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Exkursion MSS 12 nach Bonn

Der Sozialkunde-Leistungskurs der MSS 12 unternahm am 22. März 2018 gemeinsam eine Exkursion nach Bonn. Dort besuchte man zunächst die Villa Hammerschmidt, den Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten. Vor Ort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine einstündige Führung durch Maria Soledad Sichert. Sie führte durch die öffentlichen Räume der Villa und erläuterte den historischen Hintergrund des Gebäudes. Im Kaminzimmer und im großen Speisesaal verdeutlichte Frau Soledad anschaulich den Ablauf eines Staatsbesuches und brachten den Schülerinnen und Schülern die protokollarischen Vorgaben sowie die Befugnisse des Bundespräsidenten näher.

 

Im Anschluss an den Besuch der Villa Hammerschmidt besuchte man das in der Nähe gelegene Haus der Geschichte. Dort war die Ausstellung „Rückblende 2017“ besonders sehenswert, die das politische Leben des letzten Jahres darstellte. Die ausgestellten Fotografien, Karikaturen stammten aus dem Wettbewerb zum deutschen Preis für politische Fotografie und Karikatur und präsentierten kontroverse Themen wie den G 20-Gipfel oder die letzte Bundestagswahl sehr einprägsam.

MGL-Schülerinnen und Schüler erlangen ihr DELF-Diplom

Nos félicitations!

Am Mittwoch, 31.01.2018, machten sich wieder 20 Schülerinnen und Schüler der 7.-9.Klassen des Martinus-Gymnasiums auf nach Mainz zum Institut Français, um dort ihre mündliche Prüfung für das DELF-Diplom A1, einem weltweit anerkannten Sprachenzertifikat, abzulegen. Wenige Tage zuvor hatten sie bereits ihre schriftliche Prüfung am MGL absolviert, bei der sie ihre Kompetenzen im Bereich von Hör- und Leseverstehen sowie der eigenen Produktion kurzer französischer Texte unter Beweis stellen mussten.

Da es sich bei der Prüfung in Mainz um eine mündliche Einzelprüfung vor muttersprachlichen Prüfern handelte, war die Aufregung im Vorfeld entsprechend groß, aber nach dem Prüfungsgespräch kamen nahezu alle Schüler sichtlich erleichtert und mit strahlenden Gesichtern wieder hinaus.

Und ihr gutes Gefühl sollte sie nicht täuschen: Am 02.03.2018 kam die erlösende Nachricht, dass alle Schülerinnen und Schüler dieses Prüfungsdurchgangs ihre DELF-Prüfung bestanden haben und sich nun stolze Besitzer des DELF-Diploms A1 nennen können. Nos félicitations! Dabei gab es auch in diesem Jahr wieder überdurchschnittliche Resultate, besonders hervorzuheben ist das Ergebnis von Khiana Shafei aus der 7B, die mit 94,00 von 100 Punkten das beste Resultat unserer Schule erzielte.

A. Bücker-Kanschik

 

Köln im Mittelalter – Klasse 8a auf Geschichtsexkursion in die Domstadt

Die Stadt Köln war im Hoch- und Spätmittelalter die größte Stadt nördlich der Alpen und zählte damals um die 40.000 Einwohner. Obwohl im letzten Krieg zu weiten Teilen zerstört, lassen sich auch heute noch viele interessante Orte des mittelalterlichen Köln entdecken. Die Klasse 8a begab sich im Rahmen zweier Führungen auf Spurensuche. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Schütte (Klassenlehrerin) und von Herrn Walker (Geschichtslehrer).

Die erste Führung begann neben der Kreuzblume auf der Domplatte und führte entlang römischer Baureste (Nordtor und Reste der römischen Wasserleitung) über den Rathausplatz (Rathauslaube, Ratsturm) vorbei an der romanischen Kirche Groß-Sankt-Martin bis zum ehemaligen Fischmarkt. Wir erfuhren u.a., warum Köln im Mittelalter eine so reiche Stadt war: Die Bürger profitierten vom Stapelrecht, das ihnen günstige Konditionen beim Einkauf fremder Waren sicherte, und außerdem war Köln ein gern besuchter Wallfahrtsort.

Pünktlich um 12.00 Uhr streckte uns der Platzjabeck vom Ratsturm seine Zunge heraus, während am Haus gegenüber der Kallendresser sein Hinterteil entblößte. Die kurzweilige Führung wurde von unserem Guide immer wieder aufgelockert durch kleine Anekdoten, z. B. durch die Sage vom Bürgermeister Hermann Grin, der als Löwenkämpfer auf einem Relief am Rathausbalkon abgebildet ist. Der Kampf zwischen Mensch und Tier steht metaphorisch für die politische Auseinandersetzung im Mittelalter zwischen dem Kölner Erzbischof (als Stadtherr) und den rebellischen Kölner Patriziern. Letztere gewannen im Jahr 1288 die Schlacht bei Worringen und übernahmen damit das Stadtregiment.

Die zweite Führung geleitete uns durch das Innere des Kölner Doms. Höhepunkte bildeten der Drei-Königs-Schrein sowie der Stefan-Lochner-Altar. Das Kölner Stadtwappen besteht noch heute aus drei Kronen und elf Tränen: Die elf Tränen erklären sich aus der Sankt-Ursula-Legende, die uns sehr packend beschrieben wurde.

Dank der Exkursion konnten wir viele Inhalte aus dem Geschichtsunterricht („Lebensorte im Mittelalter“) vertiefen, und die beiden Führungen haben gezeigt, dass Köln noch einiges mehr zu bieten hat als „nur“ das Schokoladenmuseum.

 

Geschichts-Workshop im Rahmen der MGL-Methodentage

Vom trockenen Sachtext zum lebendigen Schaubild(-Vortrag)

Im Rahmen der dreitägigen MGL-Methodentage standen den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 verschiedene Belegungs-Angebote zur Auswahl. Frau Malottke und Herr Walker führten die Lerngruppen im Workshop Geschichte durch das Programm. Im Vordergrund stand das Ausprobieren von geeigneten Lernformen und -strategien, um das eigene Arbeiten mit Blick auf die Oberstufe effektiver zu gestalten. In einem zeitlich klar geregelten Lernprozess hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst gezielt Informationen aus einem mehrseitigen (trockenen) Sachbuchtext (Thema: „Französische Revolution“) zu entnehmen, um diese dann in einer Kleingruppenarbeit zu bündeln. Eine eingängige Visualisierung der äußerst komplexen Inhalte und Zusammenhänge sollte am Ende der jeweiligen Teamarbeit stehen: Dafür standen den Gruppen im ersten Durchgang Stellwände zur Verfügung, in der zweiten Runde erfolgte die Visualisierung der Ergebnisse am PC. Konzentriertes und zügiges Arbeiten war ebenso gefragt wie auch die Fähigkeit arbeitsteilig vorzugehen. Aus den drei Workshops gingen sehr interessante Produkte hervor, die beispielhaft zeigen, wie „Lernen und Arbeiten mit Köpfchen“ zum Erfolg führt.

S. Walker