This site will work and look better in a browser that supports web standards.

Projektwoche16
Abitur 2017
Arbeitsgemeinschaften
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Wettbewerbe
Sport
Musik
Exkursionen/Projekte
Austauschprogramme
Feiern und Feste
Archiv
Sie sind hier: Schulleben
Blutspenden am Martinus-Gymnasium Linz

Bei immer weiter steigendem Bedarf an Blutkonserven gingen die Schüler des MGL mit gutem Beispiel voran!

Mittlerweile zum vierten Mal besuchte der Blutspendedienst West des DRK mit seinem Blutspendemobil das Martinus-Gymnasium Linz. Alle volljährigen Schüler und alle Lehrer waren eingeladen, ihre Spende zu leisten.

Sie wurden im Januar 2017 in einem interessanten Vortrag von Herrn Greschner vom DRK über Sinn und Ablauf von Blutspenden informiert. Dieser Appell war so überzeugend, dass sich viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums bereit erklärten, ihren roten Lebenssaft zu spenden. Damit machten sie die sehr persönliche Erfahrung, einen Beitrag zur Lebensrettung zu leisten. Diese außerunterrichtliche Erfahrung zu sammeln - die für unsere heutige Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat - bietet das Martinus-Gymnasium seit 2011 an.

 

 




Das MGL bei der Linzer Tafel

Wir, die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionskurses der Klassen 9b und 9c bei Frau Herzog, haben uns dieses Jahr die Organisation des Spendenprojekts für die Linzer Tafel zur Aufgabe gemacht. Nachdem wir die Spenden aller Klassen und Kurse des MGL abgeben hatten, hatten wir die Chance dem Vorsitzenden der Linzer Tafel, Herr Dötsch, in einem Interview vor Ort ein paar Fragen zu stellen, die wir in Überlegungen im Kurs zusammengestellt hatten.

Herr Dötsch, seit wann gibt es die Tafel?

- Der Verein hat sich am 18.12.2009 gegründet, der erste Ausgabetag war der „Josefstag“, der 19.03.2010.

Wie viele Tafeln gibt es in Deutschland?

- Ganz genau weiß ich das nicht, aber es müssten circa 980 in ganz Deutschland sein.

Wie viele Menschen arbeiten hier und was sind ihre Aufgaben?

- Wir haben hier 90 Helfer. Die Aufgaben sind in zwei große Bereiche aufgeteilt: Die Fahrer, die den Kühlwagen fahren und damit das Essen von den Spendern zu uns transportieren und den Innendienst, der die Aufarbeitung und Verteilung der Ware übernimmt.

Machen diese Menschen ihre Arbeit im Hauptberuf oder Ehrenamt?

- Alle 90 Helfer sind „Ehrenamtler“ und machen das ausschließlich in ihrer Freizeit.

Welche Gründe haben Sie, dass Sie die Leitung übernehmen?

- Es ist das Interesse an Menschen und der Wunsch, meine im Beruf gesammelten Erfahrungen hier einbringen zu können, damit der Laden läuft.

Wie viel Zeit verbringen Sie durchschnittlich in der Woche hier bei der Tafel?

- In der Woche sind es rund 15 Stunden hier, dazu kommen noch die Organisation und Verwaltung von zu Hause aus.

Braucht man eine bestimmte Qualifikation, um bei der Tafel zu helfen?

- Nein, es braucht keine spezielle Qualifikation. Voraussetzung ist, dass man die Arbeit gerne macht. Wir haben auch Flüchtlinge hier, die uns unterstützen.

Welche Arbeiten könnten Schüler übernehmen?

- Schüler können sehr gerne beim Sortieren helfen, wir freuen und immer über Unterstützung, das muss auch nicht regelmäßig sein: Kommt, wenn ihr Zeit habt, wenn ihr möchtet.

Wer übernimmt die Kosten für die Miete der Räumlichkeiten, die Kosten für das Auto, etc.?

- 40 % wird aus dem Solidarbeitrag den unsere Kunden pro erhaltener Warenkiste abgeben (1€ für Singles, 2 € ab 2 Personen), 40 % kommen aus den Beiträgen der Mitglieder und 20 % sind Spenden.

