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Exkursion nach Metz

Französischkurse der 8. Klassen entdecken eine Stadt

Wozu pauken wir Vokabeln? Wozu quälen wir uns mit Grammatik?

Am 21. Juni 2017 hatten wir die Chance, unser Wissen und uns selbst auf die Probe zu stellen. Um 7.30 Uhr begann unser Ausflug vorbei an Trier, Luxemburg zu unserem Bestimmungsort Metz, der uns nächstgelegenen größeren Stadt auf französischem Boden. Frau Bücker-Kanschik, Frau Schardinel-Wassong und Frau Herzog stimmten uns während der Fahrt schon auf unser Ziel ein. Nach einer langen, aber kurzweiligen Busfahrt kamen wir gutgelaunt am Quai Rimport an und begannen mit unserer Rallye. Wir hatten den Auftrag, unsere Sprachkenntnisse anzuwenden und Passanten in unserem Alter anzusprechen, ihnen persönliche Fragen und Fragen zu ihrer Stadt und Region zu stellen. Aufgeteilt in 10 Gruppen verteilten wir uns mit Stadtplänen ausgerüstet in der Stadt, die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen fanden wir sehr interessant: Wir begegneten freundlichen und aufgeschlossenen Franzosen, die sich sofort bereit erklärten, uns ausführlich Auskunft zu geben. Leider gab es auch einige, die keine Zeit hatten oder uns komplett ignorierten. Tantpis! ;-)

26.06.2017 Hg

 











Um 13 Uhr hatten wir einen Termin beim Office de Tourisme. Mit dem Train Touristique, einem Bimmelbähnchen, ging es ruckelnd und schuckelnd durch die ganze Stadt: Vorbei an den vielen Sehenswürdigkeiten und den Relikten der ereignisreichen Geschichte der Hauptstadt der Region „Lorraine“, auf Deutsch „Lothringen“. Viele historische Bauwerke zeugen von der wechselvollen Geschichte der Stadt zwischen Mosel und Seille: Von den Römern bis zu den Preußen und nicht zu vergessen den Franzosen wurde die Architektur geprägt. Besonders der letzte Wagen machte viel Quatsch und unterhielt mitunter die Gäste der zahlreichen Straßencafés mit ausgelassenem Winken und fröhlichem Getöse.

Nach der Stadtführung gingen wir dann auf eigene Faust los, um die Stadt der „Mirabellen“ und des „Graoully“, eines mythischen Fabelwesens, anhand einer Rallye zu erkunden. Bei 38 Grad Celsius war es nicht immer leicht, die vielen Fragen zu beantworten, und nach und nach konnten wir uns nicht mehr so konzentrieren und motivieren und zogen ein schattiges Plätzchen in einem Café oder einen Bummel durch die zahlreichen Läden vor. Im Schatten der berühmten Kathedrale von Metz, in der unter anderem auch zahlreiche Glasfenster von Chagall zu bewundern waren, trafen wir uns am Ende unserer Entdeckungstour.

Die Busrückfahrt war sehr lustig, besonders im hinteren Teil wurde laute Musik gehört und mitgesungen. Die Sieger der Rallye wurden prämiert und mit kleinen Geschenken aus Metz belohnt.

Schade, dass der Tag so schnell verging! Es war ein sehr langer und ereignisreicher aber auch sehr cooler Tag, wir würden sofort wieder mitfahren!

Nicole Kühnapfel, Clara Tombrink,Alina Fleischer, Jessica Jünger, Hannah Euskirchen, Klasse 8a/b/c

 








 

Begrüßung der neuen Fünftklässer am MGL

Am Montag, den 12.06.2017 wurden die kommenden Fünftklässler vom stellvertretenden Schulleiter Lutz Hasbach und der Orientierungsstufenleitern Anne Geresser begrüßt. Nach einem musikalischen Willkommensgruß des Orientierungsstufenchores und des Chores der Mittel- und Oberstufe trafen sich die neuen Schülerinnen und Schüler mit ihren zukünftigen Klassenleitern für ein erstes Kennenlernen. Die Kinder verbinden somit schon die ersten Gesichter mit dem Martinus-Gymnasium und die Nervosität und Anspannung über die Sommerferien weicht der Vorfreude. Herzlich Willkommen!

 

 

 

 

 






Blutspenden am Martinus-Gymnasium Linz

Bei immer weiter steigendem Bedarf an Blutkonserven gingen die Schüler des MGL mit gutem Beispiel voran!

Mittlerweile zum vierten Mal besuchte der Blutspendedienst West des DRK mit seinem Blutspendemobil das Martinus-Gymnasium Linz. Alle volljährigen Schüler und alle Lehrer waren eingeladen, ihre Spende zu leisten.

