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Planspiel: „Krise in Sawenia und Fontanien“

Vom 25. – 26. April 2017 nahmen die beiden Leistungskurse der Jgst. 11Sozialkunde von Frau Schüler und Frau Nefigmann an einem von der Friedrich-Ebert-Stiftung angebotenen Planspiel zum Thema „Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Währungskrise…Staatskrise“ teil. Durch Simulationen lernten sie denVerlauf des Aktienmarktes verstehen und konnten anschließend die Entwicklung der letzten Wirtschaftskrise nachvollziehen.

Als Politiker der fiktivenLänder „Sawenia“ und „Fontanien“ mussten sie sich unter Aufsicht der beiden Ratingagenturen Bear und Bull und der supranationalen „Rosanischen Union“ behaupten und für einen funktionierenden Haushalt sorgen. Dass das kaum machbar war, wurde durch eine Krise im internationalen Finanzsystem erreicht, die die beiden Länder hart traf, ihre Produktivität sinken und Arbeitslosenzahlen steigen ließ. Die Rosanische Union musste zur Rettung verbilligte Kredite anbieten, auf der anderen Seite mussten die Länder Teile ihrer Souveränität abgeben.

Für die Schülerinnen und Schüler hieß das Programm, sich an zwei Schultagen nicht mit ihren normalen Fächern zu beschäftigen, sondern komplett in die Realität der komplizierten Staatsführung einzusteigen. In ganz verschiedenen Rollen hatten sie unterschiedliche Ziele für ihr Land im Auge, mussten jedoch lernen, dass am Ende wenig eigener Gestaltungsraum vorhanden war und die Länder von sich aus keine Möglichkeit hatten, durch eigene Kraft aus der Krise zu finden. Die beiden Referenten von Planpolitik Berlin, Helen Böhmler und Johannes Frasch, übernahmen die Rolle der Journalisten und luden zu regelmäßigen Video-Pressekonferenzen ein, bei denen Fortschritte, aber auch Misserfolge der Verhandlungen deutlich wurden. Nach zwei intensiven Tagen waren sich die Schülerinnen und Schüler einig: Selbermachen und am eigenen Leib erleben, wie Wirtschaft und Politik funktionieren, ist viel effektiver als nur Lesen und Reden.Wenn das dann nicht weh tut und sogar Spaß macht:umso besser.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Referenten und Dr. Gräfe von der Friedrich-Ebert-Stiftung, die dieses Planspiel für uns ermöglicht haben.

Heike Nefigmann, 3.05.2017