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10er Abschlussfahrt nach Berlin 2018

Eine feste Institution am MGL ist jedes Jahr die Berlin-Abschlussfahrt der 10ten Klassen. Auch heuer machten sich die vier Parallelklassen (10 a-d) auf den Weg in die Bundeshauptstadt.

Die knapp 100 Schülerinnen und Schüler samt ihren Klassenlehrern (Frau Charlier, Herr Lehnard, Herr Dr. Sanner, Herr Walker) und Begleitpersonen (Frau Beissel, Frau Beyen-Unte, Frau Weiß, Herr Ruhnau) erwartete im „Spree-Athen“ ein buntes, vornehmlich historisch-politisches Besichtigungsprogramm:

Neben den obligatorischen Besuchen von Bundestag und Bundesrat standen Exkursionen zum Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen sowie zum Berliner Olympiastadion an. Eine weitere Tour führte in das „Berlin unter Tage“, wo zwei Bunkeranlagen aus der Zeit des Kalten Krieges intensiv erkundet wurden: Diese Gebäude führten uns den Wahnsinn des Ost-West-Gegensatzes im Zeichen der atomaren Bedrohung vor Augen.

Eine dreistündige Stadtführung veranschaulichte zudem viele Ereignisse aus der Vergangenheit der Hauptstadt: So konnten zahlreiche Zusammenhänge aus dem Geschichts- und Sozialkundeunterricht nun besser nachvollzogen werden:

Wir sahen z. B. die Reste der „Wilhelmstraße“, wo sich einst Hitlers Neue Reichskanzlei befand; wir fuhren am Bendler-Block vorbei, wo Stauffenberg am Abend des 20. Juli 1944 erschossen wurde; passierten den Landwehrkanal, aus dem 1919 die Leiche von Rosa Luxemburg geborgen wurde; besuchten Checkpoint Charlie und folgten dem Verlauf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor …. In Berlin lässt sich deutsche Geschichte an jeder Ecke hautnah fassen.

Insgesamt war für jeden etwas dabei, zumal das Wetter mitspielte und auch die Freizeit ihren Platz eingeräumt bekam. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck begaben wir uns nach knapp drei Tagen wieder auf den Rückweg nach Linz.

 

Geschichtsexkursion der 8a zu den Brühler Schlössern

Am 17.04.2018 unternahmen wir, die Klasse 8a, eine Exkursion im Rahmen des Geschichtsunterrichts. Nachdem wir uns im Herbst bereits auf einem Ausflug mit dem mittalterlichen Köln befasst hatten, stand dieses Mal die barocke Zeit im Mittelpunkt des Interesses.

Per Bus und Bahn fuhren wir gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Schütte und unserem Geschichtslehrer Herrn Walker nach Brühl, um die Schlösser Augustusburg und Falkenlust zu besichtigen.

Sofort wurde klar: Im Vergleich zu anderen namhaften Schlössern wie der Escorial oder Karlsruhe ist Augustusburg etwas kleiner angelegt. Trotzdem wirkt die Anlage sehr prunkvoll und mächtig, und das Schloss von Versailles bei Paris stand eindeutig Pate.

Wir durchliefen eine einstündige Führung im Schloss Augustusburg. Im ersten Besichtigungsraum erfuhren wir, dass dieses kleine Sommerschloss dem Kurfürsten Clemens August in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gehörte und dass er dort nur zur Sommerzeit wohnte. Uns fiel auf, dass es in dem Schloss viele kleinere Räume gibt, die oft mit Stoff- oder Ledertapete bezogen sind und dass alles sehr farbenfroh gestaltet ist. Clemens August hatte mehrere kleine Warteräume für seine erhabenen und weniger erhabenen Gäste vorgesehen. Man kann erkennen, welche Räume früher einmal welche Funktion hatten, indem man an die Decken schaut, wo Malereien und Stuckereien passend zum Raumzweck angebracht sind. Zum Beispiel findet man im Badezimmer Reliefs von Waschschalen und Bürsten an der Decke. Zudem sind in verschiedenen Prunk-Zimmern sehr viele Spiegel angebracht, um die Räume heller und größer erscheinen zu lassen.

