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Blog über Taizé 2018

Hallo,

mit diesem Blog wollen wir euch etwas über unsere Fahrt nach Taizé berichten. Wir sind mit 32 Schülerinnen und Schülern sowie Fr. Fabianowski und Fr. Kosch nach Taizé gefahren.

Voyage d'aller - Hinfahrt

Los geht’s! Am 6.6.2018 um 7:45 Uhr haben wir uns alle auf dem Schulhof getroffen und sind gemeinsam in den Bus eingestiegen.

Insgesamt hat die Fahrt ca. neun Stunden gedauert. Natürlich hat der Bus auch an zwei Raststätten angehalten, damit wir eine Pause einlegen konnten, um frische Luft zu schnappen und etwas zu essen.

Wir waren ziemlich aufgeregt auf das, was uns in Taizé erwarten würde, weil keiner von uns 11ern bis jetzt dagewesen ist.

Construire la tente - Zeltaufbau

Schlafplatz bauen ist angesagt! Als wir in Taizé angekommen sind, wurde uns ein Zeltplatz zugeteilt, wo wir anschließend mit Freude und Aufregung unsere Zelte aufgebaut haben. Falls es irgendwelche Probleme beim Aufbau gab, haben wir nicht gezögert uns gegenseitig zu helfen, sei es den Hammer zu verleihen oder einen Hering abzugeben, wenn einer kaputt gegangen ist.

La nourriture – Das Essen

Lecker, lecker! Essen gab es morgens nach dem Morgengottesdienst, mittags nach dem Mittagsgebet und abends vor dem Abendgebet.

Bevor wir uns für das Essen angestellt haben, wurden wir gefragt, ob wir beim Verteilen helfen wollen/können. Natürlich haben wir immer zugestimmt und uns wurde ein Nahrungsmittel zugeordnet (z.B. Hauptgericht oder Nachtisch). Nach dem ersten Mal beim Mithelfen sind wir sogar immer extra früher zur Essensausgabe gekommen, weil es wirklich so viel Spaß gemacht hat, den Menschen Essen zu geben, vor allem weil sich jeder auf seiner Sprache, sei es französisch, deutsch oder englisch, bei uns bedankt hat. So konnten wir dann letztendlich auch unser Mahl mit einem guten Gewissen genießen.

Vor dem Essenausteilen wurde noch ein Liedchen gesungen, wobei auch jeder mitgesungen hat, sodass eine schöne Stimmung aufkam.

Zum Thema Essen kursierten bis jetzt immer die Gerüchte, dass es nicht schmecken würde etc. Unserer Meinung nach war das Essen völlig in Ordnung. Es gab verschiedene Gerichte, von Nudeln bis Kartoffelpüree, und wir konnten entscheiden, ob wir vegetarisch essen wollen oder mit Fleisch/Fisch.

Aider & travailler - Helfen & Mitarbeit

Viele Hände schnelles Ende!

Arbeit hat für uns kein Hindernis dargestellt. Sie hat uns gezeigt wie stark eine Gemeinschaft sein kann. Sei es putzen, kochen oder spülen - jede Arbeit wird geschätzt. Würden wir sie nicht vollenden, würden wir die Folgen schnell wahrnehmen. Solang man gerne bei der Sache ist, macht diese mehr als Spaß. (Wer freiwillig etwas extra macht, freut sich wegen des guten Gewissens)

La rencontre avec Timothée – Das Treffen mit Bruder Timothée

Am Freitag, den 08.06.18, hatten wir um 19:30 Uhr eine Verabredung mit Bruder Timothée. In einem Stuhlkreis sitzend durften wir von unseren Eindrücken in Taizé erzählen, sowie Fragen stellen.

Alle Schüler, die von ihren Eindrücken erzählt haben, waren sich einig, dass Taizé sie positiv überrascht hat. Sie haben von der Offenheit der Menschen gesprochen, die sie so von den Menschen in Deutschland nicht kennen. Aber auch das Gemeinschaftsgefühl, das gestärkt wird, wenn man zusammen bei etwas hilft, in den Gottesdienst geht oder abends beisammensitzt und Karten spielt, war für die Schüler, für uns und sogar für die Lehrer ein schöner Faktor.

Cluny

Am vorletzten Tag in Taizé hatte jeder noch die Möglichkeit die Stadt Cluny zu erkundigen. In Cluny gab es mehrere Restaurants, Boutiquen, Bäckereien und vieles mehr. Wir sind durch die Stadt gebummelt und haben Menschen mitten in der Stadt gesehen, die Musik gemacht haben. Es herrschte in ganz Cluny eine schöne und gemütliche Atmosphäre. Wir genossen die Stimmung während wir uns in einem Café Waffeln und Kaffee schmecken lassen haben.

L'église – Die Kirche

Kirche ist nicht gleich Kirche!

