Großer Schachtag am Martinus-Gymnasium Linz: Zum ersten Mal überhaupt richtete unsere Schule am 7. Februar den Schulschachregionalentscheid aus – und unsere Mannschaften nutzten das Heimspiel eindrucksvoll. Um 10 Uhr begrüßte Herr Weißenfels alle teilnehmenden Schulen aus dem Raum Koblenz in der Aula, bevor es in den Spielräumen an die Bretter ging.
Während in den Spielräumen die Köpfe rauchten, verpflegten die Schülerinnen und Schüler der MSS 13 all unsere Gäste den ganzen Tag über zur vollsten Zufriedenheit mit Softdrinks, Kaffee, Brezeln, belegten Brötchen, Kuchen und Hotdogs in der Aula.
Besten Dank auch an Vadim Belilovskyi, der zwei Mannschaften betreute, Patrick Busley, der eine Wettkampfklasse leitete und Petra Heinold, die das Event in vielen schönen Fotos festhielt.
Insgesamt gingen vier Mannschaften des Martinus-Gymnasiums ins Rennen, verteilt auf die Wettkampfklassen II, III und IV. Nachdem etliche Damen geopfert, Bauern geschlagen und Könige in Schach gesetzt worden waren, standen am Nachmittag die Ergebnisse fest – und die fielen für uns ausgesprochen erfreulich aus.
Den größten Jubel gab es gleich zweimal: Sowohl das WK-II-Team als auch das WK-III-Team eroberten jeweils den ersten Platz. Die ältere Mannschaft – bestehend aus Samuel Heinold, Darius Dreglea, Luka Belilovskyi, Caner Akden, Harun Kedikoglu und Darius Zimmermann – besiegte alle vier Gegner und holte damit zum dritten Mal in Folge Gold im Regionalentscheid. Das WK-III-Team mit Davide Dreglea, Mike Antweiler, Mahad Muntakim und Arne Krings gewann fünf von acht Partien, verlor zwei und erkämpfte ein Remis – stark genug für den Turniersieg. Beide erstplatzierten Mannschaften durften bei der Siegerehrung gegen 16 Uhr goldene Pokale in die Höhe heben und qualifizierten sich für den Landesentscheid in Koblenz.
Auch in der Wettkampfklasse IV waren wir gleich mit zwei Mannschaften vertreten – beide bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 und 6. Mit Fardin Saedi an Brett 1 und Niklas Weber, Tobias Sartor und Jona Thurat an den Brettern 2 bis 4 erreichte eines der beiden Teams einen starken fünften Platz; das zweite Team (Oke Rörig, Jasper Schäfer, Maria Melnikova, Samuel Krase) landete auf Rang 7. Für die Jüngsten war allein die Teilnahme an einem solchen Turnier eine wertvolle Erfahrung.
Herzlichen Glückwunsch an alle vier Mannschaften! Den Qualifizierten drücken wir schon jetzt die Daumen für den Landesentscheid am 14. März. ♟️🎉
Sowohl das Team “Sigmasters“ als auch das Team “Sigmas der Börse“ konnten sich bei dem diesjährigen Planspiel Börse 2025/ 26 auf dem Siegertreppchen verewigen. Das Team “Sigmasters“ hat dabei den zweiten Platz in der Kategorie Nachhaltigkeit erreicht und ein Preisgeld von 100 Euro erhalten. Das Team “Sigmas der Börse“ platzierte sich hingegen auf dem dritten Platz in der Kategorie des konventionellen Aktienhandels und wurde auch mit einem Preisgeld in Höhe von 50 Euro bedacht. Wir bedanken uns für das Engagement bei den Teammitgliedern und bei der Sparkasse Neuwied für die Organisation des Spiels.
Nachdem in der ersten Runde der diesjährigen Mathematik-Olympiade im Herbst vergangenen Jahres 38 Schülerinnen und Schüler des MGLs teilgenommen hatten, von denen sich sage und schreibe 30 für die zweite Runde qualifiziert hatten, hieß es für diese, sich in einer dreistündigen Klausur kniffeligen Knobelaufgaben zu stellen.
