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Philosophie Grundkurs
Ziele

Die Ziele des Philosophieunterrichtes, also des Lehrers Lehr- und des Schülers Lernziele, sehen Folgendes vor:

- Kennenlernen berühmter philosophischer Vordenker, weltbewegender Denkrichtungen und Gesellschaftsmodelle sowie neuer/alter/ewiger Fragen (und Antwortversuche) der Menschen.

- Methodenerwerb und –training wesentlicher Herangehensweisen an philosophische Ideen, Texte und Schemata.

- Nachvollziehen von teils kniffligen Denkexperimenten, Faires und gleichberechtigtes Arbeiten in einer, immer wieder neu selbst zu schaffenden, angenehmen und anregenden Atmosphäre. (Herz und Verstand)Lernen und Reflektieren einer präzisen und sachorientierten Kommunikation sowie effektives Vertreten des eigenen Standpunktes

– mit der steten Bereitschaft, eigene Ansichten zu überdenken und ggf. zu revidieren.

   
Inhalte

Hier dienen weitestgehend an die vier berühmten Leitfragen Immanuel Kants an die Philosophie als unterrichtlicher Orientierungsrahmen:

- Was kann ich wissen? (Erkenntnistheorie)

- Was darf ich hoffen? (Religionsphilosophie)

- Was soll ich tun? (Ethik und Staatsphilosophie)

- Was ist der Mensch? (Anthropologie)

   
Unterrichtsmethoden und sonstiges

Manche Themen und Denkansätze, die euch im Laufe der kommenden Jahre begegnen, mögen auf den ersten Blick ungreifbar und schwer zugänglich sein, andere wiederum scheinen intuitiv einzuleuchten und ihr werdet spontan eine Position beziehen und die Sachverhalte beurteilen. Manchmal täuscht jedoch der erste Eindruck und ein Thema ist vielleicht einfacher, als es der gelesene Text vermuten lässt, oder es ist doch komplexer, als es anfangs den Anschein hatte.

Der Lehrer als Impulsgeber und Moderator möchte beim Finden des für euch „richtigen Tempos“ helfen, durch:

- Ent-täuschen, Neugier wecken, Präsentieren

- Mut machen, Motivieren, Verunsichern

- Kritisieren, Hinterfragen, Vergnügen bereiten

- Transparenz schaffen und natürlich Vor-Philosophieren.

... Dies alles im Rahmen gemeinsamer Themenwahl, Herangehensweise und Evaluation. (Übrigens: Respekt vor großen Denkern und Theorien ist prima, solange sich dieser nicht in starre Erfurcht ergießt. Stets erlaubt war, ist und bleibt z.B. die zu begründende Aussage: „Hier irrt sich Sokrates meiner Ansicht nach!“)

Letzten Endes ist es das Ziel, euch die wesentlichen Inhalte und deren Umsetzungen (nach anfänglichen Vorgaben) weitgehend selbstständig miteinander diskutieren zu lassen, d.h., den Lehrer in EUREM philosophischen Diskurs phasenweise überflüssig zu machen.

Sapere Aude