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Abitur 2016

Exkursion zum Landesarchiv

Flüchtlinge im Interwiew

Börsenspiel 2015

Hitler in der Schule lesen?

Shakespear am MGL

Ruhrgebiet 2016

 

Trainieren mit den Profis – Telekom Baskets am MGL

Am Donnerstag, den 11.03.2016 konnten vor allem Schülerinnenaber auch Schüler aus den Klassen 5 bis 8 die einmalige Chance nutzen, mit drei Spielern und einem Trainer der Telekom Baskets zu trainieren. In der Zeit von 10:00 bis 11:30 Uhr gingen die Schülerinnen und Schüler auf Tuchfühlung mit den Profis. Nach einem motivierenden Aufwärmtraining und einer kleinen Technikeinheit durften alle mit den Profis spielen. Abschließend gab es natürlich noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich Autogramme geben zu lassen oder auch ein Selfie mit den Profis zu schießen.

Das Training war ein voller Erfolg. Vielen Dank auch an den Basketball Club Linz, der uns das einmalige Event ermöglicht hat.

 




MGL-Triathlonteam nimmt erstmals am Jugend trainiert für Olympia-Landesfinale teil

Sieben Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 6,7 und 8 konnten erstmals Erfahrungen in der anspruchsvollen und vielseitigen Sportart Triathlon sammeln. Bei bestem Wetter standen in Bad Neuenahr-Ahrweiler 200m Schwimmen, 3 km Rad fahren und abschließend 1000m Laufen auf dem Programm. Unser sehr junges Team schlug sich gut und verpasste eine Plazierung unter den besten 10 nur knapp. Durch eine gezielte Vorbereitung in den Schwimm- und Lauf-AGs und mit der Erfahrung aus diesem Jahr sollte trotz der starken Konkurrenz im nächsten Jahr ein Sprung in die top ten möglich sein.

M. Nitsch

 

 






Kreisfinale Fußball: 2. Plätze für die Fußballer des MGL

Wettkampf I: Nachdem in der ersten Kreisfinale die Mannschaft der RS+ Puderbach äußerst überzeugend mit 19:0 besiegt wurde, reiste die Mannschaft erwartungsvoll nach Neuwied zum Kreisfinale gegen das Rhein-Wied-Gymnasium.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei das MGL durch Manuel Rott nach etwa 20 Minuten in Führung gehen konnte. Diese hatte jedoch nicht lange Bestand, denn das RWG kam noch vor der Pause zum Ausgleich. In der zweiten Hälfte wurden die Gegner stärker und nach dem 1:2 Rückstandwarf unser Team alles nach vorne, wobei die defensive Ordnung verloren ging. Dies nutzte Rhein-Wied-Gymnasium geschickt aus und bestrafte unsere Mannschaft für die offensive Ausrichtung, indem ihnen noch zwei Tore zum 1:4 Endstand gelangen. Trotz des Rückstandes hat unsere Mannschaft jedoch bis zuletzt gekämpft, einen fairen Wettkampf geboten und so verdient den zweiten Platz erreicht. Gratulation an die Sieger aus Neuwied.

 


Wettkampf II: Durch den 3:1 Sieg über die RS+ Linz zog die Mannschaft in die zweite Kreisrunde, wo sie gegen die RS+ Rheinbrohl und das WHG Neuwied antreten musste.

Im ersten Spiel gegen Rheinbrohl hatte unsere Mannschaft die Gegner sicher im Griff, vergas allerdings das Toreschießen. Es kam, wie es kommen musste und die Gegner gingen in Führung. Erst nach einer doppelten Auswechslung kam das MGL wieder besser in die Partie und drehte in letzter Sekunde noch das Ergebnis durch zwei Tore von Valentin Stüber. Im zweiten Spiel gegen das WHG lieferte man sich lange eine Partie auf Augenhöhe und Maximilian Mohr konnte das zwischenzeitliche 0:1 ausgleichen. Gegen Ende des Spiels drehten die Angreifer des WHG stark auf und konnten das Ergebnis in den letzten Minuten noch auf 1:4 hochschrauben. Das MGL muss sich erneut mit dem zweiten Platz zufrieden geben und gratuliert dem WHG zum ersten Platz.