Anfang Februar war es nun soweit, dass die Urkunden für die großenteils hervorragenden Leistungen der jungen Mathematikerinnen und Mathematiker verliehen werden konnten. Unser Schulleiter Hr. Schmacke überreichte die Urkunden gemeinsam mit dem Mathematik-Fachkonferenzleiter Dr. Müller.
Gleich 15 Schülerinnen und Schüler haben es geschafft, die 20-Punkte-Grenze auch in der zweiten Runde zu knacken. Vier Schülerinnen und Schüler (Moritz Frings und Nicklas Weber, 5d, sowie Pauline Glätzner und Linda Frömbgen, 6c) erhielten eine Anerkennung, zwei weitere sogar einen 3. Preis (Matilda Hinz, 6c, und Ihsan Kes, MSS13). Gleich vier Schülerinnen und Schüler dürften sich über einen fantastischen zweiten Platz freuen (Erik Voit, 6a, Inga Rondot und Chiara Heger, 6b, sowie Max Reufels, 6d). Am besten schnitt Oke Rörig aus der 6a ab, der sich mit 36 von 40 Punkten einen 1. Platz sicherte, eine wirklich fabelhafte Leistung! Alle Erst-, Zweit- und Drittplatzierten dürfen demnächst dann in der dritten Runde auf Landesebene antreten!
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich und drücken denen, die für die dritte Runde nominiert wurden, die Daumen!
„Wofür brauche ich das alles eigentlich?“ – Diese Standardfrage von Schülerinnen und Schülern kennt jede Mathe-Lehrkraft zu Genüge. Fünf Schülerinnen und Schülern aus dem Mathe-LK der MSS 11 und der Jahrgangsstufe 10 dürften nun im Rahmen der Mathematischen Modellierungswoche der Universität Kaiserslautern entdecken, wie hilfreich es sein kann, ein mathematisches Modell der Wirklichkeit zu entwickeln.
Dafür verbrachten sie eine Woche gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern aus der Region in der Jugendherberge in Bad Neuenahr-Ahrweiler, in der sie in kleinen Arbeitsgruppen sehr intensiv Modelle für spannende Fragestellungen entwickelten. Lesen Sie dazu das folgende, spannende Interview mit den Jugendlichen:
Hallo Kyra, erzähl doch mal kurz, was eure Fragestellung war.
Kyra: Unser Projekt befasste sich mit dem Schattenwurf eines Gebäudes und unsere Fragestellung war, wie groß solche Schatten von Gebäuden werden können. Insbesondere im Sommer, wenn es sehr heiß wird, könnte man diese Schatten dazu nutzen, damit große Städte nicht überhitzt werden. Daher wollten wir schauen, ob man das optimieren kann und welchen Einfluss die Uhrzeit, die Jahreszeiten und andere Faktoren auf den Schattenwurf haben.
Das klingt sehr spannend! Wie seid ihr an diese Aufgabe herangegangen?
Kyra: Zunächst mussten wir den Schattenwurf irgendwie darstellen. Wir haben geplant, dies in 3-D und auch zweidimensional darzustellen. Dazu mussten wir uns mit analytischer Geometrie beschäftigen, einem Fachgebiet, das wir so noch gar nicht in der Schule behandelt haben.
Gab es noch weitere Fragestellungen, die euch interessiert haben?
Kyra: Wir haben uns die Zusatzfrage gestellt, wie das mit Solarpanelen wäre, wie man die am besten installieren könnte. Auch diese werfen ja zusätzliche Schatten.
Wie hast du die Beschäftigung mit diesem Projekt erlebt?
Kyra: Ich finde dieses Projekt sehr interessant. Es war schwieriger, als ich zuerst erwartet habe. Aber ich denke, wir sind trotzdem gut vorangekommen und ich habe auch vieles Neues gelernt. Ich habe viel über Faktoren gelernt, die eine so simple Sache wie einen Schatten beeinflussen können. Abgesehen von Mathe habe ich auch den Umgang mit 3-D Modellen am Rechner kennen gelernt, wie man da verschiedene Sachen aus dem echten Leben darstellen und auch vergleichen kann.
