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Studienfahrt Stammkurs 12E5 in die Toskana

Eindrücke von der Studienfahrt...




 

Vom 31. August 2008 bis zum 5. September 2008 befand sich der Stammkurs 12e5 zusammen mit Stammkursleiterin Silja Hanke und ihrem Kollegen Günter Heubgen auf Kurs- bzw. Studienfahrt in der Toskana, Italien.

Abfahrt war am 31.08.2008 um 22.00 Uhr auf dem Schulhof des Martinus-Gymnasiums. Das mitgebrachte Gepäck und Essenrationen hätten auf den ersten Blick sicherlich auch für eine Reise gereicht, die zwei Wochen oder länge gegangen wäre. Insgesamt 16 Stunden fahrt standen den 21 Schülern/Schülerinnen, Lehrern und den zwei Busfahrern bevor. Mit Regen und Gewitter wurde die Truppe aus Deutschland verabschiedet, um am darauffolgenden Tag gegen 14.00 Uhr mit strahlendem Sonnenschein in der Toskana empfangen zu werden.

In Marina di Bibona bezogen dann alle ihre Bungalows auf dem Campingplatz und erkundeten den Campingplatz und die Umgebung und entdeckten dabei auch den Strand. Zwar war das Schwimmen allen aus verständlichen Sicherheitsgründen untersagt, aber die Füße einmal in das angenehm warme Wasser zu halten lies sich kaum einer entgehen. Der Abend klang mit einem Besuch der Schüler am Strand aus, wobei alle in den seltenen Genuss eines Sonnenuntergangs über dem offenen Meer kamen.

Dienstag, 2. September 2008

Als ersten Punkt des Tages besuchte der gesamte Kurs eine typisch toskanische Alabasterwerkstatt. Nach Besichtigung dieser und einem Einkauf machte sich die gesamte Gruppe auf den – übrigens sehr kurvigen – Weg nach Volterra, einer typisch toskanische Stadt. Die Gesamte Gruppe klapperte gemeinsam alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt ab, wobei die Schüler sich diese gegenseitig vorstellten. Die restliche Zeit stand den Schülern zur eigenen Verfügung.

Am Nachmittag stand ein Besuch eines Weingutes auf dem Plan. Nach kurzer Zeit des Wartens, es gab Probleme bei der Terminabsprache, wurde den Schülern die Weinproduktion erläutert und was einen richtigen Wein aus der Toskana ausmachte. Eine kleine Weinprobe mit dazugehörigem Imbiss wurde ebenfalls angeboten.

Der Abend wurde von den Schülern ausgenutzt auf dem Campingplatz neue Kontakte zu knüpfen.

Mittwoch, 3. September 2008

Wieder wurden zwei bekannte und typisch toskanische Städte besucht: Siena und San Gimigniano. In beiden Städten hatten die Schüler wieder Zeit zur freien Verfügung und konnten die historischen Orte besichtigen. Siena zum Beispiel ist bekannt für die alljährlich stattfindenden Pferderennen (Palio di Siena) und den aus weißen und schwarzen Marmor erbauten Dom. Auch San Gimigniano ist historisch betrachtet sehr bekannt, auch wenn es nur eine Kleinstadt ist. „Manhattan des Mittelalters“ ist auch eine Bezeichnung der Stadt, deren Bild von den Geschlechtertürmen, von denen heute noch 15 Türme bestehen, bestimmt wird. Auch ist de Weltmeister im Eismachen in dieser kleinen Stadt vertreten.

Donnerstag, 4. September 2008

Im Programm stand die wohl berühmteste aller toskanischen Städte: Pisa. Dort wurde der Schiefe Turm von Pisa, der Dom Santa Maria Assunta und das Battistero besichtigt. Gerade an diesem weltberühmten Ort wurden viele Fotos als Andenken geschossen. Am Nachmittag machte sich die ganze Gruppe auf nach Lucca. Berühmt ist die Stadt wegen ihrer breiten und ununterbrochenen, immer noch gut erhaltenen Stadtmauer und wegen dem Dom San Martino.

Am Abend machte sich der Kurs 12e5 mit seinen begleitenden Lehrer auf zum gemeinsamen Abschlussessen in einer Pizzaria. Danach war es leider schon wieder Zeit alle Sachen zusammenzupacken und die Bungalows wieder auf Fordermann zu bringen, damit die Abfahrt am nächsten Morgen reibungslos ablaufen konnte.

Am Freitag, den 5. September 2008, pünktlich um sechs Uhr setzte sich der Reise Bus wieder in Bewegung und die sechzehnstündige Rückfahrt wurde angetreten.

Eine gelungene Kursfahrt!

Tobias Hartzmann, MSS 12e5



 

STUDIENDFAHRT NACH SÜDFRANKREICH 2008

Vom 30.8.2008 bis 6.9.2008 fand die Studienfahrt der Kurse 12B1 und 12M1 nach Südfrankreich statt. Abfahrtszeit war Samstag früh um 4:00 Uhr, die mitgebrachten Essenskisten hätten locker für die Eröffnung einer Aldi-Filiale gereicht.

