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Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage

Am 11. Juni 2012 trafen sich Schüler aus Rheinlandpfalz als Stellvertreter zum Netzwerktreffen des Projektes „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ im Heinrich-Haus in Neuwied, darunter auch drei Schüler und eine Lehrkraft des MGL. Das Leitmotiv des Treffens war „Gemeinsam gegen Vorurteile, Diskriminierung und Gewalt“. Die Teilnehmer wurden in insgesamt vier Workshops aufgeteilt, drei für Schüle und einer für Lehrpersonal:

Coolnesstraining

Melina Strauch: 'Zuerst klärten wir, was ''Coolnesstraining'' überhaupt sein sollte. Unser Trainer erzählte uns, dass er dieses auch schon mit Straftätern in Gefängnissen durchgeführt hatte. Das Training soll zeigen, wie, wenn man Aggressionen gegen etwas hat, diese abbauen kann und, dass man es schaffen kann ''cool genug'' zu sein um nicht bei rassistischem oder anderem Gruppenzwang mitzumachen. Dazu nahmen wir alte Zeitungen und zerrissen sie um unsere Wut daran auszulassen. Auch hat sich unser Trainer auf den Boden gelegt und wir standen in einem Kreis um ihn. Mit einem Kissen vor dem Bauch, forderte er den ersten im Kreis auf, ihn zu treten. Fast jeder tritt nach ihm ebenfalls auf den Trainer ein. So zeigte er uns, wie schnell man bei Gruppenzwang mitmacht und es einem vielleicht gar nicht wirklich bewusst ist. Ich fand das Training sehr hilfreich und es hat gezeigt, dass Aggressionen schnell abgebaut werden können und man der Person, die sie verursacht hat, wieder ganz locker gegenüber stehen kann.'

Cybermobbing

Lea Sattler: 'Immer öfter kommt es vor, dass Schüler über Handys, das Internet oder andere Medien fertig gemacht werden. Wir lernten, worin der Unterschied zwischen Cybermobbing und Mobbing liegt und was überhaupt Mobbing ausmacht. Nachdem wir einen Film über einen (Cyber)mobbingfall angeschaut haben, klärten wir zunächst anhand des Filmes, welche Rollen in einem Mobbingfall vertreten sind. Es gibt zum Beispiel Unterschiede zwischen Mitläufern und Unterstützern des Mobbers. In Kleingruppen bearbeiteten wir dann die uns zugeteilte Rolle und stellten sie den anderen vor.'

Gewalt in Computerspielen:

Adrian Stahl: 'Nachdem wir uns einander vorgestellt hatten, klärten wir als erstes was Gewalt eigentlich ist und unterschieden zwischen physischer und psychischer Gewalt. Danach verglichen wir diese Gewalttypen mit uns bekannten Videospielen. Außerdem tauschten wir unsere persönlichen Eindrücke mit denen anderer aus. Wir teilten dann Beispiele für Videospiele in drei verschiedene Härtegrade ein, die wir mit den USK-Altersbeschränkungen verglichen. Als letztes wurden wir in Gruppen eingeteilt und erhielten Screenshots von diversen Computerspielen, die wir mit einer Altersbeschränkung versehen sollten. Meistens stimmten unsere Meinungen mit der USK überein, doch manche Einstufungen verwunderten uns auch.'

Ein Fernsehteam von Sat 1 begleitete den Tag und strahlte eine Kurzdokumentation in der Show 17:30 live aus. www.1730live.de/nc/archiv.html („Schule gegen Rassismus“ in der Suchfunktion eingeben)