Wie hast du die Projektarbeit während der Modellierungswoche erlebt?
Kyra: Ich kann diese Veranstaltung nur empfehlen: Ich habe neue Leute kennengelernt und intensiv mit ihnen zusammengearbeitet. Es war auch mal was anderes als Schulprojekte, man kann Inhalte aus verschiedenen Fächern zusammenbringen und außerdem in unterschiedlichen Bereichen Neues dazu lernen.
Worin bestand euer Projekt, Timo?
Timo: Unsere Aufgabe hier war es, ein Modell zu erstellen, mit dem wir die Ausbreitung eines Virus über die Erde simulieren und berechnen können. Um das modellieren zu können, haben wir im Prinzip Faktoren ermittelt, die beeinflussen, wie viele Menschen sich neu infizieren, wie viele Infizierte es zu unterschiedlichen Zeitpunkten gibt, wie viele wieder genesen oder sterben, usw.
Wie habt ihr dann mit diesen Faktoren weitergearbeitet?
Timo: Damit haben wir Funktionen entwickelt, die beschreiben, wie sich die Infektionsraten entwickeln. Das Ganze haben wir in Excel eingearbeitet, so dass wir die Entwicklung in Graphen darstellen lassen konnten. Damit könnte man auch verschiedene Szenarien durchspielen und Prognosen ableiten.
Wie seid ihr bei eurer Projektentwicklung vorgegangen?
Timo: Anfangs mussten wir lange darüber nachdenken, wie wir überhaupt an die Aufgabenstellung rangehen sollen. Das war eine sehr gute Übung, wie wir unser Wissen aus unterschiedlichen Bereichen zusammensetzen können, um damit ein funktionsfähiges Modell zu erreichen.
Tymur, ihr habt euch mit der Entstehung von Staus auf Autobahnen befasst und dafür ein Modell entwickelt. Was das einfach?
Tymur: Nein, zunächst haben wir mit einem schrecklichen Modell angefangen, das ganz falsch war und die Realität nicht gut abgebildet hat. Wir haben ein bisschen Zeit verloren. Aber danach habe ich im Internet etwas über das Nagel-Schreckenberg-Modell gelesen. Das hat sehr geholfen und wir konnten ein deutlich besseres Modell für die Entstehung von Staus entwickeln.
Was hat dir die Teilnahme an der Modellierungswoche gebracht?
Tymur: Ich habe dabei sehr viel gelernt hier. Ich dachte ursprünglich, ich müsste hier einfach Aufgaben bearbeiten. Aber ich lerne hier, was man durch die Zusammenarbeit in der Gruppe alles schaffen kann. Mittlerweile verstehen wir viel besser, wie das alles funktioniert, und auf was man schauen muss: dass es verschiedene Arten von Staus gibt und wie die sich auflösen, auch, wie man sich am besten im Stau verhalten müsste.
Eure Gruppe, Vlad, hat sich damit beschäftigt, wie man eine vorgegebene Form am besten mit Hilfe von Lego-Bausteinen nachbauen kann. Wie seid ihr dabei vorgegangen?
Vlad: Gerade modellieren wir eine Quietscheente in 3-D-Modellen am Rechner, die wir anschließend wieder mit 3-D-Modellen der Lego-Bausteine nachbauen.
Wir arbeiten jetzt an der Umwandlung der realen Form in Ebenen, die aus einem Array von Positionen bestehen, an denen dann entweder ein Baustein sitzt oder nicht.
Wie habt ihr das mathematisch umgesetzt?
Vlad: Das haben wir mit Hilfe von analytischer Geometrie und Vektoren beschrieben. Jetzt versuchen wir die Situation mit Matrizen zu beschreiben.
