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Schwimmfest II

Das Schwimmfest sollte vom Schuljahresanfang auf Schuljahresende verlegt werden. So kam es, dass es 2011/12 zwei Schwimmfeste gab.

 










 

Video über die Schülerfirma BazzingaChairs online

Das Team der Schülerfirma BazzingaChairs bekam kürzlich überraschend Besuch vom SWR. DasDing, eine Abteilung des SWR, die speziell Angebote für Jugendliche macht, kam auf die junge Firma zu, um einen kurzen Film zu drehen. Dieser Film ist nun auf der Internetseite des Lokalsenders DasDing zu sehen.

[Hier finden Sie das Video.]

Die Schülerfirma BazzingaChairs wurde am Anfang des Schuljahres 2011 von 11 Schülerinnen und Schülern der Klasse 10c gemeinsam mit Herrn Ruhnau über das Projekt JUNIOR vom Institut der deutschen Wirtschaft gegründet. Das Projekt dient dazu, dass Schüler/innen Erfahrungen in der Wirtschaft und im Management sammeln. Eine Geschäftsidee soll entwickelt, umgesetzt, vermarktet und verkauft werden. Sie stellen – wie der Name auch assoziiert – einen bequemen Liege-/Sitzstuhl in der Schule her.

Diesen Stuhl kann man sowohl als Designstuhl als auch als Festival-, Strand- und Gartenstuhl nutzen. Unsere Internetseite finden sie hier: www.bazzingachairs.de

 

 

Jugend schreibt


Bildquelle: IZOP-Institut Aachen

Ab dem 1. Februar nehmen die Schüler und Schülerinnen des Leistungskurses Deutsch 1 aus der 11. Jahrgangsstufe des MGL an einem interessanten Zeitungsprojekt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teil: „Jugend schreibt“.

Das Projekt „Jugend schreibt“ ist sowohl ein Schreib- als auch ausdrücklich ein Leseprojekt und funktioniert so: Aus ganz Deutschland bewerben sich Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Oberstufenkursen. Die Pädagogen werden dann von der FAZ in Frankfurt bzw. Berlin geschult in Bezug auf den Einsatz der Zeitung im Unterricht und darauf, wie man am besten recherchiert und brauchbare Artikel für die Zeitung verfasst.

Das Projekt beginnt am 1.2.. Ein Jahr lang erhalten die teilnehmenden Schüler kostenlos die FAZ, jeder sein persönliches Exemplar. Damit wird dann im Unterricht mal mehr, mal weniger gearbeitet. Manche Schüler fühlen sich von den vielen Seiten anfangs eher „zwangsbeglückt“. Aber die googlefreudige Generation Internet stellt in der Regel doch mit Interesse fest, worüber alles in der Zeitung berichtet wird. Und die Orientierung wird mit zunehmender Lektüre, die natürlich immer nur selektiv sein kann, leichter.

Die Projektschüler lernen mit Langzeitarbeiten zu bestimmten Themen ihrer Wahl (z.B. Sportthemen, kulturelle Themen, Karikaturen) die Entwicklung und Veränderung von Themen in der Medienwelt kennen. Und das Interessanteste ist: Sie haben die Möglichkeit, selbst journalistisch zu arbeiten und Artikel zu schreiben! Für ihre Porträts und Reportagen verlassen sie ihr Klassenzimmer und ihren Schreibtisch und suchen fremde Orte und Menschen auf, führen Interviews und verfassen eigene Reportagen, die, wenn sie gut sind, auch die Chance haben, in der FAZ zu erscheinen.

Anfangs kostet das manche der jungen Leute sicher Überwindung, aber sie lernen die neue Erfahrung hoffentlich schnell schätzen. - Das schult vielleicht fürs Leben!

A. Schütte

 

1.Platz in 2. Runde Landeswettbewerb Physik Sek I 2012

Merle Johannsen, Klasse 10 d, erreichte in der 2. Runde des Landeswettbewerbs „Physik Sekundarstufe I für Gymnasien und integrierte Gesamtschulen“ in Rheinland-Pfalz im Schuljahr 2011/2012 den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch !

Merle ist somit für die 3. Runde des Landeswettbewerbes Physik im Jahr 2012/2013 qualifiziert.

Ziel des Landeswettbewerbs ist es, begabte Schülerinnen und Schüler intellektuell zu fördern und ihnen einen Anreiz zu bieten, sich mit physikalischen Fragestellungen zu beschäftigen und sie dadurch auch längerfristig für das Fach Physik zu motivieren. (Zitat des Wettbewerbveranstalters)

Merle bearbeitete drei Fragestellungen, die sie kurz folgend beschreibt (Zitat):

Nr. 1 Bei dieser Aufgabe habe ich mich mit dem Perpetuum mobile und seiner Funktionsweise beschäftigt.

Nr. 2 Hier habe ich berechnet, wie viel Eis durch die Reibung des heruntergleitenden Eisblocks am Hang schmilzt.

Nr. 3 Bei dieser Aufgabe stand die Wärmelehre im Mittelpunkt. Mit Hilfe eines Versuches sollte ich erläutern, welche Unterschiede es bei der Leitfähigkeit zwischen Wasser und Sand gibt.

 

Certamen Rheno-Palatinum 2012

Im Juni 2012 fand an den Gymnasien im Bundesland Rheinland-Pfalz der landesweite Fremdsprachenwettbewerb „Certamen Rheno-Palatinum 2012“ statt. Auch diesmal nahmen Schüler und Schülerinnen des MGL aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 teil. Dabei erreichte Kerstin Gansemer (JgSt.12) mit einer besonders anerkennenswerten Übersetzungsleistung die Zulassung für die 2. Stufe des Wettbewerbs.

Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, als Kerstin diese Auszeichnung im direkten Vergleich mit Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz errang, die Latein ab der 5. bzw. 7. Klasse als erste bzw. zweite Fremdsprache erlernen, während sie selbst erst Latein seit der 9. Klasse als dritte Fremdsprache lernt.

Zu dieser Leistung gratulieren wir ganz herzlich!

 

Michael Fleißner (Fachvorsitz Latein)

Vorlesewettbewerb Französisch 2012

Unter dem Motto „Moi, je lis en français! – Französisch ist leichter als man man denkt“ trafen sich am 27. September die Französischklassen der Jahrgangsstufe 8 zum Schulentscheid des  Vorlesewettbewerbs Französisch, der vom  Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund e.V.  angeboten wird.