Wir finden es beeindruckend, dass eine kurfürstliche Unterkunft so imposant ist, obwohl sie vom Herrscher eigentlich nur für wenige Wochen im Sommer benutzt wurde. In einem Raum befindet sich beispielsweise ein aufwändig gestalteter Kachelofen mit Chinoiserien, was in adligen Kreisen damals (zu Beginn des 18. Jahrhunderts) als besonders chic und vornehm galt.

Außerdem kann man erkennen, dass das Schloss von innen her vor allem in den Farben blau und weiß gehalten ist, da Clemens August der Dynastie der Wittelsbacher entstammte, die in Bayern beheimatet ist. Blau und Weiß sind auch die Hauptfarben in der riesigen Eingangshalle (Vestibül) des Brühler Schlosses mit dem weltberühmten Treppenhaus. Dieser Bereich weist große Glastüren auf, durch die die Gäste mit ihren prächtigen Kutschen im Schloss vorfahren konnten.

Im Vestibül kann man an der Decke ein Gemälde erkennen, das eine optische Täuschung (= trompe l`œil) darstellt, was zur Zeit des Barock ein beliebtes Schmuckelement war: Man denkt, die Allegorien an der Decke seien stehende Personen, und das Gemälde befinde sich in einer Kuppel-Konstruktion. In Wirklichkeit ist das Bild nur verzerrt auf eine glatte Fläche gemalt, was aber mit dem bloßen Auge so gut wie nicht zu erkennen ist.

Nachdem wir das Schloss Augustusburg ausgiebig besichtigt hatten, statteten wir auch dem nahegelegenen Jagdschloss Falkenlust einen Besuch ab.

Um das Schloss herum lagen früher große Felder, wo die adeligen Jäger zum Zeitvertreib mit ihren Falken gejagt haben. Ein „guter“ Herrscher musste nach barockem Verständnis immer auch ein guter Jäger sein. Mit Vorliebe betrieb Kurfürst Clemens August die Reiher-Jagd. Dabei wurden die Reiher mit eigens trainierten Falken auf den Boden hinabgezwungen. Die gejagten Vögel erhielten einen goldenen Ring mit den Initialen CA für Clemens August und wurden daraufhin wieder in die Freiheit entlassen.

Eine kurze Freizeit in Bonn rundete den Tagesauflug gelungen ab.

Vielen Dank an Herrn Walker und Frau Schütte für diese tolle und lehrreiche Exkursion!

von Frida Lebenstedt und Rabea Sakowski 8a, 28.05.2018





Geschichtsexkursion der Klasse 10 a ins Adenauerhaus nach Rhöndorf und ins Haus der Geschichte Bonn

Am 22. Februar besichtigte die Klasse 10a im Rahmen der Fächer Deutsch und Geschichte (Fachlehrer Herr Walker) zunächst die neue Daueraustellung der Stiftung Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf. Im Zuge einer rund einstündigen Führung durch die Schauräume mit originalen Exponaten lernten wir einiges Neue kennen über den Menschen und Politiker Adenauer.

Anschließend statteten wir dem Wohnhaus des „Alten“ einen Besuch ab: Wir erhielten - dank der Ausführungen unserer Museumspädagogin - einen Eindruck davon, wie der große Staatsmann Adenauer privat lebte. Einige Anekdoten brachten uns das Wirken des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland (1949-1963) auf lebendige Weise näher.

Ein Besuch im Haus der Geschichte Bonn, dessen Daueraustellung vor kurzem ebenfalls neu konzipiert worden ist, schloss sich am frühen Nachmittag an. Hier interessierten uns vor allem die im Unterricht behandelten Themen zu den 40er, 50er und 60er Jahren.

