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Ruhrgebietsexkursion der LKs Erdkunde

Deutsches Bergbau-Museum in Bochum

Allgemein:

Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Strukturwandel" besuchten die zwei Erdkundeleistungskurse der Jahrgangstufe 12 das Ruhrgebiet. Die erste Station unseres Besuches stellte das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum dar, welches im Jahr 1930 gegründet wurde.



Das bedeutendste Bergbaumuseum der Welt zählt im Jahr über 400.000 Besucher und weist eine Fläche von 12.000 qm auf. In 20 Hallen mit originalen Sammlungsgegenständen wird den Besuchern die Bergbaugeschichte von der Frühzeit bis zur Gegenwart erzählt. Führungen verdeutlichen das Leben im Untertagebau. Das Anschauungsbergwerk ist in 17-22m Tiefe und weist eine Streckenlänge von 2,5 km auf. Der Höhepunkt des Museums ist der Förderturm (72m Gesamthöhe). Besucher können von der Aussichtsplattform in 62m Höhe ganz Bochum überblicken.

Von: Anna Schmidt, Daniel Ott

Referenz: http//:www.ruhr-guide.de, http//:www.bergbaumuseum.de

 



Geschichte:

Schon im 19. Jahrhundert wurden Ausstellungen über den Bergbau veröffentlicht, jedoch nur für den internen Zweck des Bergschulungsunterrichts zugänglich. 1922 wurden dann die ersten Initiativen zur Gründung eines öffentlich zugänglichen Bergbaumuseums verstärkt, welche wegen der Ruhrgebietsbesetzung und den folgenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht umgesetzt werden konnten. 1927 wurden die Initiativen wieder aufgenommen und der Standort, der bis heute gültig ist, ausgewählt. Am 1. April 1930 wurde dann der Gründungsvertrag zwischen der Stadt Bochum und der Westfälischen Berggewerkschaftskasse unterzeichnet. Die erste Museumshalle wurde ein Jahr später eröffnet.

Von: Anne Hardt

Quelle: Kurzführer deutsches Bergbau- Museum Bochum

 

Anschauungsbergwerk:

Im Anschauungsbergwerk konnten wir mit einer Führung die verschiedenen Arbeitsschritte in einem Bergwerk sehen. Außerdem sah man noch die technische Weiterentwicklung der dazu benutzen Maschinen.



Im Fuhrpark des Museums befinden sich mehrere Maschinen. Die Streckenvortriebsmaschine wird dazu benutzt, um Tunnel zu graben. Neben der Streckenvortriebsmaschine gibt es noch den Bohrwagen, welcher für uns auch in Betrieb gesetzt wurde, wodurch wir die Lautstärke dieser Maschine erleben konnten. Diese Maschine wird verwendet, um Löcher für Sprengungen in die Stirnwand des Strebs zu bohren und somit den Vortrieb zu gewährleisten.


Mehrere, mit Druckluft betriebene Bohrhämmer, konnten außerdem von Schülern ausprobiert werden. Diese Bohrhämmer wurden ursprünglich von Bergleuten zum Abtragen der Kohle verwendet. Weiterhin besitzt das Museum noch einen Streb, in dem die Arbeit eines Kohlenhobels veranschaulicht wird. Dieser löst die Kohle mittels Stahlkrallen aus dem Flöz und per Förderband wird die gelöste Kohle vollautomatisch aus dem Stollen befördert. Die zweite wichtige und moderne Maschine im Bergbau ist der Doppelwalzenschrämlader, der ebenfalls zur Gewinnung von Kohle aus dem Flöz genutzt wird. Das Probeliegen in einer sog. „Rettungsbombe“, die benutzt wird, um verschüttete Bergleute zu bergen, rundete die Führung ab.

Von: Jakob Kube, Matthias Thelen, Christoph Ehlen

Quelle: http//:www.bergbaumuseum.de

Energiepark in Herne

Geschichte:

Im Jahre 1978 wurde in der Stadt Herne nach 100 jähriger Abteufung die Zeche Mont-Cenis im Stadtteil Sodingen stillgelegt. Dadurch wurde die Wirtschaftsstruktur der Stadt Herne stark erschüttert.

