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Aktuelles vom MGL

  • Die DS-Kurse der MSS12 präsentieren: Das MGL-Theaterfest: „Zeitreisen – Rendezvous mit Raum und Zeit“

    Die DS-Kurse der MSS12 präsentieren: Das MGL-Theaterfest: „Zeitreisen – Rendezvous mit Raum und Zeit“

    Stell dir vor, du reist in die Zukunft und stößt auf die Nachricht deines eigenen gewaltsamen Todes. Stell dir vor, du bist in der Vorzeit gestrandet und du spürst schon die mächtigen Schritte des T-Rex. Stell dir vor, du kehrst von einer Reise aus der Vergangenheit zurück – doch du hast dort einen Freund vergessen. Stell dir vor, du wirst Zeuge eines Mordes, doch erst eine Zeitreise in die Vergangenheit wird enthüllen, wie das Gift tatsächlich in das Getränk gelangt ist.

    Im dritten Jahr steht das MGL-Theaterfest diesmal unter dem Motto „Zeitreisen“! – Können wir unsere Vergangenheit ändern? Ist unsere Zukunft bereits festgeschrieben? Wollen wir die Zukunft überhaupt kennen? Und was würden wir mit diesem Wissen anfangen? – Für uns bedeutet das Thema nicht nur spannende Geschichten, sondern auch die Möglichkeit, über Verantwortung, Konsequenzen und die Bedeutung jedes einzelnen Moments nachzudenken. Das macht Zeitreisen zum idealen Stoff für ein kreatives Theaterprojekt!

    Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
    macht euch bereit für ein sprunghaftes Abenteuer durch die Jahrhunderte! Die DS-Kurse der MSS12 haben zu dem selbstgewählten Thema eigens für euch brandneue Szenen geschrieben, die euch zum Lachen, Staunen und Nachdenken bringen werden. Wir freuen uns auf eure begeisterten Reaktionen – und darauf, gemeinsam an der Uhr zu drehen!

    Und das ist nicht alles: Wie immer wollen wir die ganze Vielfalt der darstellenden Künste am MGL zeigen. Erhaltet Einblicke in die Arbeit der Musical-AG. Haltet euch die Augen zu, wenn die Zirkus-AG waghalsige Kunststücke aus ihrem aktuellen Programm präsentiert. Seht ganz genau hin, wenn die Schülerinnen und Schüler der 6D euch einen Einblick in die griechische Mythenwelt präsentieren. Staunt, wie Schülerinnen und Schüler aus der 7 in einer außergewöhnlichen Action-Painting-Performance zu Rap- und Hip-Hop-Rhythmen Farben auf die Leinwand werfen und dabei Breakdance tanzen. Und genießt dazu farbiges Popcorn im Stil abstrakter Gemälde, das ein Kunst-GK der MSS12 kreiert und kredenzt.

    Und damit ihr zwischen den Zeitsprüngen kurz Luft holen könnt, ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Snacks und kühle Getränke stehen in der Aula für euch bereit.

    Wann: 20. Juni 2026, 15 bis 20 Uhr
    Wo: Martinus-Gymnasium Linz

    Schüler: 5,- EUR / Erwachsene: 7,- EUR

    Karten gibt es ab dem 10.6. im Sekretariat und in den Pausen im Foyer zu kaufen.

  • „Die spannende Welt der Insekten“

    „Die spannende Welt der Insekten“

    „Die spannende Welt der Insekten“ begeistert 9. Klässler:innen

    Bereits zum 4. Mal fand im Rahmen des regionalen MINT-EC-Netzwerks Bonn/Rhein-Sieg/Ahr vom 05.-07. Mai 2026 ein gemeinsam organisiertes MINT-EC-Camp zum Thema „Insekten“ statt. Die 16 Schüler:innen der 9. Klasse kamen von 10 verschiedenen MINT-EC-Schulen aus der Region und wurden von 8 Lehrkräften, die wiederum an 7 verschiedenen Schulen arbeiten, wechselweise begleitet. Das MGL war durch Ronja Kröger aus der Klasse 9a vertreten. Alle Beteiligten waren rundum begeistert. Hier folgen nun Berichte zu den verschiedenen Workshopteilen:

    Insekten als zukünftiges Nahrungsmittel 

    (Ein Bericht von Charlotte Franken & Melina Stark, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Bornheim)

    Am Vormittag des ersten Tages des MINT-EC-Camps haben wir uns mit dem Thema „Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft“ beschäftigt. 