Das haben wir schnell festgestellt, als wir zum ersten Mal an einem Taizé-Gottesdienst teilgenommen haben. Die Kirche stellt hier nicht nur einen Ort des Betens dar, sondern auch einen Rückzugsort und einen Ort der Entspannung. Jeder kann hier auf seine Weise beten, gedenken oder einfach genießen. Die gemeinschaftlichen Gesänge und das dichte Beisammensein, rücken die Menschen näher zusammen.

Ein besonderer Gottesdienst war am Samstagabend bezüglich der Auferstehung Jesu. Es war für alle ein besonderer Moment, als sich die Lichter (Kerzen, die wir vorher bekommen haben) in der ganzen Kirche innerhalb weniger Minuten zu weiteren Gesängen verbreitet haben und die Kirche plötzlich ganz hell war.

Communauté – Gemeinschaft

Nach dem Abendgottesdienst haben sich die meisten Leute am Oyak versammelt. Oyak ist ein Kiosk, der Essen und Trinken verkauft (und tagsüber WLAN zu bieten hat). Dort durften wir dann auch abends noch laut sein, Musik machen oder Spiele spielen. Am ersten Abend haben wir zum Beispiel Lieder gesungen, die Jonathan mitgebracht und mit seiner Ukulele eingeübt hat. Die Atmosphäre war wie in einem Film, alle saßen im Kreis und sangen, ließen den Abend gut ausklingen.

An den weiteren Abenden haben wir aber auch Karten gespielt (Werwolf größtenteils), was in unserer Gruppe wirklich super viel Spaß gemacht hat, weil fast alle mitgemacht haben!

Wir denken, wir sprechen da für alle, wenn wir sagen, dass es auch einfach mal schön war, wenn man abends zusammensaß und miteinander gesprochen und gelacht hat, anstatt nur im Internet zu surfen und am Handy zu hängen.

Voyage de retour – Rückfahrt

Jetzt heißt es Abschied nehmen!

Wir haben hier nicht nur für uns etwas Einzigartiges mitnehmen können, sondern sind auch in der Gruppe zusammenschweißt worden. Nicht nur unsere, sondern auch andere Gruppen und Menschen mit den unterschiedlichsten Nationalitäten sind uns ans Herz gewachsen. Einen Teil der Angewohnheiten und die neuen Seiten, die wir an uns entdeckt haben, können wir nun mit nach Hause nehmen. Wir freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen mit der tollen Gemeinschaft in Taizé!

 

Exkursion MSS 12 nach Bonn

Der Sozialkunde-Leistungskurs der MSS 12 unternahm am 22. März 2018 gemeinsam eine Exkursion nach Bonn. Dort besuchte man zunächst die Villa Hammerschmidt, den Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten. Vor Ort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine einstündige Führung durch Maria Soledad Sichert. Sie führte durch die öffentlichen Räume der Villa und erläuterte den historischen Hintergrund des Gebäudes. Im Kaminzimmer und im großen Speisesaal verdeutlichte Frau Soledad anschaulich den Ablauf eines Staatsbesuches und brachten den Schülerinnen und Schülern die protokollarischen Vorgaben sowie die Befugnisse des Bundespräsidenten näher.

 

Im Anschluss an den Besuch der Villa Hammerschmidt besuchte man das in der Nähe gelegene Haus der Geschichte. Dort war die Ausstellung „Rückblende 2017“ besonders sehenswert, die das politische Leben des letzten Jahres darstellte. Die ausgestellten Fotografien, Karikaturen stammten aus dem Wettbewerb zum deutschen Preis für politische Fotografie und Karikatur und präsentierten kontroverse Themen wie den G 20-Gipfel oder die letzte Bundestagswahl sehr einprägsam.

MGL-Schülerinnen und Schüler erlangen ihr DELF-Diplom

Nos félicitations!

Am Mittwoch, 31.01.2018, machten sich wieder 20 Schülerinnen und Schüler der 7.-9.Klassen des Martinus-Gymnasiums auf nach Mainz zum Institut Français, um dort ihre mündliche Prüfung für das DELF-Diplom A1, einem weltweit anerkannten Sprachenzertifikat, abzulegen. Wenige Tage zuvor hatten sie bereits ihre schriftliche Prüfung am MGL absolviert, bei der sie ihre Kompetenzen im Bereich von Hör- und Leseverstehen sowie der eigenen Produktion kurzer französischer Texte unter Beweis stellen mussten.

Da es sich bei der Prüfung in Mainz um eine mündliche Einzelprüfung vor muttersprachlichen Prüfern handelte, war die Aufregung im Vorfeld entsprechend groß, aber nach dem Prüfungsgespräch kamen nahezu alle Schüler sichtlich erleichtert und mit strahlenden Gesichtern wieder hinaus.