Die fünf Klassensieger lasen einen geübten und einen unbekannten Text. Schulsieger wurde mit einem sehr lebendigen und nahezu fehlerfreien Vortrag Lukas Wagner (Klasse 8b), der das Martinusgymnasium nun am 18. Februar 2013 beim Regionalentscheid in Koblenz vertreten wird. Dort erhält er als Schulsieger eine Urkunde und einen Buchpreis und kann sich für das Landesfinale in Mainz qualifizieren.

Wir gratulieren Lukas und wünschen viel Glück und „bon courage“ für den kommenden Wettbewerb!

A. Eßer

Der Geographie-Wettbewerb 2012

Etwa 280 Schüler der Jahrgangsstufen 6, 8 und 10 haben Ende Januar amDierckeWISSEN 2012, dem größten deutschen Schülerwettbewerb im Bereich Geographie teilgenommen.

Den Sieg auf Schulebene erreichte Daniel Tsanatsidis. Er konnte sich zunächst als Klassensieger und dann als Schulsieger des Martinus-Gymnasiums Linz gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler durchsetzen und hat sich damit für den Landesentscheid qualifiziert. Damit rückt die Chance auf den Titel des besten Geographieschülers in Deutschland näher. Wenn sich Daniel Ende März den Landessieg sichert, darf er am 1. Juni 2012 beim großen Finale in Berlin dabei sein.

 




Foto: Daniel Tsanatsidis bei der Überreichung der Siegerurkunde durch Herrn Brott.


Foto: Klassensieger 6,8 und 10.
Mathematik ohne Grenzen

so lautete der Name das Mathe-Tests, der dieses Jahr zum 14. Mal in dieser Region von vielen Schulen bestritten wurde. Die Schüler der Klassenstufen 10 und 11 erarbeiteten jeweils in ihren Klassen die Fragen des Tests, welche sich auf unterschiedliche Themen der Mathematik bezogen. Hierbei bildeten sie kleine Gruppen, um sich die Arbeit besser einteilen zu können. Zu jeder Aufgabe musste ein extra Lösungsblatt angefertigt werden, die erste Fragestellung war zudem in mehreren Fremdsprachen verfasst und sollte auch so beantwortet werden. Dafür war ein Zeitrahmen von zwei Schulstunden angesetzt und auch Wörterbücher sowie Taschenrechner durften benutzt werden.

Als dann die Ergebnisse feststanden, hatte das Martinus-Gymnasium allen Grund zur Freude: Der Leistungskurs M1 von Herrn Dr. Sanner belegte den ersten Platz aller elften Klassen der Region, die Klasse 10c von Herrn Kämpf den dritten Platz aller zehnten regionalen Jahrgänge. Um den Preis in Form einer Urkunde und eines Preisgeldes entgegenzunehmen, fuhren Vertreter der jeweiligen Klassen ins Are-Gymnasium in Bad Neuenahr, wo sie vom Oberstudiendirektor Hans-Dietrich Laubmann und dem Wettbewerbsleiter Thomas J. Portugall empfangen wurden.

Bigbandfahrt 2012

Vom 18.04 bis zum 20.04 fuhr die Big Band, wie jedes Jahr nach den Osterferien, in die Jugendherberge Morsbach um neue Stücke einzustudieren und ältere zu wiederholen und aufzufrischen.

Als die Big Band am Mittwoch morgens ankam, wurden als erstes die Zimmer bezogen. Als alle damit fertig waren, fand die erste Probe statt. Neue Stücke wie zum Beispiel Song for San Miguel, Bubbert's Groove, Gimme some lovin'und, für eine Big Band ziemlich ungewöhnlich, auch Enter Sandman von Metallica wurden einstudiert.

Zwischen den Proben gab es natürlich auch immer wieder Pausen, in denen die Schüler in den Supermarkt der Stadt gingen um sich Proviant zu kaufen oder gemeinsam musiziert haben. Abends, wenn die Proben beendet waren, blieben die meisten noch lange wach und feierten oder machten Musik. Am letzten Abend bestellte die Big Band,

wie jedes Jahr, bei einer Pizzeria Essen, welches zur Jugendherberge geliefert wurde. Freitag morgens mussten die Zimmer geräumt werden, bevor es noch einmal zur letzten Probe ging. Als mittags der Bus kam und wir wieder nach Hause fuhren, konnten wir nicht fassen wie schnell die drei Tage vergingen. Es war wieder einmal eine gelungene Fahrt!

Ein Schüler des MGL

Badmintonmannschaft WKIV des MGLs schlägt sich tapfer im Landesfinale 2012

Am 17.04.2012 trat das Badmintonteam des MGLs in der Halle am Miesgesweg zum Landesentscheid an. Trotz zahlreicher personeller Absagen wegen Klassenfahrten usw. kämpfte das Team aufopferungsvoll gegen die Mannschaften vom HHG Kaiserslautern, dem ASG Kaiserslautern und dem GG Idar-Oberstein, musste sich aber am Ende mit dem 4. Platz zufrieden geben.

Es spielten v.l. n. r. Til Lorscheid, , Lucas Birkenbeil, Jannis Krentscher, Marcel Mustroph und Jelena Vucic

Linzer Gymnasiasten beim Landesentscheid Schwimmen erfolgreich

Im Schulwettkampf „Jugend trainiert“ erreichte die gemischte Schwimmmannschaft des Martinus Gymnasiums im Wettkampf IV beim Landesentscheid in Niederolm einen überraschenden zweiten Platz. Die elf bis dreizehnjährigen Schülerinnen und Schüler mussten sich nur dem Hohenstaufengymnasium Kaiserslautern geschlagen geben.

Die sechs Mädchen und zwei Jungen gingen in fünf Staffelrennen an den Start, bei denen nicht nur Brust-, Freistil und Rückenschwimmen gefordert waren, sondern auch reine Beinarbeit mit Brett sowie eine ungewöhnliche Koordinati-onsstaffel absolviert werden mussten. Der Erfolg ist um so beachtlicher, weil die meisten Teilnehmer reine Hobbyschwimmer sind und nur in der Freibadsaison im Rahmen der Schwimm-AG regelmäßig trainieren.

