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Taizé- Nachtreffen





„Nach der Taizéfahrt ist vor der Taizéfahrt“- unter diesem Motto trafen sich die diesjährigen Taizéfahrer (Jahrgangsstufe 11 und 12) am vergangenen Freitag, den 24.5.215 in Neuwied auf dem Gelände der Hl. Kreuz Kirche.

Nachdem Herr Bühler einen persönlichen Gruß von Frère Timothée den Schülerinnen und Schülern vorgelesen hat, wurden innerhalb der Gruppe bei leckeren Würstchen und Salaten Erfahrungen und Erlebnisse der Taizéfahrt ausgetauscht.

Viele waren der Meinung, dass diese Fahrt eine tolle und besondere Erfahrung für sie war, sodass sie sich sicher sind bei einer weiteren Fahrt, die nächstes Jahr vielleicht wieder stattfindet teilzunehmen. Gleichzeitig hat dieses Treffen auch wieder einmal gezeigt, wie wichtig das Leben in einer Gemeinschaft ist und dass wir uns immer wieder mal eine Auszeit für uns nehmen sollten.

 

Taizéaufenthalt 2015

Vom 22. bis 26. März wurde mir und 52 anderen Schülern die Möglichkeit gegeben, Taizé zu erleben.

Taizé ist ein kleines Dorf in der Provence (Frankreich), wo sich gläubige Jugendliche treffen um sich auszutauschen.

Sonntag früh um 6 Uhr sind wir mit dem Bus von Linz gestartet. Nach einer fast 10-stündigen Fahrt waren am späten Nachmittag dort. Nach einer kurzen Beschreibung des Tagesablaufes, haben wir unsere Zimmer bezogen. Da es normal ist dort eine Aufgabe zu übernehmen, haben sich später alle einer Arbeitsgruppe zuteilen lassen.

Der Tag startete immer um 8.15 Uhr mit dem Morgengebet und anschließendem Frühstück. Die Gottesdienste, die dort dreimal täglich abgehalten wurden, unterschieden sich deutlich von den Hiesigen. Es wurde mehr gesungen und sowohl die Lieder als auch die Vorlesungen waren in vielen verschiedenen Sprachen. Dadurch kommt Abwechslung in den Gottesdienst, die mir persönlich sehr gut gefällt. Nach dem Frühstück fand die Bibeleinführung statt. Dazu wurde jeden Tag ein Bibeltext ausgewählt, über den daraufhin in Kleingruppen diskutiert wurde. Da ich sich meine Gruppe immer sehr ausgiebig ausgetauscht hat, gingen wir nach der Diskussion direkt zum Mittagsgebet, wonach das Mittagessen auf dem Plan stand. Die meisten mussten danach am Nachmittag arbeiten. Da ich jedoch erst am frühen Abend das Abendessen vorbereiten musste, hatte ich ein paar Stunden Freizeit, in der ich mich meist mir anderen unterhalten habe. Nach Vorbereitung und Austeilung des Abendessens, hat meine Arbeitsgruppe alles abgeräumt und konnte dann essen. Um 20.30 Uhr fand danach das Abendgebet statt. Nach Beendigung des Gottesdienstes sind immer einige in der Kirche geblieben, um gemeinsam zu singen. Dabei entstand eine besondere Atmosphäre in der Kirche. Um 23.30 Uhr war Bettruhe.

Die Unterbringung und Lebensumstände in Taizé waren schlicht. Wir haben zu sechst in kleinen Zimmern mit drei Hochbetten geschlafen, was im Allgemeinen immer ganz lustig war. Es gab in den Zimmern jedoch meistens keine Steckdosen sondern nur einen USB-Anschluss. Die sanitären Anlagen waren in einem separaten Gebäude, welches nur ein paar Meter von den Zimmern entfernt war.

Es ist zwar eine deutliche Umstellung, wenn man nach Taizé kommt, aber die Atmosphäre ist dort unbeschreiblich. Es ist ein einmaliges Erlebnis. Mir persönlich gefällt es dort sehr gut und ich kann jedem nur empfehlen diese Erfahrung mal zu machen. Zudem ist es auch schön, ein paar Tage auf gewissen Luxus wie z. B. Internet zu verzichten.