Deichlauf 2016 – 5 x 600m Staffel

Am Freitag, den 13.05.16 ist das MGL zum zweiten Mal beim Deichlauf in Neuwied angetreten. Der Wettkampf ist den 5. und 6. Klässlern vorbehalten. Die Klasse der 5c und der 6a traten jeweils mit einer Staffel an. Die Klasse der 6c ist sogar mit zwei Staffeln angetreten.

Das Rennen war für alle ein voller Erfolg. Die Staffel der 6a verpasste mit einer Zeit von 13:22 min um nur 4 Sekunden das Treppchen. Gute 20 Sekunden danach lief der Schlussläufer der 5c auf Platz 7 durch das Ziel. Eine knappe Minute später schafften es die Staffeln der 6c gleichzeitig durch das Ziel zu laufen und erreichten einen tollen 15. Platz in einer Zeit von 14:41 min.

Neben dem Rennen spielte auch das Outfit eine wichtige Rolle. Die drei erfahrenen Teams der 6. Klasse haben sich diesbezüglich ordentlich ins Zeug gelegt.

Vielen Dank an die Eltern, die uns zahlreich unterstützt haben und die Kinder zum Wettkampf gefahren haben.

 

Sommerkonzert 2015

Am Donnerstag den 11.06 fand bei schönem Wetter das diesjährige Sommerkonzert des MGLs statt. Viele Schüler und Schülerinnen traten auf. Wie jedes Jahr präsentierten der Unterstufenchor und der Mittel- und Oberstufenchor, sowie die Bigband mehrere Stücke. Erstmalig waren auch der Tanzworkshop und unsere Schülerband "Sophia and the BoyzZz" dabei. Auch einige Solisten und Solistinnen gaben mit Instrumenten und Stimme Lieder zum Besten. Trotz langer Probezeit war die Nervosität der Auftretenden natürlich groß, doch das Konzert ging flüssig über die

Bühne.

Wir möchten uns bei den zahlreichen Zuschauern für einen schönen Abend und die Spenden bedanken, mit denen wir einen guten Grundsatz für die Restaurierung unseres Flügels schaffen konnten. Schon jetzt freuen wir uns auf die folgenden Konzerte.

A. Ferenschild und J. Becker

 

Taizé 6.7-10.7.2016


Mitten im Endspurt des Schuljahrs machten wir uns mit 38 Schülerinnen und Schülern der MSS 11 und 12 auf nach Frankreich, um einige Tage in der Communauté de Taizé zu verbringen.

Heraus aus der Hektik und dem Konsum des Alltags, hinein in die Ruhe, Abgeschiedenheit und Einfachheit dieses Ortes, der immer wieder aufs Neue beeindruckt. Es braucht gar nicht lange, bis man sich an den Tagesablauf der Brüder mit den drei Gottesdiensten, die Bibelstunden und den Austausch in kleingruppen und das einfache Zusammenleben mit über 2000 Jugendlichen aus der ganzen Welt gewöhnt hat. Schnell wird man hineingezogen in die Faszination des gemeinsamen Singens während der Gebetszeiten, der Fröhlichkeit und Freundlichkeit der Menschen und des Friedens der in der Communauté herrscht. Wir haben neue und interessante Menschen kennengelernt und Erfahrungen gesammelt, die man nur in Taizé machen kann.

Gestärkt mit dem Wissen, dass weniger auch mehr ist, gehen wir ins neue Schuljahr und bringen ein Stückchen aus Taizé ans MGL!

 

Exkursion zum Teilchenbeschleuniger ELSA





Am 04. April besuchte der Physik Leistungskurs der Stufe 12 den Teilchenbeschleuniger ELSA der Bonner Universität. Dies ist der größte von einer deutschen Universität betriebene Teilchenbeschleuniger und seit 1987 in Betrieb.