Der betreuende Sportlehrer und Schwimm-AG Leiter Bernd Lehnard sieht in dem unerwarteten Erfolg eine Bestätigung seines kontinuierlichen Engagements für den Schwimmsport, bedauert aber, dass es ab dem kommenden Jahr keine gemischten Mannschaften mehr gemeldet werden können. Auch in diesem Jahr zeigte die Geschlechterverteilung des MGL-Teams, dass es schwer sein wird eine reine Jungenmannschaft aufzustellen.

 



Die Schüler des MGL beim 7. RheinEnergie Schulmarathon am 22. April in Bonn

Auch in diesem Jahr sind wieder einige engagierte Läufer für unsere Schule an den Start gegangen.

Zwei Staffeln hat das MGL in Bonn auf die 42 Kilometer geschickt.

Die „Nostalgie- Staffel“ der alten Hasen unseres 13er Jahrgangs wurde wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von zwei Läufern, mit nur fünf Mann besetzt!

Als Starter mit 5 km Christopher Busch, gefolgt von Markus Over, der nach 10 km an Stephan Weber übergab. Nach dem dritten Wechsel ging Marco Reifert ins Rennen, der ebenfalls nach 10 km an Kilian Spelleken abgab. Bevor als Schlussläufer noch einmal Markus Over auf die Strecke ging.

Die Reihenfolge unserer Mixed-Staffel mit den jüngeren Nachwuchs- Marathonis lautete:

Rebekka Kohnle (Start), Sid Dorchenas (10km), Lisa Hartmann, Mirko Kohnle (10km), Melina Lawida, und ins Ziel liefen gemeinsam Michelle Priellip und Anna-Lena Hähner.

Die Wettkampfatmosphäre, die Stadt im Ausnahmezustand und die sportliche Herausforderung waren für alle Beteiligten wieder ein großartiges Erlebnis. Auch wenn am Ende der Eine oder Andere ein paar Tropfen von oben zur Abkühlung bekam, und die ersten Starter noch gegen eine „frische Brise“ anrannten, überwogen die sonnigen Momente.

Ganz großer Dank für die kollegiale Unterstützung durch Herrn Kämpf (den Mann fürs Rechtsrheinische!) und die Ausdauerleistung von Herrn Weißenfels (bei Wechsel 2 und 5 an der Rheinaue.)

Bleibt sportlich... Bis zum nächsten Mal !

















Badmintonmannschaft der Altersklasse WK IV des MGLs gewinnt den Bezirksentscheid in Betzdorf


Es spielten v. l. n. r.: Ecem Gergin, Jelena Vucic, Lucas Birkenbeil und Jannis Krentzscher

Am 08.02.2012 fand der Bezirksentscheid in Betzdorf statt. Die entscheidende Begegnung gegen Betzdorf konnte die Mannschaft des MGLs klar mit 5:1 zu ihren Gunsten entscheiden. Damit steht das Team im Landesfinale, das am 17.04.2012 ab 11 Uhr in der Halle am Miesgesweg ausgetragen wird.

 

Es war alles nur Theater



Ein Stück in einem Stück

Stellen Sie sich vor Sie fahren in einen Tunnel und der Tunnel hört nicht auf. In diese beklemmende Situation gerät der Protagonist aus Friedrich Dürrenmatts Erzählung „Der Tunnel“. Und auch die Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe (Leistungskurs Deutsch und Grundkurs Deutsch, Frau Schütte) versetzten sich in dieses Szenario.

Im Rahmen der „Heilig Rock Tage“ in Trier (und unterstützt vom Bischöflichen Generalvikariat) kamen am 1.2.2012 zwei Schauspieler vom Städtischen Theater Trier an die Schule, um mit Freiwilligen eine „interaktive Deutschstunde“ zu gestalten.

Die eigentliche Handlung des Stückes ist schnell erzählt: Ein 24-jähriger Student befindet sich auf seiner wöchentlichen Reise zur Universität. Doch die ansonsten wenig spektakuläre Zugfahrt wird für ihn zur Katastrophe. Nachdem der Zug den Eingang zu einem kurzen Tunnel passiert hat, scheint dieser nicht mehr enden zu wollen. Im Gegensatz zu ihm scheint diese Tatsache sowohl den anderen Fahrgästen als auch dem Zugpersonal verborgen zu bleiben. Und so macht er sich auf die Suche nach der Antwort auf eine Frage, die alle etwas angeht, aber scheinbar keinen interessiert. Was ist los mit diesem Zug?

Doch etwas ist faul im Stücke Dürrenmatts: Die Darsteller scheinen nicht gut auf einander eingestimmt, oft kommt es zu Auseinandersetzungen. Sie fallen ständig aus der Rolle und sind sich uneins, wie dieser und jener Satz nun „richtig“ vorgetragen wird. Dieses Streitgespräch verfolgten die Zuschauer lächelnd, aber auch mit Spannung.

Mit einfachen Elementen, wie beispielsweise Tischen und Stühlen des Klassenraumes, schafften es die Schauspieler, den Schülern die Kurzgeschichte eindrucksvoll und lebendig zu vermitteln. In kurzen Unterbrechungen diskutierten die Schüler angeregt das eben Gesehene und versuchten sich in die Lage des jungen Mannes hineinzuversetzen. Dies fiel nicht schwer, da eine Gruppe von Freiwilligen eine Szene des Stückes nach Anweisung der Schauspieler selbst vortrug. David schob sich, in der Rolle des jungen 24-jährigen Studenten, genüsslich eine Zigarre zwischen die Lippen und wartete gespannt auf seine Instruktionen. Er hatte sichtlichen Spaß am Geschehen und auch die anderen Gruppenmitglieder füllten ihre Rolle als Zugpersonal oder Passagiere mit großer Freude aus.

Gegen Ende des Stückes ist der Streit der beiden Darsteller auf dem Höhepunkt. Thema ist ein Schlusssatz, den Dürrenmatt selbst aus der Geschichte entfernt hat und der einen religiösen Aspekt aufgreift. Ob dieser Satz nun wichtig für das Stück ist oder wegfallen muss, wird heftig diskutiert. Schließlich droht einer die Theaterleitung zu informieren und stürmt aus der Klasse.