Woher kommen die meisten Lebensmittelspenden?

- Die meisten Spenden kommen von großen Supermärkten in der Region. Dafür sind wir sehr dankbar!

Aus welchen Schichten kommen die Kunden?

- Wir haben inzwischen hauptsächlich Flüchtlinge als Kunden, aber auch

Hartz IV Empfänger.

Kennen Sie das persönliche Schicksal eines Kunden?

- Wir haben einen Rechtsanwalt, mit Studium und Staatsexamen, aber ihn hat das Schicksal hart getroffen und er lebt heute von einer ganz kleinen Grundrente.

Wie oft kommen die Kunden?

- Jeder Kunde darf alle 3 Wochen zur Ausgabe kommen?

Wer bekommt was?

- Es wird alles gerecht aufgeteilt, je nach Personenzahl und Bedürfnissen.

Gibt es auch Gründe für das Abweisen von Kunden?

- Wir verlangen einen freundlichen Umgang und dulden keine „Pöbeleien“. Es gibt auch eine extra Hausordnung an die man sich halten muss.

Vielen Dank für das Interview, Herr Dötsch, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben wissen wir sehr zu schätzen. Wir wissen jetzt mehr über die Tafel und werden versuchen, auch im nächsten Jahr wieder eine Hilfsaktion zu starten.

Das Interview führten Nina Engels-Riegel, 9b und Mara Weiß, 9b. Die Fragen entstammen aus dem Unterrichtsgespräch des Religionsunterrichts der 9b/ c.

16.12.2016, C. Herzog

 




Fremdsprachenassistentin Serena Parente am MGL

Wir, der Grundkurs Italienisch in der Jahrgangsstufe 12, möchten hier unsere Erfahrungen mit der Fremdsprachenassistentin Serena Parente weitergeben. Nach 10 Monaten, die viel zu schnell vergangen sind, können wir sagen, dass wir wirklich viel davon profitiert haben, dass wir eine Muttersprachlerin hier im Unterricht hatten. Sie konnte uns aus erster Hand die Kultur, die Tradition und das Familienleben unseres Austauschlandes näher bringen. Sie konnte uns begeistern und hat den Unterricht durch ihre persönlichen Erfahrungen lebendig gemacht. Wir sind wirklich froh, dass sie bei uns war!

Hier ein Interview mit Frau Serena Parente:

F Mit welchen Erwartungen sind Sie hier hin gekommen

- Ich wollte zunächst mein Deutsch verbessern und gleichzeitig schauen, wie es ist, an einer Schule zu unterrichten.

F Was war die schönste Erfahrung, die Sie gemacht haben?

- Unterrichten, war ganz toll, z. B. die Unterrichtsreihe über Campanien, besonders hat mir die Stunde über Pino Daniele gefallen, weil ich euch da etwas von meiner Heimat zeigen konnte.

Eine ganz besondere Erfahrung war, dass ich hier DaZ (Deutsch als Zweitsprache)unterrichtet habe. Der Unterricht mit den Flüchtlingen war eine ganz wichtige Bereicherung! Jemandem etwas beizubringen, der nicht ein einziges Wort Deutsch kann und nach ein paar Monaten zu sehen, wie er einige richtige Sätze der Umgangssprache kann und einfache Dinge des Alltags bewältigt, einfach wunderbar!

F Was hat Sie am meisten überrascht hier am MGL?

- Die Schüler waren total offen und herzlich, sie haben mich respektiert und ernst genommen und gerne gelernt.

F Möchten Sie jetzt wirklich Lehrerin werden?

- Ja, nach dieser Zeit hier am MGL bin ich in meinem Wunsch Lehrerin zu werden bestärkt worden und hoffe, dass ich in Italien eine Chance bekomme, diesen Wunsch zu realisieren.

F Was haben Sie hier in Deutschland am meisten vermisst?

- Ich habe mich in Deutschland sehr wohl gefühlt, ich bin gut aufgenommen worden und es hat alles gut geklappt. Ich habe Freundinnen gefunden und viel von Deutschland gesehen, alle wichtigen Städte und Sehenswürdigkeiten, aber mein Herz ist und bleibt italienisch, ich habe meine Familie schon ziemlich vermisst.