Nach unseren bisherigen Besuchen von SS-Sonderlager/KZ Hinzert sowie von Verdun (Schlachtfelder 1. Weltkrieg) und der Gedenkstätte Hadamar (NS-Euthanasieverbrechen) war dies bereits unsere insgesamt vierte große Geschichtsexkursion. Mit diesem besonderen Wissen ausgestattet, freuen wir uns schon auf die im April anstehende mehrtägige Berlin-Fahrt.

 

Erlebnispädagogik am MGL

Am 11.12.2017 konnte unser Schulleiter Thomas Schmacke ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk von Herrn Mirbach, Leiter der Sparkasse Neuwied, in Empfang nehmen. Die großzügige Spende kommt den Erlebnispädagogischen Fahrten am MGL zugute und ist damit bestens angelegt.

Herzlichen Dank im Namen der Schüler!

Hg, 12.12.2017

 

 

 

 

 

Das Martinus-Gymnasium glänzt auf dem Linzer Weihnachtsmarkt

Erstmalig sind Schülerinnen und Schüler der 9c sowie der MSS 13 mit einem eigenen Stand auf dem Linzer Weihnachtsmarkt vertreten. Verkauft werden selbstgebastelte Weihnachtsdekoration, Plätzchen, Weihnachtskarten und vieles mehr.

Die 9c sammelt dabei für ihre Alpenüberquerung mit dem Titel „Dem Himmel so nah – Zu Fuß von Oberstdorf nach Meran“ die zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gast und einem Erlebnispädagogen im nächsten Sommer stattfinden wird.

Die MSS 13möchte mit den Einnahmen ihre Abikasse aufbessern.

Unser MGL Stand befindet sich auf dem Burgplatz.

Schauen Sie unbedingt vorbei, wir freuen uns!

 

 

 

 

 

 

 

 

1.12.2017, Hg

 

Achtung Auto des ADAC am MGL

Wie lang ist ein Bremsweg? Und wie lang ist der tatsächliche Anhalteweg mit der Reaktionszeit? Wie sitze ich richtig und sicher im Auto? Die Antworten auf diese und andere Fragen erarbeiteten die fünften Klassen des Martinus-Gymnasiums Linz zusammen mit dem ADAC beim Verkehrssicherheitstraining „Achtung Auto!“. Mit bunten Hütchen, einer großen Fahne und natürlich mit einem Auto wurden die neuen 5. Klassen vom ADAC-Fahrsicherheitstrainer Herr Melms erwartet.

 

In spielerischen Selbstversuchen sensibilisierte er die Schülerinnen und Schüler für ihre eigene Sicherheit. Draußen auf der Straße drohe die Gefahr vor allem von Autos, wenn sie in Fahrt sind, so der ADAC-Fachmann. Dann begann er, sich mit den Kindern Schritt für Schritt typischen Situationen zu nähern. Sie sollen lernen, Unfallgefahren schneller zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren. Daher konnten die Schüler messen, wie lange ein Auto braucht, um anzuhalten. Wie sieht es dann auf nasser oder gar glatter Fahrbahn aus? Ebenso wurden sie eingewiesen, wie wichtig es als passiver Verkehrsteilnehmer ist – nämlich als Mitfahrer im Auto - die korrekte Sitzposition einzunehmen und richtig angeschnallt zu sein. Sonst nützt der beste Airbag nämlich gar nichts. Sicherlich die attraktivste Einheit des Morgens war es, selbst im Auto mitzufahren und eine Vollbremsung zu erleben. Weit über das Schulgelände konnte man die Bremsmanöver und das anschließende Kindergekreische hören.

 

Exkursion nach Metz

Französischkurse der 8. Klassen entdecken eine Stadt

Wozu pauken wir Vokabeln? Wozu quälen wir uns mit Grammatik?

