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Shakespeare- Workshops - ein Schülerbericht

Einen besonderen Workshop erlebten die Schüler der Englisch-Leistungskurse der Stufen 11, 12 und 13 und ihre Englischlehrer. Am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Februar 2012, besuchte der englische Schauspieler Julius d'Silva das MGL. D'Silva ist Mitglied der Royal Shakespeare Company und arbeitete bereits mit Schauspielern wie Alan Rickman zusammen. Der Workshop behandelte schwerpunktmäßig das Drama "Macbeth". Es wurden Szenen aus dem Stück gelesen, die mehrere Schüler vor der Gruppe vorführten.

Zu Beginn fand ein Aufwärmtraining statt, bei dem d'Silva Anweisungen für verschiedene Laufübungen gab. Am Anfang war den Schülern die neue Situation noch etwas unangenehm, nach den ermutigenden Worten des Schauspieltrainers waren die Teilnehmer aber schnell aufgeschlossener. Anschließend stellte der Trainer verschiedene Aufgaben, um Gestik und Mimik zu schulen, zudem lernten die Schüler durch das Lesen einiger Szenen die Sprache Shakespeares kennen. Beispielsweise erfolgte zu zweit die Darstellung eines Kampfes mit verschiedenen Positionen. Zusätzlich erhielt jeder Schüler einen Satz aus dem Stück, den er vor der Gruppe mit passenden Bewegungen vortrug. Ingsgesamt vermittelte der interessant gestaltete zweistündige Workshop Kenntnisse über das Schauspiel, besonders bezogen auf das Theater, und gab den Teilnehmern einen Eindruck von der englischen Sprache zu Shakespeares Zeiten, wobei die Inhalte leicht und spielerisch vermittelt wurden.

Maren Paegert und Lea Rombach (MSS 11)

Hail Macbeth, Thou shall be king hereafter




Shakespeare mit Freude

„Hail Macbeth, Thou shall be king hereafter“. 120 Schülerinnen und Schüler verschiedener Englischkurse kamen in den Genuss, Schauspielübungen, die von der Schauspiellehrerikone Cicely Berry u.a. für die Royal Shakespeare Company entwickelt wurden, zu erleben.

Julius d'Silva, Schauspieler der RSC und Trainer, lud zum Mitmachen ein. Und nach spätestens fünf Minuten war allen klar, dass ein Autor wie Shakespeare gespielt und empfunden werden muss. Lesen reicht in keinem Fall.

Nach körperlichen Lockerungsübungen folgten erste Sätze aus den Werken Shakespeares, kurze Analyse einiger Szenen und schließlich gemeinsame Arbeit an einigen Auszügen. Alles nach dem Motto: „I want you to feel a little bescheuert“. Und so konnten die Schülerinnen und Schüler ohne jeden Leistungsdruck die Schönheit der Sprache des großen Engländers selbstständig nachvollziehen und die Wörter lebendig machen und mit Hilfe ihrer Körper darstellen. Und ähnlich wie das Publikum vor 400 Jahren, von dem die große Mehrheit weder Lesen noch Schreiben konnte, durch Hören, Reden und Spielen die Faszination verstehen lernen, die der größte Dichter der Engländer immer noch ausübt. So wurde Macbeths Größenwahn plötzlich ganz verständlich, und das 'Nein' vorm Traualtar in Much Ado about Nothing nachvollziehbar. Und allen Beteiligten wurde klar, dass die Themen aus den Werken Shakespeares die gleichen sind, wie die heutigen: Liebe, Tod, Eifersucht, Neid, Freude und viele andere.

Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler, dass sie tatsächlich die gleichen Übungen gemacht haben, die die 'echten' Schauspieler der RSC, unter ihnen viele bekannte Namen wie Judi Dench, Patrick Stewart und Gandalf aus Herr der Ringe, Ian McKellen, vor ihnen gemacht haben. Julis d'Silva vermochte es meisterhaft zu motivieren, zu loben und zu begeistern. Ein herzliches Dankeschön an ihn und alle Beteiligten! Hail MGL