Sie wurden im Januar 2017 in einem interessanten Vortrag von Herrn Greschner vom DRK über Sinn und Ablauf von Blutspenden informiert. Dieser Appell war so überzeugend, dass sich viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums bereit erklärten, ihren roten Lebenssaft zu spenden. Damit machten sie die sehr persönliche Erfahrung, einen Beitrag zur Lebensrettung zu leisten. Diese außerunterrichtliche Erfahrung zu sammeln - die für unsere heutige Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat - bietet das Martinus-Gymnasium seit 2011 an.

 

 




Das MGL bei der Linzer Tafel

Wir, die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionskurses der Klassen 9b und 9c bei Frau Herzog, haben uns dieses Jahr die Organisation des Spendenprojekts für die Linzer Tafel zur Aufgabe gemacht. Nachdem wir die Spenden aller Klassen und Kurse des MGL abgeben hatten, hatten wir die Chance dem Vorsitzenden der Linzer Tafel, Herr Dötsch, in einem Interview vor Ort ein paar Fragen zu stellen, die wir in Überlegungen im Kurs zusammengestellt hatten.

Herr Dötsch, seit wann gibt es die Tafel?

- Der Verein hat sich am 18.12.2009 gegründet, der erste Ausgabetag war der „Josefstag“, der 19.03.2010.

Wie viele Tafeln gibt es in Deutschland?

- Ganz genau weiß ich das nicht, aber es müssten circa 980 in ganz Deutschland sein.

Wie viele Menschen arbeiten hier und was sind ihre Aufgaben?

- Wir haben hier 90 Helfer. Die Aufgaben sind in zwei große Bereiche aufgeteilt: Die Fahrer, die den Kühlwagen fahren und damit das Essen von den Spendern zu uns transportieren und den Innendienst, der die Aufarbeitung und Verteilung der Ware übernimmt.

Machen diese Menschen ihre Arbeit im Hauptberuf oder Ehrenamt?

- Alle 90 Helfer sind „Ehrenamtler“ und machen das ausschließlich in ihrer Freizeit.

Welche Gründe haben Sie, dass Sie die Leitung übernehmen?

- Es ist das Interesse an Menschen und der Wunsch, meine im Beruf gesammelten Erfahrungen hier einbringen zu können, damit der Laden läuft.

Wie viel Zeit verbringen Sie durchschnittlich in der Woche hier bei der Tafel?

- In der Woche sind es rund 15 Stunden hier, dazu kommen noch die Organisation und Verwaltung von zu Hause aus.

Braucht man eine bestimmte Qualifikation, um bei der Tafel zu helfen?

- Nein, es braucht keine spezielle Qualifikation. Voraussetzung ist, dass man die Arbeit gerne macht. Wir haben auch Flüchtlinge hier, die uns unterstützen.

Welche Arbeiten könnten Schüler übernehmen?

- Schüler können sehr gerne beim Sortieren helfen, wir freuen und immer über Unterstützung, das muss auch nicht regelmäßig sein: Kommt, wenn ihr Zeit habt, wenn ihr möchtet.

Wer übernimmt die Kosten für die Miete der Räumlichkeiten, die Kosten für das Auto, etc.?

- 40 % wird aus dem Solidarbeitrag den unsere Kunden pro erhaltener Warenkiste abgeben (1€ für Singles, 2 € ab 2 Personen), 40 % kommen aus den Beiträgen der Mitglieder und 20 % sind Spenden.

Woher kommen die meisten Lebensmittelspenden?

- Die meisten Spenden kommen von großen Supermärkten in der Region. Dafür sind wir sehr dankbar!

Aus welchen Schichten kommen die Kunden?

- Wir haben inzwischen hauptsächlich Flüchtlinge als Kunden, aber auch

Hartz IV Empfänger.

Kennen Sie das persönliche Schicksal eines Kunden?

- Wir haben einen Rechtsanwalt, mit Studium und Staatsexamen, aber ihn hat das Schicksal hart getroffen und er lebt heute von einer ganz kleinen Grundrente.

Wie oft kommen die Kunden?

- Jeder Kunde darf alle 3 Wochen zur Ausgabe kommen?

Wer bekommt was?

- Es wird alles gerecht aufgeteilt, je nach Personenzahl und Bedürfnissen.

Gibt es auch Gründe für das Abweisen von Kunden?

- Wir verlangen einen freundlichen Umgang und dulden keine „Pöbeleien“. Es gibt auch eine extra Hausordnung an die man sich halten muss.

Vielen Dank für das Interview, Herr Dötsch, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben wissen wir sehr zu schätzen. Wir wissen jetzt mehr über die Tafel und werden versuchen, auch im nächsten Jahr wieder eine Hilfsaktion zu starten.

Das Interview führten Nina Engels-Riegel, 9b und Mara Weiß, 9b. Die Fragen entstammen aus dem Unterrichtsgespräch des Religionsunterrichts der 9b/ c.

16.12.2016, C. Herzog