    In der Küche des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Bornheim bereiteten wir Waffeln mit gemahlenen Buffalowürmern, Pizza mit Mehlwürmern und kleinen Grillen als Topping sowie Obstspieße mit Schokoladen überzogenen Früchten und Heuschrecken zu. Anfangs kostete es viele von uns etwas Überwindung die Insekten zu essen, doch schließlich fanden die meisten, dass die Insekten überraschend normal und sogar leicht nussig schmeckten. Insgesamt war es ein spannendes Erlebnis, und es hat Spaß gemacht, etwas Neues auszuprobieren und darüber nachzudenken, ob Insekten eine zukunftsfähige Alternative zu Fleisch sein könnten.

    Insekten im Museum Koenig

    (Ein Bericht von Nori Dietzel, Gymnasium zum Altenforst, Troisdorf)

    Passend zum einsetzenden Tröpfeln des Himmels, verbrachten wir den Dienstagnachmittag im Museum König. Vor Ort wurden wir sehr nett von Frau Bulian (Helmholz-Gym.) und Frau Strempel (EMA) empfangen und bekamen direkt eine kurze Führung durch das beeindruckende Museum, bei dem wir uns sogar die für normale Besucher unzugängliche „ornithologische Bibliothek“ von Alexander von Koenig, welche später für kurze Zeit das Büro von Adenauer gewesen ist, anschauen durften. In einem kurzen Vortrag brachten uns die Biologielehrerinnen die grundlegenden Verwandtschaften, Merkmale und Fachbegriffe zum Thema „Insekten“ näher. Am Ende des Vortrags durften wir verschiedene Insekten, wie zum Beispiel ein wandelndes Blatt, auf die Hand nehmen! Unser letzter Auftrag am ersten Tag des Insektencamps war, eine kurze Präsentation über ein spezielles Insekt anzufertigen. Dazu durften wir uns frei im Museum bewegen und so Infos sammeln. Spätestens in der aktuellen Sonderausstellung „Facettenreiche Insekten“ wurde jeder fündig, so dass der abschließende Gallery Walk das Thema des Vormittags aufgriff: ein wahres Wissensbuffet!

    Imkern am EMA

    (Ein Bericht von Merle Berghausen und Fabia Daerr, Helmholtz-Gymnasium, Bonn)

    Am Mittwochmorgen haben wir am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium geimkert. Zuerst haben wir eine Einführung ins Thema Imkern bekommen und uns verschiedene Gegenstände dazu angeschaut. Danach sind wir zu den Bienenstöcken gegangen, haben sie geöffnet und alles erklärt bekommen. Das Ganze war sehr interessant und hat trotz des Regens Spaß gemacht. 

    Blüten und ihre Bestäuber im Botanischen Garten

    (Ein Bericht von Frau Neumann, Hardtberg-Gymnasium, Bonn)

    Am Nachmittag unseres zweiten Tages stand der botanische Garten in Bonn-Poppelsdorf auf dem Programm. Nach einer Einführung in verschiedene Bestäubungsarten folgte eine Tour durch den Garten über Blüten und ihre passenden Bestäuber, die leider wegen des starken Regens abgekürzt werden musste. Im Labor der Grünen Schule konnten anschließend noch Insekten-Präparate und Blüten unter dem Mikroskop betrachtet sowie Experimente durchführt werden. So lernten wir, dass eine Kastanienblüte über ein faszinierendes Farb-Experiment anzeigt, ob sie bereits bestäubt wurde: Sobald eine Biene die Blüte erfolgreich bestäubt hat, verfärben sich gelbe Flecken auf den Blütenblättern über Orange zu Dunkelrot und die Blüte stellt die Nektarproduktion ein.

