This site will work and look better in a browser that supports web standards.

Projektwoche16
Abitur 2017
Arbeitsgemeinschaften
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Wettbewerbe
Sport
Musik
Exkursionen/Projekte
Austauschprogramme
Frankreich: Collège
Italien
USA
Feiern und Feste
Archiv
Sie sind hier: Schulleben · Austauschprogramme · Frankreich: Collège
Voyageons en France – Schüleraustausch in Pornic vom 30. Mai bis 6. Juni 2016



Anfang Juni verbrachten 35 Schüler der Klassen 7 bis 10 des MGL und 5 von der Robert-Koch-Schule eine Woche bei ihren Austauschpartnern in Pornic am Atlantik. Sie wurden begleitet von Frau Straßburger, Frau Blum, Frau Bücker-Kanschik und Frau Eßer. Wie jedes Jahr war ein Tag für die Erkundung der Schule und der Stadt Pornic vorgesehen, es gab einen Ausflug ins schöne Nantes und zwei Exkursionen in verschiedene Naturschutzgebiete, bei denen wir typische Landschaften unserer Partnerregion kennenlernen konnten. Das Spannendste ist aber immer das Leben mit dem corres in der Gastfamilie. Zu diesem Thema hat Jannis Koch seine Mitschüler Erik und Justine interviewt.

Frage (Jannis): Warum habt ihr euch für den Austausch mit Pornic beworben?

Erik: Weil man eine Kultur kennenlernen kann und seine Sprachkenntnisse erweitert.

Justine: Um zu erleben, wie man in Frankreich lebt und zu sehen, wie die Schule dort ist.

Frage: Was hat euch am Austausch am besten gefallen?

Justine: Am besten haben mir die gemeinsamen Ausflüge mit meiner Gastfamilie an den Strand gefallen.

Erik: Mir hat am meisten gefallen zu sehen, wie die Franzosen leben und der Strand von Pornic.

Frage: Gab es etwas, das du erstaunlich oder merkwürdig fandst?

Justine: Meine Familie hat beim Frühstück immer aus Trinkschalen getrunken und sogar die kleine Schwester durfte schon bis 22 Uhr wachbleiben.

Frage: Wie hat euch das Essen geschmeckt?

Erik: Das Essen war ok, aber bei meiner Familie gab es viel Essen aus der Dose, was glaube ich nicht so typisch französisch ist.

Justine: Ich fand das Essen sehr lecker und hatte immer ein riesiges Picknick für die Ausflüge dabei.

Frage: Wie war das Leben in einer Gastfamilie?

Erik: Bei mir war es ziemlich chaotisch und es gab keine wirklichen Regeln.

Justine: Ich habe mich sehr wohlgefühlt und alle waren total freundlich und hilfsbereit.

Frage: Möchtet ihr nächstes Jahr noch einmal mit?

Justine und Erik: Ja, auf jeden Fall

Frage: Welche Tipps habt ihr für andere, die auch beim Austausch mitmachen möchten?

Erik: Man sollte ich nicht in seinem Zimmer verkriechen, sondern offen sein und vielleicht mal weg vom Handy und die Zeit genießen.

Justine: Man sollte höflich sein und viel Zeit mit der Familie verbringen. Man muss sich natürlich der Familie anpassen und es lohnt sich wirklich, beim Essen mal etwas Neues zu probieren!

(Justine Förster, Erik Grathoff, Jannis Koch, MGL Kl. 7)

 

29. Schüleraustausch zwischen Linz und Pornic 2016


Bereits zum 29. Mal findet in diesem Jahr der Schüleraustausch zwischen dem Martinus-Gymnasium und der Robert-Koch-Schule in Linz und dem Collège Jean Mounès in Pornic statt. Ende April besuchten 40 französische Schülerinnen und Schüler in Begleitung von drei Lehrerinnen ihre Austauschpartner in Linz und lernten den deutschen Schulalltag und die Region kennen.

