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„1986: Auf dem Weg zu einer neuen europäischen Friedensordnung?“

Jedes Jahr nach Ablauf der 30-jährigen Sperrfrist gibt das Institut für Zeitgeschichte im Auftrag des Auswärtigen Amtes einen Jahrgang mit Dokumenten zur Außenpolitik der Bundesrepublik heraus. Vormals geheime Dokumente werden so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Am Mittwoch, den 5.9.2017 war es soweit: Der Leistungskurs Geschichte und der Grundkurs Geschichte der Jahrgangsstufe 13 besuchten das Haus der Geschichte in Bonn, um einer Podiumsdiskussion zu dieser Veröffentlichung beizuwohnen.

Obwohl das Jahr 1986 in Bezug auf die weitere historische Entwicklung und dem damit verbundenen Fall der Berliner Mauer im Jahre 1989 eine scheinbar untergeordnete Rolle spielt, wurde im Laufe der Veranstaltung und der damit einhergehenden Expertenrunde relativ schnell deutlich, dass es sich um ein sog. „Transformationsjahr“ handelt. Zahlreiche außenpolitische Entscheidungen der Bundesrepublik Deutschland aus diesem Jahr spielen auch heute noch bei gegenwärtigen Konflikten – wie z.B. in Syrien – eine wichtige Rolle.

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Geschichtskurse hörten gebannt dem ehemaligen deutschen Botschafter Joachim Bitterlich zu, der an zahlreichen Entscheidungen der Bundesrepublik Deutschland in den 1980er Jahren mitgewirkt hat. Ergänzt wurde die Expertenrunde von Dr. Mathias Peter, einem Mitarbeit des Instituts für Zeitgeschichte in München, und Prof. Joachim Scholtyseck.

Neben diversen „Insiderinformationen“ aus dem Bereich der Diplomatie, haben die Schülerinnen und Schüler der beiden Geschichtskurse einen Einblick in die Arbeit mit historischen Quellen und deren Auswahl erhalten.