Anschließend müssen wir noch definieren, aus welchen Größen von Lego-Bausteinen das Modell dann zusammengesetzt werden soll, so dass es stabil ist. Nur mit Hilfe von 1×1-Bausteinen wäre es ja nicht möglich, ein Modell der Ente wirklich zu bauen.
Das klingt sehr spannend, aber auch wirklich herausfordernd. Hattet ihr während der Woche denn auch Spaß?
Vlad: Na klar. Wir haben auch nicht die ganze Zeit nur gearbeitet, sondern hatten auch schöne gemeinsame Aktionen, z.B. einen Ausflug nach Bonn zum Schwarzlicht-Minigolf. Es gab auch einen lustigen Casino-Spieleabend. Der Spaß kam also nicht zu kurz.
Das klingt toll! Vielen Dank, dass ihr eure Eindrücke von der Mathematischen Modellierungswoche mit uns geteilt habt!
Was im epochalen Kunstunterricht möglich wird – Zeit für künstlerische Tiefe und persönliche Entwicklung
Kunst braucht Zeit.
Zeit zum Beobachten. Zeit zum Ausprobieren. Zeit zum Verwerfen und Neubeginnen. Vor allem aber Zeit, um Gedanken, Fragen und persönliche Themen wirklich entwickeln zu können.
Der epochale Kunstunterricht in der Jahrgangsstufe 10 bietet genau diesen Raum. Über ein halbes Jahr hinweg konnten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv und zusammenhängend mit einem großen Thema beschäftigen: Individualität und Selbstinszenierung.
Anders als in kürzeren Unterrichtssequenzen entstand hier ein kontinuierlicher Prozess – ein Weg vom ersten Begriffsklären über kunsthistorische Annäherungen bis hin zu eigenständigen künstlerischen Arbeiten. Diese zeitliche Dichte ermöglichte Vertiefung, Reflexion und nachhaltige Entwicklung.
Ausgehend von einer gemeinsamen Klärung zentraler Begriffe wie Selbstbild, Identität, Rolle und Inszenierung näherten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema über Selbstbildnisse aus verschiedenen Epochen. Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt, Rosalba Carriera, Meret Oppenheim, Frida Kahlo und Maria Lassnig dienten als Ausgangspunkt für Bildanalysen und Gespräche:
Wie zeigt sich ein Mensch selbst? Was wird sichtbar – und was bleibt verborgen?
Dabei wurde deutlich, wie vielfältig künstlerische Selbstbefragung sein kann: zwischen Repräsentation und Verletzlichkeit, zwischen Inszenierung und innerem Empfinden.
Parallel dazu richtete sich der Blick auf die Gegenwart: auf mediale Selbstbilder, soziale Rollen und die Frage, wie Identität heute gestaltet und dargestellt wird. In offenen Gesprächen reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Rollen im Leben und entwickelten ein wachsendes Bewusstsein für die Wechselwirkung zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Ein wesentlicher fachpraktischer Baustein war die systematische Erarbeitung der Porträttechnik. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Proportionen des Gesichts, Achsen, Augenabständen, Lichtführung und Schattierung. Durch genaue Beobachtung, zeichnerische Übungen und differenzierte Tonwertarbeit entwickelten sie Sicherheit im Umgang mit Form und Ausdruck. Diese handwerkliche Grundlage bildete die Basis für die spätere freie Selbstinszenierung.
Über das gesamte Halbjahr hinweg führten die Schülerinnen und Schüler zudem ein künstlerisches Tagebuch – eine Form ästhetischer Forschung. Hier verbanden sich Zeichnungen, Texte, wissenschaftliche Impulse und persönliche Reflexionen. Viele beschrieben diesen kontinuierlichen Prozess als besonders motivierend, da er ihnen half, dranzubleiben und eine eigene gestalterische Sprache zu entwickeln.
Ein weiterer Höhepunkt war der Museumsbesuch im Wallraf-Richartz-Museum in Köln, verbunden mit einem Workshop unter theaterpädagogischer Leitung. Die Begegnung mit Originalen und die performative Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstbild vertieften die schulische Arbeit und stärkten zugleich die Klassengemeinschaft.
