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Namibia



Die Republik Namibia ist ein Land im Südwesten von Afrika. Dort Leben ungefähr 2,2 Millionen Menschen auf einer Fläche die doppelt so groß ist wie Deutschland, Namibia hat damit die geringste Bevölkerungsdichte auf der Welt (ca. 2.2 Einwohner/ km²). Anders als in Deutschland leben in Namibia viele verschiedene Volksstämme nebeneinander. Das führt dazu, dass in Namibia über 30 unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, die Amtssprache ist Englisch. In Namibia leben ca. 80.000 Weiße, davon 20.000 Deutsche, für die es die älteste namibische Tageszeitung auf deutsch, die „Allgemeine Zeitung“ gibt. Außerdem sendet der NBC ein deutschsprachiges Fernseh- und Hörfunkprogramm. Die Kommunikationsmöglichkeiten sind noch sehr begrenzt, auf 1000 Einwohner kommen 144 Radios, 37 Fernseher, 69 Telefone, 11,7 Handys, 24,1 PCs und 1,21 Internetzugänge.

Seit 1990 ist das Land unabhängig. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern ist Namibia eine Republik, das bedeutet, dass die Menschen dort, ähnlich wie in Deutschland ihre Regierung wählen dürfen. Administratives und wirtschaftliches Zentrum ist die Hauptstadt Windhuk mit 243.000 Einwohnern.

In Namibia gibt es keine offizielle Staatsreligion, ca. 87 % der Bevölkerung sind Christen, davon ca. 80 % Protestanten und ca. 20 % Katholiken, der Rest verteilt sich auf Stammesreligionen.

Namibia besteht zum großen Teil aus Wüsten, Savannen und Bergland. Die älteste Wüste der Welt ist die Namib direkt am atlantischen Ozean, sie gab dem Land seinen Namen. Die Menschen leben von extensiver Viehwirtschaft, Fischerei, Bergbau (Uran, Diamanten, Edelsteine) und in zunehmenden Maße vom Tourismus.

Eigentlich ist Namibia ein starkes afrikanisches Land, allerdings leben auch dort viele Menschen in Armut. Das liegt daran, dass sie nicht lesen und schreiben können, weil es viel zu wenig Lehrer für viel zu viele Schüler gibt oder weil viele Kinder so weit auf dem Land leben, dass es bis zur nächsten Schule viel zu weit ist. Die geschätzte Analphabetenrate liegt bei 37%. Die Regierung arbeitet daran, dass mehr Lehrer eingestellt werden, damit bald alle Kinder in Namibia lesen und schreiben lernen können und eine bessere Zukunft haben.

Ein weiterer Grund für die Armut ist die Krankheit AIDS. Viele Menschen stecken sich mit der Krankheit an, weil sie viel zu wenig darüber wissen. Regierungsprogramme versuchen die Bevölkerung aufzuklären, um die Not zu lindern.

(Schülerartikel)