Erst ganz zum Schluss wird aufgedeckt: Es war alles nur Theater! Der so täuschend echte Streit war ein auswendig gelernter Dialog.

Bei den Schülern kam diese Form des Theaters gut an. Durch den Streit hatte man bereits zwei völlig verschiedene, aber logische und vertretbare Interpretationsansätze, aus denen der Zuschauer seine auswählen oder eine eigene entwickeln konnte. Das Ziel, die alten Texte Dürrenmatts einem so jungen Publikum nahe zu bringen, ist aus der Sicht der meisten erreicht.

D. Boelke und L. Bednarz, LK Deutsch, MSS 11

 

 

Filmprojekt "5 nach 12" stellt sich vor

Bei "5 nach 12 - Das Klima schlägt zurück" handelt es sich um einen Spielfilm, der von Schülern des MGL seit 2007 produziert wird.

Nach fast 5 Jahren harter Arbeit, aber auch vielen Pausen, ist es nun endlich soweit:

Am 2. Dezember 2011 wird der letzte Drehtag abgeschlossen sein! Darauf wollen wir anstoßen und uns bei allen Helfern und Unterstützern bedanken!

Jeder der Interesse hat, ist herzlichst eingeladen.

Es werden sowohl Trailer, als auch einige Szenenausschnitte präsentiert. Auch stellt sich das gesamte Team vor und erzählt von Hintergründen und der Entstehungsgeschichte des Films. Anschließend können Bilder von vor und hinter der Kamera angeschaut werden.

Für das leibliche Wohl ist mit leckeren Häppchen und Getränken bestens gesorgt. Bei weiterem Interesse besuchen Sie die Homepage des Projektes oder beehren Sie uns am Freitag, den 2. Dezember ab 19.00 Uhr in der Aula des MGL mit Ihrer Aufmerksamkeit.

 

Englischlernen mal anders

Linzer Schüler lernen, spielen mit und staunen

Schon zur Tradition in der Adventszeit geworden sind die Aufführungen englischer Theaterstücke des White Horse Theatre. Die jungen englischen Schauspieler konnten in ihren unterschiedlichsten Rollen die Schüler der verschiedenen Altersstufen der Realschule plus und des Gymnasiums begeistern und beeindrucken. Bei den insgesamt fünf Aufführungen in englischer Sprache in der Stadthalle Linz konnten mehr als 800 Schüler ihre Fähigkeiten im Hörverstehen überprüfen und sich in die Thematik eines Stückes hineinbegeben.

In dem Märchen „The Weasel in the Sack“ für die Fünft- und Sechstklässler der beiden Schulen ging es um das tapfere Mädchen Fred und ihre eitlen und tollpatschigen Brüder Algernon und Marmaduke. Das Stück präsentierte vertraute Märchenmotive wie die Befreiung aus dem Aschenputteldaseins des Mädchen durch ihren heldenhaften Sieg gegen einen gefährlichen Drachen vor asiatischer Kulisse. Durch das Einbeziehen der Schüler in die Handlung wurden die jungen Zuschauer emotional beteiligt und zusätzlich humorvolle Effekte erzielt. Die Rückmeldungen aus den fünften Klassen, die in diesem Jahr zum ersten Mal beteiligt wurden, waren durchgängig positiv und begeistert.

 




 

Das zweite Stück „Lip Gloss“ für die 14-15 jährigen Mittelstufenschüler handelte vom Aufstieg der Mädchen Elaine und Juliet.. Sie stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Elaines Vater ist arbeitslos und die Eltern haben nicht genügend Geld, um die Klassenfahrt ihrer Tochter zu bezahlen, wohingegen Juliet, die eine Privatschule besucht, alle Privilegien einer Oberschichtfamilie genießt. Die Mädchen lernen sich als Verlierer in einem Talentwettbewerb kennen und beschließen gemeinsam Musik zu machen. Kurz darauf werden sie von einem Musikproduzenten entdeckt, der sie unter seine Fittiche nimmt und ihre Karriere als Pop-Duo ‚Lip Gloss’ fördert. Bei allem Erfolg kommt es hinter den Kulissen immer wieder zu Spannungen auf Grund ihrer unterschiedlichen Herkunft. Die Begegnung der Eltern verdeutlicht, wie tief die Gräben zwischen Unter- und Oberschicht im Vereinigen Königreich noch sind. Den beiden Mädchen gelingt es jedoch diese Kluft zu überwinden. Die gefühlvollen Lieder mit ansprechenden Texten fanden besonders bei den Mädchen großen Anklang.

 




 

Den Leistungskursschülern des Gymnasium wurde ein provokatives, zeitgenössisches amerikanisches Theaterstück geboten. In „The Shape of Things“ von Neil Labute (2003) werden auf dem Hintergrund zweier unterschiedlicher Paarkonstellationen die Frage nach der Freiheit beziehungsweise den Grenzen der Kunst aufgeworfen. Wieweit darf in einer Paarbeziehung der eine den anderen beeinflussen? Kann der Mensch zum manipulierten Kunstobjekt eines anderen werden ohne dies zu merken? Offene Fragen, die mit dem Zerbrechen der Beziehungen auch nicht beantwortet werden. Ein sprachlich realistisches Stück, dass die Oberstufenschüler auch dank der hervorragenden schauspielerischen Leistungen in Atem hielt und mit viel Beifall von ihnen bedacht wurde.

Die drei verantwortlichen Kollegen, Simone Freiling und Isabel Schmitz von der Realschule plus sowie Bernd Lehnard vom Gymnasium hoffen darauf, auch in den nächsten Jahren diese ‚Highlights’ des englischen Spracherwerbs anbieten zu können.

B. Lehnard

 




Fischen in unbekannten Gewässern - BigBandfahrt nach Polen

Vom 17. – 21.10.2011 war die BigBand gemeinsam mit weiteren Schülern des MGL in Namyslow in Polen zu Besuch.

Seit 2009 gibt es in unregelmäßigen Abständen Schülerbegegnungen mit Schülern aus dieser Ortschaft in der südpolnischen Wojwodschaft Oppeln.

Montagmorgens um halb acht fanden sich alle, mehr oder weniger wach, vor der Schule ein. Nachdem alle Instrumente verladen waren und der Besitzer des mysteriösen, herrenlosen Koffers gefunden war, konnte es dann losgehen.