Den Abschluss bildete ein eigenständiges Projekt zur Selbstinszenierung. Jede Schülerin und jeder Schüler entwickelte ein individuelles Kunstwerk – in frei gewählter Technik und persönlicher Ausrichtung. Die Präsentationen zeigten nicht nur gestalterische Vielfalt, sondern auch bemerkenswerte Offenheit und Reflexionsfähigkeit.
All dies konnte nur in einer besonderen Atmosphäre entstehen. Über die Monate hinweg wuchs ein spürbares Vertrauen innerhalb der Lerngruppe. Gespräche waren offen und respektvoll, persönliche Gedanken wurden ernst genommen. Diese Vertrautheit bildete die Grundlage dafür, dass sich die Jugendlichen nicht nur künstlerisch, sondern auch inhaltlich auf das Thema einlassen konnten.
In ihrem Feedback beschrieben die Schülerinnen und Schüler den Unterricht als „abwechslungsreich“, „persönlich“ und „motivierend“. Besonders hervorgehoben wurden die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung, die Verbindung zu eigenen Interessen sowie der nachhaltige Impuls, ein eigenes Skizzenbuch weiterzuführen. Eine Schülerin schrieb, der Unterricht habe ihr „die nötige Motivation gegeben, endlich anzufangen“. Ein anderer Schüler betonte, dass er durch das Projekt die Frage „Wer bin ich?“ heute anders beantworten könne als zu Beginn des Halbjahres.
Der epochale Kunstunterricht zeigte eindrücklich, was möglich wird, wenn Kunst Raum bekommt:
Nicht nur Produkte entstehen – sondern Prozesse. Nicht nur Bilder – sondern Erkenntnisse. Und nicht nur Unterricht – sondern eine persönliche Reise.
Wie alle Englisch-Leistungskurse in der MSS11 startete der LK 2 nach den Ferien mit dem Thema Short Stories. Es wurde eine bunte Mischung an Kurzgeschichten von Hemingways „Old man at the bridge“ über Edgar Allen Poes „A tell-tale heart“ zu modernen Geschichten wie „Barney“ von Will Stanton gelesen und analysiert.
Die besonderen und typischen Merkmale einer Short Story sollten in einer zweiten kretiven Phase durch das Schreiben eigener Short Stories ihre Anwendung finden. Die Schülerinnen und Schüler sammelten in Gruppen Ideen für ihre eigenen Geschichten und verfassten schließlich vier Short Stories, die sie anschließend vertonten. So wurden verschiedene Fähigkeiten wie Kreativität, Sprachtalent und ausdrucksvolles Sprechen vereint und führten zu den Kurzgeschichten „Death does not forget“ (Sophia Busley, Emilie Splitt, Sara Schneider), „A dream“ (Marie Diederich, Fee Dönhoff, Tatiana Neve, Haniya Napelyani), „The Christmas murder“ (Lena Hartmann, Maya Wotzke, Evelyn Warjuschin, Nele Muthers) und „Mortem“ (Leon Profitlich).
Erneut erzielten Schülerinnen und Schüler des Martinus-Gymnasiums bei den Regionalwettbewerben in Koblenz, Remagen, Bad Kreuznach und Neuwied großartige Erfolge, die zeigen, welch tolle MINT-Fähigkeiten in ihnen stecken.
Gleich viermal erhielten Gruppen den 1. Platz und qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb:
Im Fachgebiet Biologie erhielten Chiara Heger und Inga Rondot (Klasse 6b) in Neuwied diese Auszeichnung für ihr Projekt „Insulinschokolade“, bei dem sie nach einer wohlschmeckenden Alternative suchten, mit deren Hilfe Diabetiker über die Mundschleimhaut mit Insulin versorgt werden könnten. Sie erhielten für die liebevolle Gestaltung ihrer Ergebnisse und Modelle darüber hinaus den Sonderpreis für den am schönsten gestalteten Stand auf dem Wettbewerb, einen Experimentierkoffer, und vertreten das MGL auf dem Landeswettbewerb Jugend forscht Junior im April in Ingelheim.