Erst 1990 fand ein Entwurfsseminar für die Neunutzung des Brachgeländes auf Initiative der IBA (Internationale Bauausstellung) Emscher Park statt. 1991 folgte darauf ein städtebaulicher Wettbewerb. In diesem Jahr wurden auch die Realisierungsstudien durchgeführt. Für die tatsächliche Realisierung wurde 1994 die „Entwicklungsgesellschaft Mont-Cenis“ (EMC) gegründet.

Erst im Jahr 1997, fast 20 Jahre nach der Schließung der Zeche, folgten Baubeginn und Grundsteinlegung für die Akademie sowie die Inbetriebnahme des Grubengas-Blockheizkraftwerks und der Batteriespeicheranlage. 1999 wurden Akademie und Stadtteilrathaus eröffnet. Im Jahr 2000 wurde dieser Komplex Modellprojekt der EXPO 2000 in Hannover. Außerdem wurde ein drittes Blockheizkraftwerk Modul fertig gestellt.

Von: Paul Weber

 


Allgemeine Daten:

  • 20000m² Glasfläche
  • 3200 integrierte Solarmodule
  • bis zu 750.000 kWh pro Jahr
  • Gesamtkosten 57,21 Mio. Euro

Der Energiepark Herne ist ein 15m hoher „Glasbau“, ähnlich einem Gewächshaus. Er ist 176m mal 72m groß und bedeckt damit eine Fläche von 12672m². Die Dachfläche ist größtenteils mit Solarmodulen bedeckt. Die Ausrichtung dieser Module orientiert sich dabei an den innenbefindlichen Gebäuden, um die Schattenwirkung auszunutzen.

Das äußere Glasdach, welches aufgrund der Solarmodule und der Scheiben mehrere Tonnen wiegt, wird von 64 Fichtenstämmen getragen.

Die 3200 Solarmodule, welche teils sogar an der Südseite des Gebäudes montiert sind, leisten jährlich durchschnittlich 600000 kWh, womit nicht nur der Energiebedarf des Energieparks sondern auch noch ein großer Teil der Gebäude der Stadt Herne gedeckt wird.

Von: Severin Thelen

Mit Grubengas betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW)

Das Blockheizkraftwerk ist wegen vieler Tatsachen ein umweltschonendes Projekt. Es gewinnt sehr ökonomisch Strom, da der Treibstoff, das Grubengas (Methan), nicht gekauft werden muss, sondern aus dem alten Schacht stetig entweicht (1 Mio. m3/a). Weiterhin wird das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung verwendet, d.h. mechanische Energie wird in elektrische Energie umgewandelt, wobei die nutzbare Wärme für Heizzwecke genutzt wird.

Es ergeben sich viele positiven Punkte für die Umwelt: Würde das klimaschädliche Grubengas nicht durch das BHKW genutzt, würde es einfach in die Atmosphäre gelangen. Der Fachmann spricht hier auch von der „kalten Abfackelung“. Zudem entsteht bei der Verbrennung von Grubengas weniger Kohlendioxid als bei der Verbrennung von Heizöl. So können jährlich etwa 60000 Tonnen Emissionen vermieden werden.

Seit Ende 1997 sind 2 BHKW-Module mit je 253 kW elektrischer und je 378 kW thermischer Leistung in Betrieb. Seit dem Jahr 2000 gibt es ein drittes Modul. Es werden jährlich 9000 MWh Strom und 12000 MWh Wärme ökologisch und ökonomisch produziert. Damit werden die Akademie Mont-Cenis, eine angrenzende Wohnsiedlung und ein Krankenhaus das ganze Jahr über mit Wärme versorgt. Der produzierte Strom wird in das öffentliche Stromnetz gespeist.

Von: Paul Weber

Abschließend wurde noch das Centro in Oberhausen besucht. Hier sollte der Strukturwandel - hin zur Dienstleistungsgesellschaft – thematisiert werden.