Bereits auf der Hinfahrt gab es ein Highlight : In Beaune wurde das Hotel de Dieu, ein mittelalterlicher Vorläufer heutiger Krankenhäuser besichtigt.

 



Hotel de Dieu in Beaune

Am Abend des ersten Tages wurde die Apartmentanlage in Port Camargue (nicht weit von Montpellier) bezogen.

Am Sonntag stand eine Tour nach Avignon auf dem Programm. Ein Spaziergang führte dort außer zum Papstpalast natürlich auch an der berühmten Pont d’Avignon entlang. Auf dem Rückweg gab es einen Halt bei Les Baux (vielen bekannt durch das nach diesem Ort benannte Mineral Bauxit, das zur Herstellung von Aluminium dient). In der dortigen Festungsanlage gab es eine Life-Vorführung mittelalterlicher Kriegsmaschinen, und zwei unserer Schüler ließen sich nicht lange bitten und halfen tatkräftig mit beim Spannen und ‚Abfeuern’ zweier riesiger Steinschleudern.

 

Auf den Spuren der Römer ging es am Montag nach Arles, unter anderem war mit dem römischen Amphitheater der ‚kleine Bruder’ des Kolloseums in Rom zu sehen.



Amphitheater in Arles

Anschließend führte unser Weg zu Europas größter Anlage von Meerwassersalinen (Salin de Giraud) und von den Salzbergen fuhren wir zurück durch die Camargue, vorbei an den typischen weißen Pferden und schwarzen Stieren. An die Flamingokolonie direkt am Ortsrand hatten wir uns mittlerweile schon gewöhnt.

 

 



Flamingos in der Camargue

Wie jeden Tag konnten die späten Nachmittagsstunden frei genutzt werden, um z.B. an den Stand zu gehen, der sich direkt vor der Anlage befindet, oder einen Spaziergang zum benachbarten Fischerdorf LeGrau du Roi zu unternehmen.

Der längste Tagesausflug startete am Dienstag – es ging nach Carcassonne, einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt.

 




Carcassonne


Carcassonne

Bei herrlichem Wetter erkundeten alle nach dem üblichen einleitenden Referat die engen Gassen und urigen kleinen Plätze mit ihrer Vielzahl von Bistros, die so unverkennbar südfranzösische Gemütlichkeit demonstrieren. Zurück ging es dann über die Hafenstadt Sete, wo wir auf dem ’Hausberg’ Mont Saint Clair die Zeit für ein Gruppenfoto fanden.

 



am Mont Saint Clair

Mittwoch : Aigues Mortes (Tote Wasser) heißt ein Städtchen, dessen Stadtmauer noch komplett erhalten ist und die Dimensionen des urspünglichen Ortes vor Augen führt. Von dort ging es nach Saintes Maries de la Mer, ein kleiner Flecken mit einer Wehrkirche und einem hübschen Sandstand, der uns zum sonnen einlud. Am Nachmittag fand sich die gesamte Truppe wieder in der Arena ein, denn auf dem Programm stand Stierkampf ! Allerdings nicht die spanische Version, sondern die unblutige Variante der Camargue, bei der die Stierkämpfer (razeteurs) dem Stier Bändchen vom Kopf reißen sollen, die man diesen vorher zwischen die Hörner gebunden hat. So einige Male hielten wir die Luft an, wenn Mensch und Tier durch die Arena rannten und es mal wieder eng wurde.

 



Stierkampf - unblutig

Am Donnerstag brachte uns Hamit, unser Busfahrer in das Herault-Tal. Dort wurde die Grotte de Clamouse mit ihren Tropfsteinen und skurrilen Kalkausblühungen erkundet.

 

 

 

 



Kalkausblühungen in der Grotte de Clamouse

Nach einem kurzen Abstecher nach St. Guilhelm-le-Desert, einem vertäumten Bergdorf stand noch Montpellier auf dem Plan, wo man u.a. ein Stück eines römischen Aquäduktes sehen konnte.

Mittlerweile zeigten schon etliche Schüler leichte Konditionsschwächen. So gab es am Freitag nur ein kleines Programm : Insbesondere für den Biologiekurs war natürlich ein Besuch im Seaquarium wichtig; beim anschließenden Spaziergng zum Yachthafen von Port Camargue konnte sich jeder schon mal sein Wunschboot anschauen.




im Seaquarium


Port de Camargue

Samstags hieß es dann packen, aufräumen und den Nachhauseweg antreten. Außer einer überschwemmten Autobahn bei Lyon durch sintflutartige Gewitter gab es keine Besonderheiten. Um 22:45 Uhr hatte uns die Heimat wieder – müde, aber mit vielen Eindrücken aus Südfrankreich ging es von Linz nach Hause, und nach einem viel zu kurzen Sonntag wartete am Montag der Schulalltag wieder.