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Solarkraft wirkte mehrfach auf Schüler und Schülerinnen des MGL!

Exkursion der MSS 11 zur Solarkraftanlage der Stadtwerke Trier (SWT) in Föhren – Verbandsgemeinde Schweich

Am 02.07.09 unternahm die MSS 11 des Martinus-Gymnasium Linz eine fächerübergreifende Exkursion zur größten Solarkraftanlage in Rheinland- Pfalz nach Föhren bei Trier.

Im Rahmen des diesjährigen fächerübergreifenden Projekts der MSS 11 unter dem Motto ‚Der Mensch im Umgang mit natürlichen Ressourcen – damals und heute’, unternahm der gesamte Jahrgang eine Abschlussexkursion nach Föhren bei Trier, wo man das erst in diesem Jahr offiziell eröffnete Solarkraftwerk der Stadtwerke Trier besichtigte und sich erklären ließ.

Die Schüler und Schülerinnen waren gleich in zweifacher Hinsicht gefordert, denn das Solarkraftwerk steht naturlich nicht im Wald mit viel Schatten, sondern auf einem Gelände, wo die Sonneneinstrahlung am günstigsten ist und bei 30° im Schatten war dies nur mit Sonnenmilch und z.T. mit umfunktionierten Regenschirmen zu ertragen. Eine Frage kam immer wieder auf: Würden die Schüler und SchülerInnen samt betreuendem Lehrpersonal zu lebenden Modulen werden? Oder würden sie das Ganze überleben?

 


Aber nun zu den Fakten:

Das Solarkraftwerk besteht aus 112.000 Solarmodulen und ist das größte so bestehende Kraftwerk in Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus zählt es weltweit zu den ‚TOP TEN’ der Kraftwerke mit Dünnschichtmodulen. Es erzeugt Strom für 2.400 Musterhaushalte und spart 5000 Tonnen CO2 jährlich.

Ingenieure der Stadtwerke Trier (SWT) erklärten den Schülern und Schülerinnen die Funktionsweise und die Hintergründe zur Anlage.

Die Idee dazu war im Rahmen einer zu erschließenden Ausgleichsfläche der Verbandgemeinde Schweich entstanden. Somit erweist sich die Anlage gleich in zweifacher Hinsicht als ökologisch sinnvoll, denn erstens gleicht man mit der Fläche ein Industriegebiet aus, zweitens erzeugt man gleichzeitig umweltfreundlichen Strom und eine dritte ökoligische Wirkung ist, dass Schafe, die wahrscheinlich Co2 freundlicher sind als Rasenmäher, die Wiesen unter den Modulen abgrasen.

Auch wenn die Anlage 30 Millionen Euro gekostet hat, wird sie sich durch das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) nach ca 12 Jahren amortisiert haben und dann werden die SWT satte Gewinne einfahren, ohne der Umwelt zu schaden.

(K. Keelan)