Am 21. Juni 2017 hatten wir die Chance, unser Wissen und uns selbst auf die Probe zu stellen. Um 7.30 Uhr begann unser Ausflug vorbei an Trier, Luxemburg zu unserem Bestimmungsort Metz, der uns nächstgelegenen größeren Stadt auf französischem Boden. Frau Bücker-Kanschik, Frau Schardinel-Wassong und Frau Herzog stimmten uns während der Fahrt schon auf unser Ziel ein. Nach einer langen, aber kurzweiligen Busfahrt kamen wir gutgelaunt am Quai Rimport an und begannen mit unserer Rallye. Wir hatten den Auftrag, unsere Sprachkenntnisse anzuwenden und Passanten in unserem Alter anzusprechen, ihnen persönliche Fragen und Fragen zu ihrer Stadt und Region zu stellen. Aufgeteilt in 10 Gruppen verteilten wir uns mit Stadtplänen ausgerüstet in der Stadt, die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen fanden wir sehr interessant: Wir begegneten freundlichen und aufgeschlossenen Franzosen, die sich sofort bereit erklärten, uns ausführlich Auskunft zu geben. Leider gab es auch einige, die keine Zeit hatten oder uns komplett ignorierten. Tantpis! ;-)

26.06.2017 Hg

 











Um 13 Uhr hatten wir einen Termin beim Office de Tourisme. Mit dem Train Touristique, einem Bimmelbähnchen, ging es ruckelnd und schuckelnd durch die ganze Stadt: Vorbei an den vielen Sehenswürdigkeiten und den Relikten der ereignisreichen Geschichte der Hauptstadt der Region „Lorraine“, auf Deutsch „Lothringen“. Viele historische Bauwerke zeugen von der wechselvollen Geschichte der Stadt zwischen Mosel und Seille: Von den Römern bis zu den Preußen und nicht zu vergessen den Franzosen wurde die Architektur geprägt. Besonders der letzte Wagen machte viel Quatsch und unterhielt mitunter die Gäste der zahlreichen Straßencafés mit ausgelassenem Winken und fröhlichem Getöse.

Nach der Stadtführung gingen wir dann auf eigene Faust los, um die Stadt der „Mirabellen“ und des „Graoully“, eines mythischen Fabelwesens, anhand einer Rallye zu erkunden. Bei 38 Grad Celsius war es nicht immer leicht, die vielen Fragen zu beantworten, und nach und nach konnten wir uns nicht mehr so konzentrieren und motivieren und zogen ein schattiges Plätzchen in einem Café oder einen Bummel durch die zahlreichen Läden vor. Im Schatten der berühmten Kathedrale von Metz, in der unter anderem auch zahlreiche Glasfenster von Chagall zu bewundern waren, trafen wir uns am Ende unserer Entdeckungstour.

Die Busrückfahrt war sehr lustig, besonders im hinteren Teil wurde laute Musik gehört und mitgesungen. Die Sieger der Rallye wurden prämiert und mit kleinen Geschenken aus Metz belohnt.

Schade, dass der Tag so schnell verging! Es war ein sehr langer und ereignisreicher aber auch sehr cooler Tag, wir würden sofort wieder mitfahren!

Nicole Kühnapfel, Clara Tombrink,Alina Fleischer, Jessica Jünger, Hannah Euskirchen, Klasse 8a/b/c

 








 

Begrüßung der neuen Fünftklässer am MGL

Am Montag, den 12.06.2017 wurden die kommenden Fünftklässler vom stellvertretenden Schulleiter Lutz Hasbach und der Orientierungsstufenleitern Anne Geresser begrüßt. Nach einem musikalischen Willkommensgruß des Orientierungsstufenchores und des Chores der Mittel- und Oberstufe trafen sich die neuen Schülerinnen und Schüler mit ihren zukünftigen Klassenleitern für ein erstes Kennenlernen. Die Kinder verbinden somit schon die ersten Gesichter mit dem Martinus-Gymnasium und die Nervosität und Anspannung über die Sommerferien weicht der Vorfreude. Herzlich Willkommen!