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Italienisch

Es gibt viele Gründe, gerade jetzt Italienisch zu lernen:

1. In einer Zeit ungünstigerer Berufsaussichten verbessert die zusätzliche Qualifikation in einer modernen Fremdsprache wie dem Italienischen die beruflichen Chancen. So eröffnet die Kombination von Volkswirtschaft und Jura mit Italienisch neue interessante Perspektiven. Für Historiker, Archäologen und Architekten, für Romanisten, Kunstwissenschaftler, Musiker und Literaturwissenschaftler ist die Kenntnis dieser Sprache von großer Bedeutung. Zusätzliche Möglichkeiten ergeben sich durch das Italienischlernen für Dolmetscher, Auslandskorrespondenten, Journalisten sowie für Touristikfachleute.

2. Der Bedarf an Fachkräften mit Italienischkenntnissen in Industrie und Handel ist aufgrund der engen wirtschaftlichen Verbindung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien groß: Das Gründungsmitglied der Europäischen Gemeinschaft, Italien, dessen Sprache zu den Hauptsprachen der EU zählt, steht als Handelspartner der Bundesrepublik an dritter Stelle.

3. Aufgrund historischer und wirtschaftlicher Entwicklungen ist der Kontakt zwischen der deutschen und italienischen Bevölkerung besonders eng. Über eine halbe Millionen Italiener leben und arbeiten in Deutschland. Millionen deutscher Touristen werden von der Schönheit und dem kulturellen Reichtum Italiens angezogen (man denke an Städte wie Rom, Florenz, Venedig oder auch Pompeji). Gerade hier verhindern mangelhafte oder fehlende Sprachkenntnisse oft ein intensives Kennenlernen, erzeugen und verfestigen Vorurteile. Auf dem Gebiet der Kultur waren die Beziehungen zwischen den beiden Ländern stets sehr fruchtbar: deutsche Künstler lernten in Italien, Schriftsteller suchten dort ihre Identität. Andererseits kamen italienische Baumeister des Barock nach Deutschland, ebenso italienische Musiker. Dante, Petrarca oder Boccaccio haben bereits im Mittelalter Werke von Weltrang geschaffen, und auch heute gibt es zahlreiche bedeutende Autoren Italiens.

4. Das Erlernen des Italienischen ist für den Gymnasiasten nicht schwer: durch die bereits vorher erworbenen Französisch-, Englisch- oder Lateinkenntnisse ist schon der Boden bereitet. Vokalreichtum, Harmonie, Lebendigkeit und Musikalität des Italienischen tragen zur Motivation bei. Die sehr hohe Übereinstimmung zwischen Rechtschreibung und Aussprache ermöglicht einen relativ leichten Zugang und große Lernfortschritte in kurzer Zeit. Die SchülerInnen werden schon nach wenigen Wochen Unterricht imstande sein, kleinere Alltagssituationen zu meistern (sich vorstellen, Wege erfragen, einkaufen usw.) Der Unterricht findet zunehmend in der

Zielsprache statt, und es werden in einer zweiten Phase landeskundliche (später auch politische und literarische) Kenntnisse erworben.

Seit 2004 gibt es am MGL einen Schüleraustausch mit Monticello (in der Nähe von Mailand), wobei es neben der praktischen Anwendung des im Unterricht Gelernten um gegenseitiges Verständnis der jungen Menschen über die Ländergrenzen hinaus gehen soll.

Die Fachkonferenz Italienisch