 

Angefangen hat die Exkursion mit einem Vortrag über den Aufbau, die Funktionsweise von Teilchenbeschleunigern und wofür dieser benutzt wird.

 

Der Beschleuniger besteht aus drei Stufen: einem Linearbeschleuniger, einem Booster-Synchrotron und einem Strecherring. Zuerst beschleunigt der Linearbeschleuniger die Elektronen auf ca. 20 MeV. Wenn diese Elektronen die Energie erreicht haben, gelangen alle 20 Millisekunden Elektronen in das sogenannte Booster-Synchrotron. Dort werden die Elektronen weiter beschleunigt auf 1,2 bis 1,6 GeV, das heißt auf annähernd Lichtgeschwindigkeit. Dafür gelangen alle 20 Millisekunden Elektronen aus dem Linearbeschleuniger in das Synchrotron und werden dort bis auf diese Geschwindigkeit beschleunigt, um dann in den Strecherring zu gelangen. Dort wird dieser Strahl von Elektronen gespeichert beziehungsweise werden mehrere Pulse gespeichert, indem immer weitere beschleunigte Elektronen aus dem Booster-Synchrotron in den Strecherring gelangen. Diese Elektronen werden dann zu entsprechenden Experimenten extrahiert, wo Photonen (Lichtteilchen) erzeugt werden. Somit können die Experimente auf einen nahezu konstanten Strom (Sekunden bis sogar Minuten) von Elektronen zurückgreifen..

Das Hauptforschungsgebiet ist die Hadronenphysik, die sich mit der Entstehung, Zusammensetzung und Wirkung der kleinstmöglichen Teilchen (Hadronen bestehend aus Quarks) beschäftigt, wofür mehrere polarisierte Ströme benötigt werden. Das heißt man will mit diesem Beschleuniger diesen kleinstmöglichen Teilchen genauer auf den Grund gehen.

Hadronen werden von der starken Wechselwirkung zusammengehalten. Die freien Hadronen sind instabil, außer das Proton. Sie zerfallen aufgrund der schwachen Wechselwirkung. Auch die Nukleonen, Bestandteil der Atomkerne, sind Hadronen.

Die extrahierten Elektronen treffen in dem sogenannten Crystal-Barrel Experiment auf ein Protonen-Target. In dem Detektor können teilchenphysikalische Untersuchungen erfolgen, wie der Nachweis von Photonen, die als Zerfallsprodukte aus Reaktionen an Nukleonen entstehen.

 

Für Interessierte: In dem Crystal-Barrel Detektor werden durch die Kollision mit dem Target Anregungszustände von Baryonen, die sogenannten Baryonenresonanzen, erzeugt. Baryonen sind „schwere“ Elementarteilchen, die jeweils aus drei Quarks bestehen. In der Auswertung erhält man ein Diagramm, in dem Häufigkeiten gegen Energien aufgetragen werden. Dieses Spektrum gibt Aufschluss über einen Energiezuwachs der Baryonen. Breite Spitzen (Maxima) im Diagramm können „neue Massen“ (nach Einstein ist Energie und Masse äquivalent) verraten und damit auf neue unerforschte Teilchen hindeuten.

 

Mit diesem Vorwissen, das uns von priv. Dozent Hillert persönlich erläutert wurde, wobei er auch auf einzelne physikalische Aspekte wie zum Beispiel die Polarisation von Elektronen einging, durften wir uns im Folgenden den Beschleuniger ansehen.

 

Erstaunlich war, dass ein vergleichsweise kleiner Laser als Strahlungsquelle fungiert und so Synchrotronstrahlung erzeugt. Natürlich war der Beschleuniger nicht eingeschaltet, weil dann ionisierende Strahlung (Radioaktivität) entsteht und man damit nicht in Kontakt kommen darf.

Bei diesem Rundgang wurden uns die verschiedenen Elemente des Teilchenbeschleunigers genau erklärt und man war auch für Fragen offen, die auch reichlich gestellt und beantwortet wurden.