Wir brauchten ca. 10 Stunden bis zur Grenze, die mit Schlafen, Essen, Lachen und einigen musikalischen Einlagen recht schnell vorbeigingen. Für uns war die erste Etappe geschafft – für das Navi war hier die Reise allerdings zu Ende: Es waren keine Karten für das polnische Straßennetz vorhanden.

So kam es, dass wir mitten durch Breslau fuhren und das Niveau der Unterhaltungen merklich sank. Wir kamen dann aber schließlich mit 2 Stunden Verspätung am Hotel „Delphin“ an.

Nachdem die Zimmer bezogen und die Gleichung 8 Mädchen/2 Duschen endlich aufgegangen war, wollten alle beruhigt schlafen gehen. Dass es dann doch etwas später wurde, lag daran, dass man den Akustiktest im Mädchenbad nicht auf den nächsten Morgen verschieben konnte (oder wollte).

Morgens gab es nach dem Frühstück den ersten großen Programmpunkt: Die Begrüßung beim Bürgermeister im Rathaus von Namyslow. Dort wurde die Wichtigkeit der Förderung der deutsch-polnischen Freundschaft sehr betont, Gastgeschenke ausgetauscht und der erste Kontakt zu den polnischen Schülern hergestellt, was alles allerdings nur dank unserer Dolmetscherinnen Laura und Jeannine möglich war, die das wunderbar gemacht haben!

Weiter ging es im Kulturhaus mit einem Konzert der BigBand nach welchem auch zwei polnische Schülerinnen sangen. Danach besichtigten wir einen Turm der Festungsanlage von Namyslow, von denen es einmal 45 Stück gab, als die Stadt noch bloß 17 Hektar groß und von einer Stadtmauer umzogen war.

Nach einem Gruppenfoto machten wir eine Stadtralley mit gemischten Gruppen. Schließlich hatten wir Freizeit, konnten Geld wechseln oder die polnische Version des Kauflandes besichtigen.

Abends trat die BigBand in einem Pub auf, in dem ein Teil der Gruppe auch den Rest des Abends verbrachte. Es wurde viel gelacht und noch mehr Musik gemacht.

Erkenntnis des Tages: Sowohl die Polen, als auch unsere Lehrer haben zahlreiche, breit gefächerte Fähigkeiten. Diese reichen vom musikalischen bis zum architektonischen Talent. Auch der Nachhauseweg durch eine fremde, dunkle Stadt erwies sich als sehr amüsantes Erlebnis.

Am nächsten Morgen holte die ganze Gruppe den Schlafmangel auf der Busfahrt nach Breslau nach. Einige fühlten sich emotional in Hangover 2 versetzt und stellten fest, dass sie auf „P-oland“ einfach nicht klarkamen.

Der Stadtführer zeigte uns die vielen gotischen Kirchen und andere Dinge in Breslau, wie zum Beispiel Zwerge und eine Statue, die jedem zeigte, was mit Studenten passiert, wenn sie nicht genug lernen.

Durch die Kälte und `leichte´ Nässe von oben fiel das Interesse für die Stadtralley buchstäblich ins Wasser und alle waren froh, sich erst mal in Cafes oder Einkaufszentren wieder aufwärmen zu können und erst zur Bootsfahrt auf der Oder wieder raus in die Kälte zu müssen.

Wieder im Hotel wurden die Erkenntnisse des Tages ausgetauscht: Wir hatten gute Fotografen und Alleinunterhalter dabei. Außerdem sollte man auf einen 14,95€ Objektivdeckel gut aufpassen!

Am letzten Tag besuchten wir eine Holzkirche, einen Stausee (DIE Attraktion im Sommer) und die Partnerschule in Smogorzow. Hier wurden wir, wie jeden Morgen, mit einem freundlichen „Hello!“ begrüßt. Nach einem weiteren Konzert aßen wir zu Mittag und machten einen Kunstworkshop.

In Gruppen aufgeteilt sollten wir unsere Eindrücke von Polen zu Papier bringen. Die sehr künstlerischen und teils stark ins Impressionistische gehenden Bilder gefielen vor allem dem polnischen Kunstlehrer sehr gut. Nach dem Schultag besuchten wir eine weitere Kirche und archäologische Ausgrabungsstätten.

Wieder in Namyslow durften wir am restlichen Abend unseren eigenen Interessen nachgehen. Während einige von uns (einschließlich unserer und den polnischen Lehrern) erst noch einmal den Pub besuchten um ein letztes Mal die gute polnische Pizza zu genießen, verbrachten andere den Abend im Hotel, um die gekauften polnischen Köstlichkeiten zu vernichten.

Dieser Abend war für manche unvergesslich, für andere ein Erfolgserlebnis in Sachen Autorität und wieder andere dachten, (nicht zuletzt dank Kant...) sie befänden sich eindeutig im falschen Film.

Die Rückfahrt am nächsten Tag verlief anfangs sehr still. Später lief der ein oder andere dann doch noch einmal zu dichterischen und/oder musikalischen Höchstleistungen auf. Und als wir schließlich gegen elf Uhr abends wieder in Linz ankamen, blieb uns abschließend nur noch eins zu sagen: KLASSIKER!!!

 

Italienaustausch 2011/2012 Martinus-Gymnasium Linz - Istituto Alessandro Greppi/ Monticello

Am 17.10.11 machten sich 14 Schülerinnen und Schüler des MGL unter der Leitung der Italienischlehrerinnen Frau Hanke und Frau Niederée zum nun 5. Mal auf den Weg nach Monticello, nordwestlich von Mailand. Die SchülerInnen lebten in den Austauschfamilien, die sie herzlich empfingen und ihnen in der folgenden Woche die italienische Lebenskultur nahe brachten.

An den Vormittagen besuchten die Deutschen die Partnerschule und konnten viele Unterschiede im Lernen und Lehren feststellen. An den Nachmittagen standen viele Ausflüge auf dem Programm: In Mailand besichtigten sie neben dem Dom auch die Scala und konnten dort den Proben einer neuen Aufführung beiwohnen. In Monza stand der Besuch der Villa Reale der Königin Margherita und die Innenstadt mit dem Dom auf dem Programm. Ein Ganztagesausflug führte sie nach Parma, wo sie neben dem Theater, dem Dom mit dem Battistero auch das Castello Fontanellato besichtigten. Nach einer Woche voller neuen Eindrücke und einer gemeinsamen Abschiedsfeier mit den Familien kehrten die Linzer heim und freuen sich nun auf den Gegenbesuch der Italiener im März 2012.