Und ihr gutes Gefühl sollte sie nicht täuschen: Am 02.03.2018 kam die erlösende Nachricht, dass alle Schülerinnen und Schüler dieses Prüfungsdurchgangs ihre DELF-Prüfung bestanden haben und sich nun stolze Besitzer des DELF-Diploms A1 nennen können. Nos félicitations! Dabei gab es auch in diesem Jahr wieder überdurchschnittliche Resultate, besonders hervorzuheben ist das Ergebnis von Khiana Shafei aus der 7B, die mit 94,00 von 100 Punkten das beste Resultat unserer Schule erzielte.

A. Bücker-Kanschik

 

Köln im Mittelalter – Klasse 8a auf Geschichtsexkursion in die Domstadt

Die Stadt Köln war im Hoch- und Spätmittelalter die größte Stadt nördlich der Alpen und zählte damals um die 40.000 Einwohner. Obwohl im letzten Krieg zu weiten Teilen zerstört, lassen sich auch heute noch viele interessante Orte des mittelalterlichen Köln entdecken. Die Klasse 8a begab sich im Rahmen zweier Führungen auf Spurensuche. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Schütte (Klassenlehrerin) und von Herrn Walker (Geschichtslehrer).

Die erste Führung begann neben der Kreuzblume auf der Domplatte und führte entlang römischer Baureste (Nordtor und Reste der römischen Wasserleitung) über den Rathausplatz (Rathauslaube, Ratsturm) vorbei an der romanischen Kirche Groß-Sankt-Martin bis zum ehemaligen Fischmarkt. Wir erfuhren u.a., warum Köln im Mittelalter eine so reiche Stadt war: Die Bürger profitierten vom Stapelrecht, das ihnen günstige Konditionen beim Einkauf fremder Waren sicherte, und außerdem war Köln ein gern besuchter Wallfahrtsort.

Pünktlich um 12.00 Uhr streckte uns der Platzjabeck vom Ratsturm seine Zunge heraus, während am Haus gegenüber der Kallendresser sein Hinterteil entblößte. Die kurzweilige Führung wurde von unserem Guide immer wieder aufgelockert durch kleine Anekdoten, z. B. durch die Sage vom Bürgermeister Hermann Grin, der als Löwenkämpfer auf einem Relief am Rathausbalkon abgebildet ist. Der Kampf zwischen Mensch und Tier steht metaphorisch für die politische Auseinandersetzung im Mittelalter zwischen dem Kölner Erzbischof (als Stadtherr) und den rebellischen Kölner Patriziern. Letztere gewannen im Jahr 1288 die Schlacht bei Worringen und übernahmen damit das Stadtregiment.

Die zweite Führung geleitete uns durch das Innere des Kölner Doms. Höhepunkte bildeten der Drei-Königs-Schrein sowie der Stefan-Lochner-Altar. Das Kölner Stadtwappen besteht noch heute aus drei Kronen und elf Tränen: Die elf Tränen erklären sich aus der Sankt-Ursula-Legende, die uns sehr packend beschrieben wurde.

Dank der Exkursion konnten wir viele Inhalte aus dem Geschichtsunterricht („Lebensorte im Mittelalter“) vertiefen, und die beiden Führungen haben gezeigt, dass Köln noch einiges mehr zu bieten hat als „nur“ das Schokoladenmuseum.

 

Geschichts-Workshop im Rahmen der MGL-Methodentage

Vom trockenen Sachtext zum lebendigen Schaubild(-Vortrag)

Im Rahmen der dreitägigen MGL-Methodentage standen den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 verschiedene Belegungs-Angebote zur Auswahl. Frau Malottke und Herr Walker führten die Lerngruppen im Workshop Geschichte durch das Programm. Im Vordergrund stand das Ausprobieren von geeigneten Lernformen und -strategien, um das eigene Arbeiten mit Blick auf die Oberstufe effektiver zu gestalten. In einem zeitlich klar geregelten Lernprozess hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst gezielt Informationen aus einem mehrseitigen (trockenen) Sachbuchtext (Thema: „Französische Revolution“) zu entnehmen, um diese dann in einer Kleingruppenarbeit zu bündeln. Eine eingängige Visualisierung der äußerst komplexen Inhalte und Zusammenhänge sollte am Ende der jeweiligen Teamarbeit stehen: Dafür standen den Gruppen im ersten Durchgang Stellwände zur Verfügung, in der zweiten Runde erfolgte die Visualisierung der Ergebnisse am PC. Konzentriertes und zügiges Arbeiten war ebenso gefragt wie auch die Fähigkeit arbeitsteilig vorzugehen. Aus den drei Workshops gingen sehr interessante Produkte hervor, die beispielhaft zeigen, wie „Lernen und Arbeiten mit Köpfchen“ zum Erfolg führt.

S. Walker