 

Interessant war außerdem, dass die Studenten der Universität selbst an dem Beschleuniger arbeiten und ihn weiterentwickeln dürfen. Damit wurde uns ein weiterer guter Grund aufgeführt, warum ein Physikstudium nicht ganz falsch wäre, vor allem weil es noch so viel zu entdecken gibt.

Alles in allem war es eine sehr interessante und informative Exkursion, die für die kommenden Stufen empfehlenswert ist.

 

 

 

 

 

 

 

„Lauf Samia, lauf als müsstest du niemals ankommen!"


Das Schauspiel Bonn zu Gast am MGL

Vom 5. bis 13. April war das Schauspiel Bonn mit seiner Produktion von „Der Traum von Olympia“am MGL zu Gast. Insgesamt 14 Kurse der Jahrgangsstufen acht bis zwölf sahen im Rahmen des Deutsch-, Ethik-, Religions- oder auch Erdkundeunterrichts das Stück, das sich u.a. mit dem wichtigen und aktuellen Thema „Flucht“ auseinandersetzt.

Auf der Grundlage von Reinhard Kleists GraphicNovel „Der Traum von Olympia“ wird eine wahre Geschichte erzählt: Die Sprinterin Samia Yusuf Omar vertrat Somalia bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Zu Hause wurde sie jedoch bedroht, da sie gewagt hatte unverschleiert zu laufen. In der Hoffnung, an der Olympiade in London teilnehmen zu können, versuchte sie die Flucht nach Europa. Samia Yusuf Omar ertrank 2012 im Alter von 21 Jahren vor der Küste Maltas.

Die Inszenierung fand im mobilen Theatercontainer des Schauspiels Bonn statt, in dem die Enge und die Geräuschkulisse während der Flucht anschaulichwurden.

In Reportagen und Erlebnisberichten äußerten Schülerinnen und Schüler des MGL anschließend ihre Eindrücke vom Stück. Einige werden hier gekürzt wiedergegeben:

„An den Innenwänden hängen Kartons und Tücher, wir sitzen auf einfachen Bänken. Auf der nicht erhöhten Bühne befinden sich zwei Bretter, die wie ein Regal angeordnet sind. Die gesamte Kulisse präsentiert sich ausgesprochen schlicht - lediglich eine einfache Matratze liegt auf dem Bühnenboden. Daneben steht eine große Schüssel. Die Schauspielerin, die Samia spielt, erwartete uns schon auf dem Regal sitzend, als der Container mit einem Vorhang geschlossen wird. Die einzige Lichtquelle von außen ist ein winziges Fenster an der Decke des Containers. Dazu kommen Scheinwerfer, die auf Samia gerichtet sind. Allmählich kehrt Ruhe ein und sie – das Theaterstück offenbar ganz allein bestreitend - beginnt zu erzählen. – Sobald Samia von ihren Erfahrungen mit den Olympischen Spielen in Peking und ihrer Leidenschaft zum Sport berichtet, sprudelt sie vor Freude und Enthusiasmus. Der Teil, der von ihrer mühseligen, von Leid geprägten Flucht handelt, ruft hingegen ein bedrückendes Gefühl hervor, das uns als Besucher zum Nachdenken anregt.

Nach dem Theaterstück, als alle froh waren wieder an die frische Luft zu kommen, haben wir uns noch über das Schauspiel und dessen Wirkung unterhalten und uns unsere Träume, die wir zuvor bei der Einführung auf einen Zettel geschrieben haben, gemeinsam laut vorgelesen. Einige ähneln vielleicht dem Traum von Samia.“

Maj Zimmermann, 11 DL1

„Thema war eine Frau mit einem großen Traum: sie wollte unbedingt bei den olympischen Spielen in London mitlaufen, denn in dieser Sportart war sie ziemlich begabt. Täglich förderte sie ihr Talent, trainierte hart. Ab und zu machte sie bei verschiedenen Wettbewerben mit. Ihr Gewinn war die Fahrkarte nach Peking, wo sie bei einem Marathon mitlaufen durfte. Ihre Persönlichkeit strahlte Motivation und Ehrgeiz aus. Doch diese Eigenschaften verlor sie und der Weg vom Läufer zu der Person, die ihr Land verlassen muss, wird nicht nur durch die Schauspielerin hervorragend dargestellt, auch die Atmosphäre gibt uns das Gefühl, alles hautnah miterlebt zu haben. Die Hitze und der verfügbare Platz waren für uns noch gerade so auszuhalten, doch die Überlegung an die wirkliche Situation, gefangen in einem Container voll Hitze und mit vielen Menschen, ist ein großer Schock.

