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Kategorie: Erasmus+

  • 2 Wochen Italien: raus aus dem Alltag – Der Italienaustausch 2026

    2 Wochen Italien: raus aus dem Alltag – Der Italienaustausch 2026


    Bis vor ein paar Wochen dachte ich noch, ein Austausch ist nur Schule in einem anderen Land – doch Italien hat mich komplett überrascht!
    Erasmusprogramm, Ausflüge und Führungen durch Museen – genau das stellen sich die meisten unter einem Austausch vor. Natürlich gehören Programmpunkte auch dazu, doch es ist so viel mehr als nur ein fester Ablaufplan!
    Es ist eine einmalige Chance, gute Freundschaften zu schließen, neue Erfahrungen zu sammeln, zu wachsen und eine neue Kultur hautnah zu erleben.
    Schon am ersten Abend wurde ich herzlich von meiner Gastfamilie empfangen und durfte meine Austauschpartnerin Carlotta kennenlernen. Obwohl wir uns kaum kannten, fühlte ich mich schnell willkommen. Die ersten Tage verbrachten die deutschen Schüler/-innen in Como und Bergamo, um die Städte kennenzulernen, und nahmen an Führungen im Seidenmuseum in Como und im Arbeiterdorf in Crespi d’Adda teil. Besonders spannend war jedoch das erste Wochenende in den Gastfamilien. Viele von uns waren nervös, da wir plötzlich ohne Frau Hanke und Frau Deppe auf uns allein gestellt waren. Doch genau diese Zeit gab uns die Möglichkeit, unsere Austauschpartner/-innen besser kennenzulernen und Teil ihres Alltags zu werden. Mit der Zeit entwickelte sich nicht nur eine Fremde zu einer neuen Freundin, sondern wir hatten auch die Möglichkeit, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.
    Nach dem Wochenende war ein weiteres Highlight unser gemeinsamer Ausflug nach Mailand. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Stadt mit unseren Austauschpartner/-innen zu erkunden. Zwischen beeindruckenden Gebäuden, kleinen Cafés und belebten Straßen konnten wir das italienische Stadtleben intensiver erleben. Während die anderen bei einem gemeinsamen Abendessen am Dienstag Abschied voneinander nahmen, begann für eine weitere Schülerin und mich die zweite Woche in Italien. Aufgrund der individuellen Mobilität mit Erasmus, welche zwei Wochen lang stattfand, konnten wir tiefer in den Alltag der italienischen Schüler/-innen einzutauchen und weitere Kontakte knüpfen.
    Auch während der Schulzeit am Vormittag war uns vieles, aber nicht langweilig, denn wir konnten am Deutschunterricht sowie am Englischunterricht teilnehmen und in der übrigen Zeit selbst an unserem Schulstoff arbeiten, um mit unserer Klasse Schritt zu halten. Gerade die zweite Woche bietet so vielen Schüler/-innen die Möglichkeit, tiefe kulturelle Einblicke von Italien zu bekommen, und ist somit eine sehr exklusive Chance, sich selbst auf einen anderen Lebensstil einzulassen.
    Am Ende kann ich nur allen raten, sich zu überwinden und an einem Austausch teilzunehmen, die Chance zu nutzen, selbstständiger zu werden und neue Menschen kennenzulernen.
    Denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ich würde es jederzeit wieder tun!


    Lana Labonde, Stufe 10

  • Benvenuti a Linz – Wilkommen in Linz

    Benvenuti a Linz – Wilkommen in Linz

    Im Rahmen des Schüleraustauschs mit unserer Partnerschule I.I.S.S. Alessandro Greppi in Monticello Brianza sind vom 4. bis zum 11. November sind 15 Schülerinnen und Schüler und ihre begleitenden Lehrerinnen zu Gast in Linz. Gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnerinnen und -partnern erleben sie nicht nur den deutschen Schulalltag, sondern auch ein spannendes kulturelles Programm in Linz, Köln und Bonn. Zwei weitere Schülerinnen werden eine Woche länger bleiben und einen LongTerm-Aufenthalt im Rahmen von Erasmus Plus machen. Unser Gegenbesuch in Monticello findet vom 15. bis zum 22. April statt.

  • EU on tour – Die EU auf einen Blick: Ausstellung zu Gast am MGL

    EU on tour – Die EU auf einen Blick: Ausstellung zu Gast am MGL

    Schülerinnen und Schüler des MGL reisen nicht nur viel durch verschiedene Länder der EU – zu Gastfamilien, Partnerschulen oder EU-Institutionen – manchmal kommt auch die EU zu uns, damit die ganze Schule profitiert.

    So war in den ersten Tagen des neuen Schuljahrs die Ausstellung „EU on tour – Die EU auf einen Blick“ im MGL aufgebaut, nachdem wir uns als Europaschule erfolgreich beworben hatten. Zahlreiche Klassen und Kurse aller Altersstufen erfuhren auf 6 Roll Ups Neues über Europa und die EU und konnten ihr Wissen erweitern oder vertiefen. Das zugehörige Quiz sorgte dabei für besondere Motivation. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch ergaben sich vielfältige Gesprächsanlässe und Möglichkeiten, am Thema weiterzuarbeiten und einige Fragen wie „Warum überhaupt EU?“, „Wie funktioniert das?“ und Was kann ich selbst eigentlich tun?“ konnten sicher geklärt werden.

  • Europa-AG in Brüssel

    Europa-AG in Brüssel

    MGL goes Europe – Vive l‘Europe

    Schon das gesamte Schuljahr haben sich 15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 a, b und c im Rahmen der Europa-AG mit Frau Eßer auf eine besondere Reise nach Brüssel vorbereitet. Möglich wurde das gesamte Projekt dankenswerterweise durch die Förderung über Erasmus+.

    Die Vorbereitung lief auch über ein eTwinning-Projekt, in dem virtueller Austausch mit den Partnern aus Pornic/Frankreich im sogenannten TwinSpace, einer geschützten Online-Plattform der EU, möglich war. Dort wurden selbstgestaltete Projektlogos gewählt, die Kinder schrieben sich Nachrichten, um sich etwas kennenzulernen und gestalteten Quizfragen für die anderen zu den verschiedenen Themenbereichen.

    Ausgestattet mit neuem Wissen über die Geschichte und die Funktionsweise der EU und die Ideen, die hinter einem geeinten Europa stehen, machte sich die Gruppe mit Herrn Ruhnau und Frau Eßer auf den Weg nach Brüssel, um dort drei Tage mit der Projektpartnergruppe aus Pornic zu verbringen. Nachdem das Eis auch im realen Leben gebrochen war, arbeiteten die Schüler in gemischten Teams zu großen Fragen: Was bedeutet Europa für mich? Warum fühle ich mich europäisch? Was können wir tun, um nachhaltiger zu leben?  Ihr Wissen konnten sie durch Besuche des Parlaments, des Hauses der Europäischen Geschichte und des Königlichen Naturkundemuseums erweitern und vertiefen. Besonders europäisch fühlten sich viele durch den teils herausfordernden Sprachenmix während der Arbeitsphasen, bei denen klar wurde: Sprachunterricht ist wichtig und besonders Englisch funktioniert bei uns schon richtig gut! Der Wahlspruch „In Vielfalt geeint“ wurde wirklich erlebbar und das MGL als Europaschule hat 15 neue Botschafter für die europäische Idee gewonnen.

    Antje Eßer