F Gibt es etwas von der deutschen Kultur, dass Sie mitnehmen werden?

- Es gibt eine ganz andere Kultur, die Menschen sind hier sehr höflich, zuvorkommend und korrekt, aber manchmal fehlt die Leichtigkeit, die ich aus Italien kenne. Die deutsche Mentalität ist zurückhaltender. Dafür sind die Menschen, mit denen man sich anfreundet ehrlicher und zuverlässiger.

F Vielen Dank an die Schulleitung, dass sie uns diese Erfahrung ermöglicht hat.

Vielen Dank, Serena, dass Sie hier waren! Sie sind uns ans Herz gewachsen!

Wir wünschen Ihnen viel Glück für die Zukunft, dass Sie Ihren Berufswunsch erfüllen können und Ihren Aufenthalt in Deutschland in guter Erinnerung behalten.

Ihr 12 IG5 - C. Hg

 

„Ich schenk dir eine Geschichte“ – Lesen für alle!

Anlässlich des Welttages des Buches 2016 hatte die Stiftung Lesen Annette Langen (bekannt durch die Briefe von Felix) gewinnen können, extra ein Buch für junge Leser zu schreiben. Unter dem Motto: „Ich schenk dir eine Geschichte“ entstand das Buch „Im Bann des Tornados“. Entstanden ist eine spannende Erzählung, die zum Lesen und Recherchieren anregt. Durch die ergänzende Bildergeschichte am Ende des Buches werden sowohl jüngere Leser, als auch Leser mit geringen Deutschkenntnissen angesprochen. Das Bildmaterial erleichtert das Verständnis des Textes, didaktisches Zusatzmaterial leitet die Schüler an, ganz genau zu lesen und alle Details der Geschichte zu beachten.

Die deutsche Sprache zu erlernen ist für den DaZ Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) vorrangig, gleichzeitig die Lesekompetenz zu fördern ist auch im Computerzeitalter sehr wichtig. Mit dem kostenlosen Angebot der Stiftung Lesen haben unsere Schüler einen weiteren Baustein zum Erlernen der deutschen Sprache erhalten. Die örtliche Buchhandlung Cafitz hatte die Bücher für die DaZ Klasse besorgt. Herr Börger nutzte die Gelegenheit, die jungen ausländischen Schüler des MGL in seinem Haus zu begrüßen, herumzuführen und ihnen zur Geschichte des Linzer Stadtkerns interessante Details zu erklären. Jetzt wird im Unterricht fleißig gelesen. Die Schüler haben sich fest vorgenommen, am Schreib- und Kreativwettbewerb „Freundschaft über Grenzen hinweg“ teilzunehmen. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg dabei!

Claudia Herzog, DaZ am MGL

 

Juniorwahl 2016

Auch dieses Mal konnten die gesamte Jahrgangsstufen 10, die Grundkurse Sozialkunde/ Erdkunde 11 sowie die Leistungskurse Sozialkunde 11 und 12 an diesem Projekt teilnehmen. Hier bekommen die Schüler/-innen die Möglichkeit, an einer Simulationswahl zur Landtageswahl in RLP aktiv teilzunehmen. Das Junior-Projekt stellt dabei die Wahlkabinen sowie Stimmzettel (Wahlkreisidentisch) zur Verfügung.

Von 173 wahlberechtigten Schülerinnen und Schülern haben 129 an der Juniorwahl teilgenommen, somit liegt die Wahlbeteiligung bei 74,6%.

