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Latein als 3. Fremdsprache

Unsere Kultur wurzelt in einer von der römischen Antike geprägten Lebenswelt und Sprache. Die lateinische Sprache ist in unserer Welt noch an vielen Stellen enthalten, ob in modernen Fremdsprachen (besonders den „romanischen“ Sprachen), in der modernen Medien- und Wissenschaftssprache, in der Wirtschaft, der Kultur. Überall finden wir Zitate oder Ableitungen dieser oft „totgesagten“ Sprache.

Wozu kann das Erlernen der lateinischen Sprache nützlich sein?

1. Latein unterliegt im Gegensatz zu den modernen Fremdsprachen keinen sprachlichen Veränderungen mehr; es ist seit über 2000 Jahren nahezu unverändert geblieben. Es dient daher als Modellsprache, die das Verständnis dafür weckt, dass jeder Sprache eine formale Ordnung zu Grunde liegt: Grammatik, Regeln, Gesetze und sprachliche Grundmuster, die für das Deutsche ebenso wie für andere Fremdsprachen das Grundgerüst bilden.

Da der Lateinunterricht in der Muttersprache, also auf Deutsch, geführt wird, werden neben der grammatischen auch die generellen sprachlichen Kompetenzen und das Ausdrucksvermögen gefördert. In Verbindung mit den Schwerpunkten im muttersprachlichen Unterricht (Deutsch) und dem Unterricht in den modernen Fremdsprachen (z.B. Englisch, Französisch) wird somit ein weiterer wichtiger Baustein zum Spracherwerb gelegt.

2. Die lateinische Sprache ist die Grundlage für den Wortschatz und das grammatische System der „Tochtersprachen“ Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch. Dadurch fällt der Zugang zu diesen Sprachen auf der Basis von Lateinkenntnissen leichter. Das gilt auch für das Englische, das einen hohen Anteil aus dem Lateinischen herleitet. Aus diesen Gründen ist für das Studium dieser Sprachen auch das Latinum erforderlich.

3. In Europa war Latein die Sprache der Wissenschaft und Bildung. Folglich ist Latein wichtige Voraussetzung für sehr viele wissenschaftliche Studiengänge und Berufe, besonders für alle Bereiche, die mit Geschichte und Literaturwissenschaft zu tun haben. Aber auch in Fächern wie Medizin, Pharmazie, Jura, Psychologie oder Biologie ist diese Sprache wegen der spezifischen im Lateinunterricht vermittelten Inhalte und Kompetenzen (sorgfältige und präzise Analyse von Texten) sehr hilfreich und zum Teil auch erwünscht.

4. Lateinische Schriftsteller haben in Texten von hohem literarischen Rang ein breites Spektrum an Werten und Verhaltensweisen in den Bereichen von Philosophie, persönlicher Lebensgestaltung, Staatslehre, Geschichtsschreibung modellhaft erfasst. Die Auseinandersetzung mit diesen – manchmal gar nicht so fremden und veralteten Denkmustern – erzieht auch zur Reflexion über gegenwärtige Vorstellungen und Gegebenheiten. Sie schafft Distanz und macht freier gegenüber dem, was in unserer Zeit als selbstverständlich gilt. Zudem wird ein grundlegender Zugang zur europäischen Geistes- und Kulturgeschichte eröffnet.

 

Der Unterricht in der 3. Fremdsprache Latein findet 3-stündig statt. Das am MGL eingeführte Lehrwerk „Latinum. Ausgabe B“ (Verlag Vandenhoeck & Rupprecht) ist auf 2 Jahre hin konzipiert und ermöglicht einen raschen Lernfortschritt, der es am Ende erlaubt, lateinische Originaltexte zu lesen.

Ab der Jahrgangsstufe 11 besteht auch für die Schüler mit Latein als 3. Fremdsprache die Möglichkeit, dieses Fach als Grund- oder sogar Leistungskurs zu belegen. Um einen eventuellen Rückstand gegenüber den Schülern, die Latein als 2. Fremdsprache bereits seit der 6 Klasse gelernt haben, auszugleichen, wird am MGL i.d.R. während der Jahrgangsstufe 11 ein 1-stündiger Förderunterricht eingerichtet.

 

Folgende Abschlüsse können mit der 3. Fremdsprache erreicht werden:

- Lateinkenntnisse: Klasse 9 bis 10 (Endnote: mind. „ausreichend“ (4))

- Latinum: Klasse 9 bis MSS 13 (Endnote: mind. „ausreichend“ (5 MSS-P.))

- Großes Latinum: Klasse 9 bis MSS 13 mit gesonderter Prüfung (Note: mind. „ausreichend“ (5 MSS-P.))

Diese Abschlüsse werden auf den Abgangszeugnissen der Schüler eingetragen.