 













Landtagsabgeordnete Bröskamp und Demuth stellen sich politisch kritischen Fragen junger Bürgerinnen und Bürger



Am Mittwoch, den 09.11.2011, haben sich in der Aula des Martinus-Gymnasiums Linz die Landtagsabgeordneten Elisabeth Bröskamp (Bündnis 90/Die Grünen) und Ellen Demuth (CDU) politisch kritischen Fragen junger Bürgerinnen und Bürger, sprich Oberstufenschüler/innen mit dem Schwerpunkt Sozialkunde und Zehntklässler/innen, gestellt. Der knapp zweistündige Dialog wurde eingeleitet mit einer Darlegung der jeweiligen Vita, um dem jungen Publikum einen Einblick in das Leben eines Landtagsabgeordneten zu geben. Nachdem die Problematik der Interessensvertretung einer demographisch stark veränderten Gesellschaft diskutiert und geklärt wurde, zentrierten sich die Schülerfragen intensiver in die des politischen Informationsflusses zwischen Politik und jungen Bürgern.

Dabei stellte sich rasch heraus, dass manche Schüler zu Unrecht die Ursache der sogenannten Politikverdrossenheit in der Politik zu finden versuchen, denn das Angebot der jeweiligen Parteien zur politischen Beteiligung ist durch moderne Medien alle Male gegeben und so leicht erreichbar wie nie zuvor. Vielmehr scheint das angesprochene Problem an den Auswirkungen des Informationsüberflusses zu liegen, welcher zwar zunehmend quantitative, aber abnehmend qualitative Informationen zur aktuellen Politik bietet. Daher wird es für junge Bürger, welche leider fast ausschließlich nur massenmedial propagierte „Schlagzeilenpolitik“ wahrnehmen, schwieriger, den Durchblick zu behalten und differenzieren zu können, sodass das Interesse an der Politik verloren geht. Diesem Prozess entgegen zu wirken, sei nur durch Schaffung einer für Bürger transparenten Politik möglich, so beide Politiker. Das bedeutet nicht, dass Privates über Politiker öffentlich wird, sondern (wie bei Bundestagsabstimmungen) vielmehr die einzelne Abstimmung zu bestimmten Themen veröffentlicht wird, welche zum Beispiel bei einer Stadtratssitzung unter dem nichtöffentlichen Sitzungsteil verborgen bleibt. Wenn nun diese Abstimmungsergebnisse für Bürger zugänglich sind, würden neben einem dadurch klarer werdenden Bild eines Politikers diese wiederrum bei Nichteinhaltung von Wahlversprechungen in berechtigte Kritik geraten, ohne sich, wie bisher, unter dem Mantel einer Partei zu verstecken.

M. Unkel

Die Fachschaft Sozialkunde des Martinus-Gymnasiums Linz bedankt sich ausdrücklich für den Besuch der beiden Landtagsabgeordneten - Frau Bröskamp und Frau Demuth - im Rahmen des Besuchstages. Wir hoffen auch weiterhin, den Dialog mit Landtagsabgeordneten fortsetzen zu können.

J. Ruhnau

 

 

Weihnachtskonzert des MGL

Liebe Eltern,liebe Schülerinnen und Schüler,liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Donnerstag, den 15.12.2011, findet in der Stadthalle unser diesjähriges Weihnachtskonzert statt. Die Chöre unserer Schule, Bigband, Unterstufenorchester, verschiedene kleine Ensembles und Instrumentalisten werden Sie und euch klassisch und swingend auf die Weihnachtstage einstimmen. Aufgeführt werden u.a. ein Medley aus „Grease“ und der Song „Birdland“, der von Chor und Bigband gemeinsam präsentiert wird.

Das Konzert beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr.

Der Eintritt beträgt 4,00 € (ermäßigt 2,00 €), Karten gibt es in diesem Jahr nur im Vorverkauf (im Sekretariat). In der Pause wird es zudem wieder einen kleinen Umtrunk geben.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Brott, Schulleiter

 

Jugendbuchautor Christoph Kloft liest vor den Schülern der 6. Jahrgangsstufe

Gespannt lauschten die Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen dem rheinland-pfälzischen Autor Christoph Kloft, der am 10.11.11 im Martinus-Gymnasium zu einer Lesung eingeladen war.

Sein Jugendbuch „Moses und der Schatten des 11. September“ ist gerade zum 10. Jahrestag des 11. September erschienen. Es handelt von der Suche des 13-jährigen Moses nach seinem Vater, der die Familie früh verlassen hat. Moses deckt mit seinem Freund Geheimnisse und Missverständnisse um seinen Vater in der Vergangenheit auf, die bis zu den Anschlägen vom 11. September 2001 zurückreichen.

Der Schriftsteller beantwortete nach der Lesung die neugierigen Fragen der Schüler zum Roman. Auch standen die Schriftstellerlaufbahn, das Verfassen von Literatur, die Schreibtechnik des Autors und der Büchermarkt im Mittelpunkt: „Wie lange brauchen Sie für einen 300-Seiten- Roman? Woher nehmen Sie die Ausdauer? Wie kommen Sie auf die Ideen? Wie sind Sie Schriftsteller geworden? Kann man von der Schriftstellerei leben? Was verdienen Sie an einem Buch?“

Die Kinder merkten sehr schnell: Über Nacht schreibt man keinen Roman. Und über Nacht wird man auch nicht reich von der Schriftstellerei!

A. Schütte

Applaus für die „Konferenz der Tiere“

Am Tag der offenen Tür, Samstag, dem 4.November, präsentierten die Klassen 6a und c ihr Stück „Die Konferenz der Tiere“ nach Erich Kästners Fabel „für Kinder und Kenner“. Wenig später, am 17. November, zog die Klasse 6b nach und verwandelte erneut die Bibliothek des MGL in das Hochhaus der Tiere.

