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„Bula“ oder „Willkommen“ Biologie LK12 in der Bonner Rheinaue.


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Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. So ist es z. Zt. auch in der Bonner Rheinaue (Bild 1). Dort wird seit Sommer für die große Welt-Klimakonferenz (Bild 2) vom 6. bis zum 17. November 2017 bereits emsig eine ganze Zeltstadt (Bild 3) aus dem Boden gestampft. Geplant ist, dass die 195 Delegationen aus allen Ländern weitere Maßnahmen beschließen, um die weltweite Erderwärmung zwar nicht aufzuhalten, jedoch zumindest zu verlangsamen (Bild 4). Dieses ambitionierte Ziel soll unter dem Vorsitz der Fidschi-Inseln während der 12-tägigen Konferenz in Bonn erreicht werden, denn die Bewohner dieser Inselgruppe haben naturgemäß ein vitales Interesse am Gelingen eines jeden „Klima-Gipfels“. So heißt es auch vielversprechend „Bula“ auf dem Willkommensschild in der Sprache der Einwohner des Inselstaates Fidschi; übersetzt bedeutet dies „Willkommen“ (Bild 5).

Vorab willkommen geheißen wurden die Schülerinnen und Schüler des Biologie Leistungskurses B2 in der Stufe 12 des MGL am 29. September 2017 in der Bonner Rheinaue (Bild 6). Ziel der Exkursion war dabei jedoch nicht das Bestaunen einer immer größer werdenden Zeltstadt, sondern das Arbeiten am außerschulischen Lernort. Die dortigen Rheinaue-Seen bieten, passend zur Welt-Klimakonferenz, ein ideales Objekt für eine limnologische Untersuchung, d.h. für eine Gewässer-Untersuchung des „Ökosystems See“ (Bild 7). Bei einem Blick über das Seeufer erkannte jeder sofort die hohe Populationsdichte der dort heimischen Wasservögel (Bild 8), aber auch der z.T. sich auf der Durchreise befindenden Gänse (Bild 9) sowie deren Hinterlassenschaften (Bild 10). Alles führt über die Jahre letztendlich zu einer Überdüngung des Sees mit Nährsalzen und Mineralien (Fachbegriff hierfür: Hypertrophierung), was dann ein explosionsartiges Wachstum von Algen und Wasserpflanzen (wie z.B. der Wasserpest) nach sich zieht (Bild 11). Dies lässt den See allmählich durch das Anwachsen einer anaeroben Faulschlammschicht absterben (Bild 12). Einer von vielen durch die Schülergruppen (Bild 13) selbst bestimmter und für diesen circulus vitiosus aussagekräftiger Indikator war der Nitrat-Gehalt (Bild 14), der in den Rheinaueseen mit 5 mg/l etwa zehnmal höher liegt, als z.B. im zur Kontrolle mituntersuchten Sprudelwasser der Schüler.

Nach Abschluss aller Dokumentationen begannen dann kurz nach 11:00 Uhr für alle Schülerinnen und Schüler endlich die wohlverdienten Herbstferien (Bild 15).