Unserer Meinung nach, war dieses Theaterstück lohnenswert und sehr gut gespielt. Die Atmosphäre und die Location wurden gekonnt und passend ausgewählt und auch die Schauspielerin hat ihre Rolle professionell und glaubhaft dargestellt. Dabei hat sie ebenfalls uns, das Publikum, miteinbezogen und uns in die Situation reingebracht.“

Sahra Moreno, 9c

„Mal wurde der Zuschauer in ein Flugzeug versetzt, dann war man mit Samia in Peking oder in Afrika. Die Schauspielerin war mal die Stewardess im Flugzeug, dann die Hauptperson Samia Yusuf Omar oder ein Schlepper.

Alle Szenen wurden sehr gut genutzt, um dem Zuschauer die gefährliche Reise zu verdeutlichen. Als Zuschauer versetzte man sich so sehr in ihre Position, dass wir alle dachten, wir wären gemeinsam mit Samia wirklich auf der Flucht im Container.

Ich persönlich empfehle es allen sich das Stück einmal anzuschauen, denn dann merkt man nicht nur, wie so eine Reise jemanden verändern kann. Man hat auch vor Flüchtlingen nun mehr Respekt als vorher, denn man weiß nun, wie so eine Reise aussieht und wie es sich anfühlt, in einer kleinen, heißen Hölle zu sitzen und auf die Freiheit zu hoffen.

Fadil Huskic, 9d

„Yusuf Omar nahm uns mit auf ihre Reise und durch die Nähe, die man in diesem engen Raum verspürte, und dem ständigen Blickkontakt wurde das Stück sehr intim. Es war schwer, sich nicht angesprochen zu fühlen, insbesondere als die Schauspielerin die tragische Geschichte ihrer Flucht nach Europa erzählte. Ich bekam das Gefühl als Flüchtling in einem Container zu sitzen, der auf hoher See ist und versucht, die Grenze Europas zu erreichen. Es erschien, als ob einer der Insassinnen dort vorne ihre Lebensgeschichte erzählt, um uns Hoffnung zu machen und uns in unseren Träumen zu stärken.

Die Inszenierung des Theaterstücks fand ich sehr sehenswert. Wie ich nun erfahren habe, bedarf es nicht immer einer riesigen Ausstattung, sondern auch einfache Mittel können eine große Wirkung erreichen. Der Container, der von Innen eigentlich ein Flüchtlingsheim darstellen sollte, hätte nicht besser ausgewählt werden können für den Schauplatz des Theaterstücks.

Johanna Schmidt 12 D G5

„Das Besondere war die Umgebung: Anstatt in einem normalen Theatersaal saßen wir im sogenannten Theatercontainer, einem vom Theater Bonn umfunktionierten typischen Container, in dem jetzt aber eine Bühne und Sitzreihen aufgebaut waren. Durch die beklemmende Atmosphäre im Container waren wir in der Lage, die Gefühle, die Samia auf ihrer Reise im Container gefühlt haben muss, fast 1 zu 1 nachzuempfinden: Es wurde immer wärmer, die Luft wurde immer stickiger, obwohl wir nur 45 Minuten im Container waren. Auch die bedrückende Enge war körperlich erfahrbar, da man im engen Container förmlich zum direkten Körperkontakt mit den anderen gezwungen war. Durch die Nähe zur Schauspielerin (selbst in der letzten Reihe saß man nur sechs Meter von ihr entfernt) konnte man ihren Emotionen nicht ausweichen und war sogar in der Lage, die Tränen in ihren Augen zu sehen. Man war vom Stück förmlich gefangen und selbst nach der Aufführung blieb dieses Gefühl eine Zeit lang noch bestehen.“

Muhamed Huskic, 12DG5

Schüler des Martinus-Gymnasiums Linz besuchten den Bonner General-Anzeiger.