Am ersten Tag mussten sich alle erst einmal persönlich kennenlernen und neben dem gemeinsamen Unterricht mit dem Partner stand eine Stadtrallye in Linz auf dem Plan, um einen ersten Eindruck von der Partnerstadt zu gewinnen.

Ein Empfang im Linzer Rathaus zeigte den Schülern, dass ihre Austauschbegegnung ein wichtiger Teil der Städtepartnerschaft zwischen Linz und Pornic ist. „Ihr seid die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen und es ist ganz wichtig, dass zwischen unseren Ländern Freundschaften geknüpft werden, so wie ihr es jetzt mit euren Austauschpartnern erlebt“, betonte Thomas Balasus, der als Vertreter des Bürgermeisters die französische Gruppe im Rathaus empfing, bevor alle gemeinsam auf die Freundschaft anstießen: „À l‘amitié!“

Am Nachmittag führte eine nun fast schon traditionelle gemeinsame Wanderung zum Drachenfels, bevor das Wochenende begann, das alle mit ihren Gastfamilien verbrachten. „Es ist sehr schön zu sehen, mit wie viel Engagement Schüler, Eltern und Lehrer diesen langjährigen Austausch lebendig gestalten“, freute sich Thomas Schmacke, Schulleiter des Martinus-Gymnasiums, der sich der großen Wandertruppe angeschlossen hatte.

Der Schwerpunkt bei den Ausflügen lag in diesem Jahr auf der Erkundung der näheren Umgebung. So standen Koblenz und eine Schiffstour auf dem Rhein ebenso auf dem Plan wie Köln mit dem Sportmuseum und Bonn. Dabei hielten die älteren Schüler fleißig nach Werken der „Street Art“, ihrem Projektthema im Fach Kunst, Ausschau. „Hier gibt es total viel zu sehen, mir gefällt es richtig gut und meine corres und meine Gastfamilie sind sehr nett“, berichtet der zwölfjährige Paul begeistert. „Ich mache auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit!“

Vom 30. Mai bis zum 6. Juni fahren 34 Schüler des Martinus-Gymnasiums und 5 Schüler der Robert-Koch-Schule (jeweils aus den Klassen 7-10) zum ungeduldig erwarteten Gegenbesuch nach Pornic. Dort liegt der Schwerpunkt auf Entdeckungen im Bereich der Ökologie und Naturpädagogik, ein Ausflug in die nahe Metropole Nantes darf aber auch nicht fehlen.

 

Schüleraustausch mit dem Collège Jean Mounès

Seit 1986 führen wir jährlich unseren Schüleraustausch zwischen dem Martinus-Gymnasium, der Realschule in Linz und der Dualen Oberstufe und dem Collège Jean Mounès in Pornic durch. Die kleine hübsche Stadt Pornic liegt südlich der Bretagne an der französischen Atlantikküste und ist ein beliebter Ferienort am Meer.

Im Frühjahr kamen bisher immer ca. 50 französische Schüler aus Pornic nach Linz, lebten bei ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien und lernten in Ausflügen in die nähere Umgebung deutsche Gastfreundschaft und Kultur kennen.

Ende Mai fahren die deutschen Schüler des Martinus-Gymnasiums und der Realschule Linz mit dem Bus nach Pornic und leben in den französischen Gastfamilien.

Beim Unterrichtsbesuch im Collège in Pornic entdecken die Schüler interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Schulsystem, einige können sich dank ihrer guten Französischkenntnisse aktiv in den Unterricht einbringen. Sie lernen den Tagesrhythmus einer Ganztagsschule mit Unterricht bis 16.00 bzw. 17.00 Uhr kennen, der auch ein gemeinsames warmes Mittagessen in der Schulkantine einschließt.

Eine Führung durch das idyllisch am Meer gelegenen Städtchen mit Segelboothafen, einem kleinen Schloss, einer malerischen Promenade und einer bewegten Geschichte macht sie mit dem beliebten Touristenort vertraut.

Ausflüge beispielsweise nach Nantes oder zu Insel Noirmoutier mit ihren Austernzüchtern und einem Salzhersteller runden das Programm ab.