 

Auszählung Zweitstimme (123 gültige Stimmen): 
SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands  35% 
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands  20,3% 
GRÜNE – BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN  21,1% 
PIRATEN – Piratenpartei Deutschland  5,7% 
DIE LINKE – DIE LINKE  4,1% 
FDP – Freie Demokratische Partei Deutschlands  3,3% 
FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz  3,3% 
AfD – Alternative für Deutschland  2,4% 
ALFA - Allianz für Fortschritt und Aufbruch  1,6% 
DER DRITTE WEG   1,6% 
NPD – Nationaldemokratische Partei Deutschlands  0,8% 
ÖDP – Ökologisch-Demokratische Partei – Die grüne Alternative  0,8% 

 

Auszählung Erststimme: (119 gültige Stimmen) 
Haas, Birgit – Sozialdemokratische Partei Deutschlands  42,9% 
Demuth, Ellen – Christlich Demokratische Union Deutschlands  21,0% 
Petri, Melanie – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  17,6% 
Dr. Kador, Tobias – Freie Demokratische Partei Deutschlands  9,2% 
Härtling, Tobias – DIE LINKE  4,2% 
Röder, Hans-Joachim - Alternative für Deutschland  4,2% 
Bernardy, Hermann – Freie Wähler  0,8% 

 

Frau Schüler hat in diesem Zusammenhang mit Ihren Kursteilnehmern/-innen des Leistungskurses Sozialkunde die Auswertung manuell gewissenhaft vorgenommen.

Die Fachschaft Sozialkunde bedankt sich daher für diesen Einsatz!

Fachschaftsvorsitzender Jens Ruhnau

 

Karneval 2016















Wahl zum „Unwort des Jahres 2015“

Vor den Weihnachtsferien wählte der Leistungskurs Deutsch der MSS 11 am MGL das „Jugendunwort des Jahres“. Dies geschah in Anlehnung an eine in Deutschland seit Jahren medienwirksam durchgeführte sprachkritische Aktion, die auf „öffentliche Formen des Sprachgebrauchs aufmerksam machen und dadurch das Sprachbewusstsein (…) fördern“ will. Gemeint sind zum Beispiel Wörter, die gegen sachliche Angemessenheit oder Humanität verstoßen.

Die Wahl fiel im Kurs 11 zunächst auf das Wort „Dorfmatratze“:

Das Kompositum „Dorfmatratze“ werde, so der Kurs, in einem bestimmten Kontext verwendet. Gemeint sei eine Person (meist weiblichen Geschlechts), die häufig ihre Sexualpartner wechselt und ohne das Eingehen fester Beziehungen zum Beischlaf bereit ist. Dem Begriff hafte darüber hinaus die Bedeutung an, dass das Verhalten der Person oftmals in einem gewissen Umfeld (hier: Dorf) sehr bekannt ist. Bezeichnet man eine Person als „Dorfmatratze“, so ist damit immer eine negative Assoziation verbunden.

Als „unwortverdächtig“ betrachtet der Kurs außerdem das Wort „Flüchtlingsfront“. Es sei diskriminierend:

Flüchtlinge sind Menschen, die aus Kriegsregionen oder sehr armen Ländern fliehen - auf der Suche nach Sicherheit oder besseren wirtschaftlichen Bedingungen in einem anderen Land. Eine Front ist ein militärischer Begriff; im Krieg stehen sich Fronten, also gegnerische Armeen gegenüber.

Flüchtlinge mit einer Front gleichzusetzen, sei eindeutig diskriminierend, so der Kurs. Denn dahinter verberge sich automatisch der Appell, selbst eine Gegenfront zu bilden und die Front (der Flüchtlinge) abzuwehren.

Das Wort „shippen“ schließlich wurde als politisch unverdächtiges „Jugendwort“ gewählt:

Das Verb "shippen" kommt vom englischen "relationship", also "Beziehung". Es handelt sich also um einen Anglizismus, wobei man das Wort auch im Englischen als "to ship" benutzt. Da sich „shippen“ wie auch das Ursprungswort auf zwei Personen bezieht, kann man nicht sagen, dass man etwas shippt. Benutzt wird das Wort überwiegend in Bezug auf Serien, Bücher oder andere Medien.

Wenn man sagt, dass man ein Paar shippt, heißt das, man liebt beziehungsweise verehrt seine Beziehung und sieht sie als etwas an, was unbedingt bestehen bleiben sollte; oder man wünscht sich, dass die Beiden eine Beziehung eingehen, weil sie einfach zusammengehören.

Text: Kursmitglieder 11 DL1 und Frau Schütte