Ebenfalls in Neuwied waren Ronja Rondot, Johanna Mielke und Lotta Rondot (MSS11, 10c, 9b) im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften am Start, wo sie die Jury mit ihrem Projekt „Nachweis eines Exoplaneten mit Amateurkamera-Ausrüstung“ überzeugten. Der Nachweis gelang und auch sie hatten tolle Modelle und Messdaten zu präsentieren, so dass sie nach ihrem 1. Platz das MGL im März auf dem Landeswettbewerb in Ludwigshafen vertreten dürfen.
Gleich zwei Projekte werden in Ludwigshafen im Fachgebiet Physik an den Start gehen: Harun Kedikoglu, Fabian Schuh und Caner Akden (Klasse 9a) erreichten beim Wettbewerb in Koblenz den ersten Platz mit ihrem Projekt „Licht bei jedem Schritt: Stromerzeugung durch Gehenergie“, bei dem sie mit einfachen Mitteln eine Bodenplatte konstruierten, die beim Betreten für einen Stromfluss sorgte, der eine LED zum Leuchten brachte. Sie erhielten außerdem den Sonderpreis Energie für ihre anwendungsrelevante Forschung.
Ihsan Kes (MSS 13) präsentierte auf dem Wettbewerb in Neuwied seine in Kooperation mit der Universität Bonn entstandene Arbeit „Untersuchung kosmischer Strahlung: Theoretische Einführung, Bau eines DIY-Myonendetektors“, mit der er die Jury wegen seiner selbst entwickelten und mit großem technischem Geschick umgesetzten Messapparatur für Elementarteilchen sowie seiner exzellenten theoretischen Aufarbeitung beeindruckte, die in einer mathematischen Beschreibung des von ihm beobachteten Phänomens gipfelte. Auch er löste damit die Fahrkarte zum Landeswettbewerb.
Etliche weitere Arbeiten erhielten einen 3. Preis und weitere Sonderpreise:
Laurin Moll, Maximilian Koch und Tobias Dehms (Klasse 9b) mit ihrem Projekt „Revolink“ im Fachgebiet Arbeitswelt, bei dem sie eine radierbare Tinte selber entwickelten.
Ronja Kröger (Klasse 9a) mit dem Projekt „Mückenbekämpfung im eigenen Garten“ im Fachgebiet Biologie, für das sie außerdem noch mit dem Sonderpreis für junge Frauen in der Forschung der ZONTA-Clubs aus Koblenz sowie mit dem einwöchigen Stipendiatenkurs am Kerchensteiner Kolleg beim Deutschen Museum in München ausgezeichnet wurde.
Marie Diederich (MSS 11) mit dem Projekt „Proteine: natürlich essen oder künstlich ergänzen?“ im Fachgebiet Biologie in Neuwied, bei dem sie untersuchte, ob der Genuss von Lebensmitteln mit zugesetzten Proteinen sinnvoll für die Ernährung ist.
Lena Schneider, Emma Asteroth und Carlotta Schäfer (Klassen 9a und 9d) mit dem Projekt „Smartes Drahtlosnetzwerk“ in Remagen im Fachgebiet Mathematik/Informatik, in dem sie ein digitales Anzeigesystem für Klassenräume entwickelten.
Tatiana Neve, Miriam Willscheid und Kyra Kronfoth (MSS 11) mit ihrem Projekt „Gebärdensprache-Übersetzer“, für das sie außerdem mit dem Sonderpreis „Elektronik, Energie- oder Informationstechnik“ sowie dem Sonderpreis für den schönsten Stand auf dem Wettbewerb in Bad Kreuznach ausgezeichnet wurden.
Roman Spitzer (MSS 13), der sich in seiner Facharbeit der „Akustik im Saxophon: Die Einflussnahme des Saxophonkörpers auf stehende Wellen“ widmete. Darüber hinaus trat er zusammen mit seiner Band „Obstschale“ beim Koblenzer Regionalwettbewerb zur musikalischen Unterstützung der Feierstunde auf.