Linz/Bonn. Am 27.01.16 besuchten die Klassen 9c und 9d des Linzer Martinus-Gymnasiums Verlag und Druckerei des Bonner General-Anzeigers. Dort konnten sie sehen, wie eine Tageszeitung entsteht.

Die Schüler hatten sich im Rahmen einer Unterrichtsreihe mit dem Thema Printmedien beschäftigt. Der General-Anzeiger hatte den Gymnasiasten dazu seine Zeitung über einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen zur Verfügung gestellt.

Anfangs wurden die Schüler von zwei Mitarbeiterinnen des GA, Frau Engel und Frau Pfaff, empfangen.Die Gymnasiasten schauten zunächst einen Informationsfilm über die Geschichte des Zeitungswesens und des Bonner General-Anzeigers.

Beim Besuch der Druckerei des GA wurden ihnen die einzelnen Arbeitsschritte der Herstellung einer Tageszeitung von den GA-Mitarbeiterinnen erklärt. Zudem erhielten die Schüler viele interesssante Hintergrundinformationen, wie zum Beispiel dass der General-Anzeiger pro Tag in einer Auflage von 70000 Exemplaren gedruckt wird oder dass der Druck dort von 0-2 Uhr morgens stattfindet.Bei der Führung durch die Druckerei durften die Gymnasiasten alle wichtigen Produktionsstationen besuchen. Besonders beeindruckend war für sie die Produktionshalle mit den großen Druckmaschinen. Abschließend nahmen sich die GA-Mitarbeiterinnen viel Zeit für die Fragen der Schüler.

Vom Besuch beim GA waren die Linzer Schüler begeistert. Sie hatten einen exklusiven Einblick in die Medienwelt erhalten.

L. Koppenhöfer

 

Exkursion der Klasse 9C nach Mainz

Schülerinnen und Schüler auf den Spuren Gutenbergs und im Landtag

Ende Januar machte sich die Klasse 9c auf den Weg in die Landeshauptstadt Mainz. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrem Klassenlehrer Herrn Waldek und der Sozialkundelehrerin Frau Schüler.

In Mainz angekommen, ging man zunächst zum Gutenberg-Museum. Dort erhielt die Klasse eine einstündige Führung, bei der sie viel über das Leben und Werk von Johannes Gutenberg lernten, der als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Lettern gilt. Die Herstellung der Lettern und die Funktionsweise der Druckerpresse wurde den Schülerinnen und Schülern ebenso vorgeführt wie drei der wenigen noch vorhandenen original Gutenberg-Bibeln. Als kleines Souvenir nahm die Klasse ein selbst gedrucktes Dokument mit nach Hause.

Anschließend ging es in Richtung Rathaus, wo sie das Schulklassenprogramm des Landtags absolvierten. Der Landtag tagt aktuell im Rathaus, da im Landtagsgebäude Renovierungsarbeiten stattfinden. Nichtsdestotrotz konnten die Schülerinnen und Schüler hier viele sehr interessante Einblicke in die Arbeit der politischen Vertreter gewinnen. Nach einer Einführung ging es in den Plenarsaal, wo die Klasse den Landesvertretern bei der Arbeit im Plenum über die Schulter schauen konnte. Im Anschluss daran tauschte man sich über die gewonnen Eindrücke aus und bereitete sich auf das Gespräch mit Abgeordneten des Landtags vor. Im Gespräch standen Frau Ellen Demuth (CDU) und Herr Nico Steinbach (SPD) Rede und Antwort. Hier gewann die Klasse besonders interessante Einblicke in den Arbeitsalltag und konnte den Abgeordneten auch Statements zu aktuellen Themen, z.B. dem geplanten TV-Duell vor der Landtagswahl, entlocken. Nach einem abschließenden Gruppenfoto endete der Landtagsbesuch und man trat nach einem informationsreichen Tag die Heimreise an.