Die Tiere der Wüste sind es Leid: Vier Jahre nach dem letzten Krieg halten die Menschen Konferenz um Konferenz ab und bringen dennoch nicht mehr zustande als weitere Hungersnöte, Kriege und Umweltzerstörung. Die Leidtragenden sind die Kinder, findet Oskar, der Elefant, und beruft die erste und letzte Konferenz der Tiere ein, um die Menschen zum Frieden zu bewegen. – In seinem ersten Roman der Nachkriegszeit aus dem Jahr 1949 fragt sich der Autor Erich Kästner, dessen Bücher von den Nationalsozialisten verbrannt wurden, wie es sein kann, dass die Menschen ach so intelligent und dennoch nicht in der Lage sind, friedlich miteinander zu leben.

Im Anschluss an die Lektüre wurde das Buch im Deutschunterricht unter der Leitung von Frau Beyen-Unte, Frau Schütte und Herrn Feldges in Ausschnitten szenisch interpretiert und für eine Aufführung vorbereitet. Dazu stellten die Klassen im Kunstunterricht mit Frau Großheim und Herrn Pröhls die aufwändigen Tiermasken her.

Am Ende der etwa 20-minütigen Aufführungen konnten sich die Darsteller im wohlverdienten Applaus suhlen, und wer das verpasst hat, sollte es mit dem Löwen Alois halten und sich auf der Stelle „schwarz ärgern!“

E. Feldges









Michael Buse-Stiftung fördert junge Musiker

Die Michael Buse-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem die künstlerische und musikalische Bildung, Ausbildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. In diesem Jahr wurde das Fanfaren-Corps „Grün-Weiß" Bad Hönningen, die Schlossbergmusikanten sowie die Big Band des Martinus Gymnasiums in Linz für die Anschaffung von Musikinstrumenten unterstützt.

Die Michael Buse-Stiftung vergibt in diesem Jahr auch einen Preis an die Big Band des Martinus Gymnasiums Linz. Die Anfänge waren nicht einfach und die Schüler mussten sich auf ein hartes Stück Arbeit einlassen. Die Band tritt seit nunmehr zehn Jahren mit Begeisterung und Leidenschaft auch öffentlich auf. Sie hat sich in der Umgebung einen guten Namen erarbeitet und wenn sie auf die Bühne kommt, ist gute Laune angesagt. Bekannte Musikstücke von traditionellem Swing bis zu Klassikern der Rock- und Popmusik gehören mittlerweile zum Repertoire der Band und durch die professionelle Darbietung springt der Funke sofort auf das Publikum über. Durch die Auswahl an neuen und alten Stücken und die Möglichkeit, sich in ausgedehnten Soli kreativ auszudrücken nehmen die Schülerinnen und Schüler über Jahre die anspruchsvolle Probenarbeit auf sich. Aus diesem Grund hat sich die Michael Buse-Stiftung entschlossen, die Band bei der Anschaffung neuer Instrumente finanziell zu unterstützen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten die Mitglieder des Vorstandes im Namen der Stiftung den diesjährigen Preisträgern je einen Scheck zur Unterstützung ihrer Arbeit.

(entnommen dem Mitteilungsblatt für die Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Verlag Wittich)

 

 

Rheinhöhenlauf 2011




MGL Schüler Felix Kröll, Niklas Pertzborn und Marius Knopp verteidigen erfolgreich den Pokal für die schnellste Schulstaffel beim Rheinhöhenlauf, Sandrine Rechmann, Victoria Otten und Marie Thelen holen den Staffelsieg bei den Damen

Die Teilnahme am Rheinhöhenlauf in Vettelschoß hat für die Mannschaft des Martinus-Gymnasiums in Linz bereits Tradition. Erneut starteten ca. 50 Läuferinnen und Läufer bei schönstem Sommerwetter bei dem bestens organisierten heimatnahen Laufevent. Die Staffelteams, zusammengesetzt aus Schülern verschiedener Altersklassen und Lehrern, unterstützten sich gegenseitig, so dass der Teamgeist deutlich zu spüren war. Selbst der Hausmeister des MGL, Herr Schwips-Michels, ließ es sich nicht nehmen, für seine Schule an den Start zu gehen! Der Oberstufenschüler Markus Over und Sportlehrer Herr Nitsch liefen jeweils beachtliche Zeiten über die komplette Halbmarathondistanz. Schön ist es auch, dass Herr Höller als Ehemaliger das MGL-Team über die Halbmarathonstrecke vertrat.

Die herausragendste Leistung war aus Sicht des MGL aber sicherlich die erfolgreiche Titelverteidigung des Pokals für die „schnellste Schulstaffel“ des Rheinhöhenlaufes überhaupt: In einer hervorragenden Zeit (1:25:59) ließen Felix Kröll, Niklas Pertzborn sowie Marius Knopp den übrigen Staffeln anderer Schulen keine Chance und spurteten erfolgreich zum Pokal. Sie wurden durch den Veranstalter bereits zum zweiten Mal mit einem Pokal bedacht!

Nicht minder einzuschätzen ist die Leistung der noch recht jungen Läuferinnen Marie Rechmann, Victoria Otten und Marie Thelen. Sie holten bei den „Damen“ den Staffelsieg für das Martinus-Gymnasium. Am Ende lagen sie mit ihrer Zeit sogar zwei Minuten vor unserer ersten Lehrerstaffel, herzlichen Glückwunsch!

Die Klasse 10a ging gleich mit drei Staffeln an den Start und hat somit den „internen MGL-Wettbewerb“ gewonnen, Gratulation!

Alle verdienten Läufer sollen, wie üblich, im Rahmen des diesjährigen Martinusfestes geehrt werden.

Für die Sportlehrer des MGL ist es erfreulich, dass beim Rheinhöhenlauf mittlerweile viele ehemalige Schülerinnen und Schüler starten, das ist sicherlich ein Beleg dafür, dass die ausdauerbetonte Sportausrichtung der Schule durchaus auch langfristig ein Erfolg ist.