Sophia Mende (Klasse 9b) erhielt für ihr Projekt „Hat Kresse eine Lieblingsfarbe?“, bei dem sie den Einfluss der Wellenlänge auf die Fotosyntheserate studierte, in Remagen als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift Natur.
Unsere jüngsten Teilnehmer Lilli Knopp und Anton Blum (Klasse 5a) wurden für ihr Projekt „Bau eines mit solarerzeugtem Windströmen angetriebenen Segelboots“ im Fachgebiet Technik in Remagen als Sonderpreis mit einem Kosmos-Experimentierkasten ausgezeichnet.
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Jugend forscht-Wettbewerben für ihre engagierten Forschungen, gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem tollen Abschneiden und drücken nun unseren neun Regionalsiegerinnen und Regionalsiegern die Daumen für die nächste Wettbewerbsrunde!
Text: Helmut Meixner
Fotos: Sascha Ditscher, Tobias Lehmann, Andreas Brodesser, Helmut Meixner
Jedes Jahr schreibt die Peter-Altmeier-Gesellschaft einen Landesschülerwettbewerb für Facharbeiten in den gemeinschaftskundlichen Fächern unter der dem Titel „Politik-Staat-Gesellschaft – Eine ausgezeichnete Arbeit“ aus .
In diesem Jahr waren sogar zwei Facharbeiten aus den Reihen unserer MSS 13 preisverdächtig.
Felicitas Walker (Betreuung durch Frau Beissel) erhält eine Ehrung und einen Geldpreis für ihre Arbeit zum Thema „Der Bausenberg – Die geologische Besonderheit in der Osteifel mit einem Ausblick auf den heutigen Naturschutz“.
Julian Jungbluth (Betreuung durch Frau Malottke) konnte mit seinem Thema „Kleine Akteure im Schatten der Supermächte – Der Einfluss Kubas und der Bündnissysteme auf den Kalten Krieg am Beispiel der Kuba-Krise“ überzeugen.
Die Preisträgerehrung fand am 6. März in Koblenz statt. Herzlichen Glückwunsch!
55000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und angrenzenden Ländern nahmen am 10.02. an der Klicksafe-Unterrichtsstunde am Safer Internet Day 2026 teil und mit dabei waren auch die Klassen 9a und 9c.
Mit einer gelungenen Mischung aus interaktiven Umfragen, Experten-Interviews, Filmeinspielungen und Gruppenarbeit im Klassenraum näherten sich die Jugendlichen dem Thema KI and me. In künstlicher Beziehung und reflektierten Chancen und Probleme im eigenen Umgang mit zunehmend vermeintlich menschlich agierenden Chatbots.
Im Rahmen der landesweiten Demographiewoche Anfang November waren rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner aus mehreren Linzer Seniorenheimen zu Gast am Martinus-Gymnasium, wo ihnen die Zirkus-AG eine bunte Show bot. Begeistert verfolgten die Seniorinnen und Senioren die Kunststücke, die die Kinder am Trapez, am Vertikaltuch oder auf den Laufbällen zeigten. Da wurden Räder geschlagen und Pyramiden gebaut, es flogen Diavolos und Flower Sticks durch die Luft.
Die Begrüßung aller Teilnehmenden lag bei unserem Schulleiter Thomas Schmacke und Frank Becker, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz. Beide hoben das Engagement der Kinder und Jugendlichen hervor, die vielen älteren Menschen einen wundervollen Vormittag bereiteten. Aber auch für unsere Schülerinnen und Schüler war diese Veranstaltung ein tolles Event, denn sie konnten erneut ihre besonderen Fähigkeiten präsentieren und durften in die begeisterte Augen der älteren Menschen blicken. Eine wundervolle Brücke zwischen den Generationen – wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im kommenden Jahr!
Helmut Meixner, Bilder: Joscha Wölbert (VG Linz am Rhein)
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