Birgit Heinemann für das Martinus-Gymnasium Linz

 

 

 

 

 

 

 

Schüler des Martinus-Gymnasiums Linz zu Besuch an der King Edward VI Grammar School in Norwich

Vom 2.9.2011 bis zum 9.9.2011 hatten 18 Schüler des Martinus-Gymnasiums Linz unter Leitung von Frau Sonja Kosch und Herrn Jochen Baumann die Gelegenheit, Norwich und seine Umgebung, das Schulleben an der King Edward VI Grammar School und die englische Gastfreundschaft der Austauschfamilien kennen zu lernen. Das vielfältige Programm ließ die Schüler englische Landeskunde und Geschichte hautnah erleben: So besuchten Sie zusammen mit ihren englischen Austauschpartnern das Seehundschutzgebiet in Morston, wo sie die Tiere von einem Boot aus beobachten konnten. Anschließend ging es zum altehrwürdigen Herrenhaus Felbrigg Hall mit seinen beeindruckenden Gärten. Im weiteren Verlauf ihres Aufenthalts besuchten die Schüler die renommierte Universitätsstadt Cambridge. King’s College und Trinity College sind wohl die beiden bekanntesten Universitäten. In der Bibliothek des Trinity Colleges befinden sich heute Originalschriften von Isaac Newton und dem Kinderbuch Winnie the Pooh. Sie ist auch für Besucher zugänglich, so dass die Schüler des Martinus-Gymnasiums die Atmosphäre dieses traditionsreichen Colleges erleben konnten. Auf einer Punting-Bootsfahrt, bei der ein Student wie die Gondolieri in Venedig das Boot mit einem Stab vorantreibt, erfuhr die Gruppe viel Interessantes über die Stadt und seine prominenten Studenten, wie beispielsweise Prince Charles. Doch England hatte noch viel mehr für die Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 zu bieten: So konnten sie nach einer Führung durch die Kunstausstellung des Sainsbury Centers in Norwich selbst unter Anleitung eines Künstlers zum Thema Word Art kreativ werden. Die Ergebnisse dieses Workshops werden am Samstag, dem 5. November 2011, am Tag der offenen Tür des Martinus-Gymnasiums in Linz präsentiert. Natürlich waren nicht nur die vielen Ausflüge ein Erlebnis. Auch der Besuch der Austauschschule stellte eine unvergessliche Erfahrung dar. Jeder Schultag an der King Edward VI Grammar School beginnt mit einer Versammlung aller Schüler und Lehrer in der Kathedrale. Bei der sogenannten Assembly handelt es sich um eine Mischung aus Informationsveranstaltung und Kurzandacht. Gesang und Orgelmusik dürfen dabei nicht fehlen. Nach allem was die Schüler während ihres Aufenthaltes in und um Norwich erleben durften, ist es nicht verwunderlich, dass der Abschied sehr schwer viel. Doch viele neu entstandene Freundschaften werden hoffentlich auch über den Austausch hinaus noch lange bestehen bleiben!

S. Kosch

 

Achtung Auto!

"Achtung Auto!" ist ein wichtiger Programmpunkt der Verkehrspräventionsarbeit des MGL (verantwortlicher Verkehrsobmann Herr Ring) zusammen mit dem ADAC Württemberg und richtet sich schwerpunktmäßig an Fünftklässler.

Die Praxisnähe des Programms zeigt sich an einem Experiment, bei dem jedes Kind einen Pylon an den Straßenrand aufstellen darf und zwar an die Stelle, an der es glaubt, dass ein Auto aus der vorgegebenen Geschwindigkeit (30 oder 50 km/h) zum Stillstand kommt. Daraufhin fährt der Moderator mit dem Fahrzeug an die Ziellinie heran, bekommt ein Fahnensignal und leitet die Notbremsung ein. Mit Erstaunen stellen die meisten Kinder fest, dass sie den Anhalteweg als viel zu kurz annahmen und sie damit im Ernstfall in großer Gefahr gewesen wären.

Den Schülern wird auch gezeigt, wie wichtig das Angurten ist. Sie erleben dabei am eigenen Leib, wie der Gurt sie selbst bei einer Vollbremsung mit Tempo 30 vor schweren Verletzungen schützt.

Axel Brott

 

Premiere eines Schwimm- und Spielfestes am MGL















Auf Initiative der scheidenden SV und durchgeführt von den Sportlehrern und einigen sportbegeisterter Kollegen fand am 21. 8. 2011 zum ersten Mal ein Schwimm- und Spielfest im Freibad Linz statt.

Bei angenehmem Spätsommerwetter schwammen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 verschiedene Staffeldisziplinen (Brust-, Freistil und Funwettbewerb), anschließend ging es an verschiedenen Wettkampfstätten auf dem Freibadgelände mit Turnieren im Beachvolleyball, Tischtennis, Wasserball und Boule weiter. Zum Publikumsmagneten entwickelte sich das Wasserspringen bei dem die Teilnehmer jeder Klasse bzw. eines jeden MSS-Kurses in drei Disziplinen, mit einem Kunstsprung, einer „Packetbombe“ und einem kreativen Funsprung ihr Können präsentierten und die dreiköpfige Jury beeindruckten.

Am Ende der Veranstaltung dankte der Schulleiter Herr Brott den Schülern, der SV und den Sportkollegen für ihr Engagement und konnte die besten Klassen bzw. Kurse der jeweiligen Jahrgangsstufe mit einem kleinen Preis beglückwünschen. Der Gesamtsieger, die Klasse 9b, erhielt einen von der SV gestifteten Pokal.

Insgesamt war es ein abwechslungsreiches Schwimm- und Spielfest, das zur Wiederholung im nächsten Jahr ermutigt.

 

 

 

 

 

 

 

Sommerfest am MGL am 12. August 2011

Auch das diesjährige Sommerfest, organisiert von Schule und Förderverein, stand ganz im Zeichen der Kommunikation. Das Fest fand in dieser Form bereits zum dritten Mal statt und kann so schon als Tradition gelten. Es soll ehemaligen Schülern (und Abiturienten), ehemaligen und aktiven Lehrkräften sowie sonstigen Freunden, Förderern und Ehemaligen des Martinus-Gymnasiums ein Gesprächsforum in entspannter Atmosphäre bieten.

Zahlreiche Gäste konnten im Innenhof des MGL einen unterhaltsamen Abend verbringen.

 

 


















ele.it Junior Sprachzertifikat Italienisch

Am Ende des letzten Schuljahres nahmen zum zweiten Mal Schüler an der Prüfung des ele.it Junior Sprachzertifikates  Italienisch in Köln teil. Alle 4 Teilnehmer/Innen der MSS 12 haben die Prüfung der Niveaustufe B1 mit "buono" bestanden.Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!