    Blattschneiderameisen und Fauchschaben im Kölner Zoo

    (Ein Bericht von Johanna Scheufen und Fleur Wallerstein vom Peter-Joerres-Gymnasium, Ahrweiler)

    Am dritten und letzten Tag haben wir den Kölner Zoo besucht, um weitere Einblicke in das Konzept des Zoos zur Artenerhaltung, aber vor allem zu unserem eigentlichen Thema, in die Welt der Insekten, zu erhalten. Hierfür haben wir uns die Insektenabteilung mit den Ameisen ausgiebig angeschaut. Danach haben wir mit Experimenten noch mehr über Fauchscharben, ihre Wahrnehmungsarten, präferierten Umgebungen und ihren Orientierungssinn herausgefunden. Zu guter Letzt gab es noch eine Führung hinter die Kulissen, die uns exklusive Einblicke geboten hat.

  • Stufe 10 – Abschlussfahrt nach Berlin

    Stufe 10 – Abschlussfahrt nach Berlin

    Am Montag, den 18. Mai, ging es für alle drei Klassen aus der Stufe 10 früh morgens nach Berlin für unsere Abschlussfahrt. Mit einem hübschen Doppeldeckerbus tuckerten wir durch halb Deutschland 9 Stunden in Richtung Hauptstadt.
    Gegen 16 Uhr kamen wir in unserem Hostel ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes an. Nach einem chaotischen Check-In und einer ersten Begutachtung der Zimmer wurde eine erste Tour durch Berlin gemacht. Die anderen Klassen durften dies frei ohne Lehrer machen, während wir, die 10a, natürlich wieder mit den Lehrern und „vorbereiteten“ Präsentationen rumliefen.
    Zum Glück war das aber schnell geschafft. In der darauffolgenden Freizeit gingen die meisten etwas Essen, wir waren z.B. bei Goldies Burger essen.
    Um 22 Uhr mussten wir wieder im Hostel sein wegen der Nachtruhe. Geschlafen haben aber die wenigsten. Meistens wurde zusammen in den Zimmern noch geredet, in der Lobby Karten gespielt oder auf den Fluren rumgelaufen.

    Am nächsten Morgen waren aber trotzdem alle fit und munter um 8 Uhr beim Frühstück.
    Danach hieß es auf nach Hohenschönhausen, ein ehemaliges Gefängnis aus der DDR. Für rund 90 Minuten wurden wir klassenweise von Zeitzeugen durch die verschiedenen Gefängnisgebäude geführt. Ein Anblick und eine Historie, die einem direkt die Laune verderben.
    Nach den Führungen ging es mit dem Bus in die Stadtmitte für ein schnelles Mittagessen, und wenn ich schnell sage, mein ich auch schnell aka nur 20 Minuten. Der Zeitdruck lenkte die meisten zu KFC oder zu Munchies, einem bekannten Food Spot für Burger und Tacos.
    Danach hieß es zurück in den Bus für eine 3-stündige Stadtrundfahrt mit Führer. Bei dem schönen Wetter hätten die meisten bestimmt eine Tour zu Fuß (oder einfach Freizeit) dem Bus vorgezogen, aber ganz grauselig war es natürlich auch nicht.
    Nach der Stadtrundfahrt gab es etwas Freizeit zum Abendessen und Frischmachen, bevor es zu den verschiedenen Kulturveranstaltungen ging. Wir waren im Friedrichstadtpalast und schauten uns eine akrobatische Show mit Tanz und Gesang an. Andere waren im Berliner Ensemble, in der Staatsoper Unter den Linden, im Konzerthaus Berlin, im Grips Theater und im Chamäleon Theater. Nach den diversen Vorführungen liefen die Gruppen zurück zum Hostel, wobei unsere Gruppe mit den Lehrern einen Stopp für einen Döner machte.
    Mittwochmorgen standen Fahrradtouren mit unterschiedlichen Themen auf dem Programm. Die meisten Schüler/-innen fuhren nach Kreuzberg, aber auch Touren zu den Berliner Highlights und zur Mauer gab es. Wir waren in der letzteren Gruppe und bekamen von einer netten Führerin eine spannende Radtour entlang der Mauer mit Stopps an verschiedenen wichtigen Stellen samt kleinerer Vorträge.
    Gegen 13 Uhr waren alle mit ihren Fahrrädern zurück und wir wurden in unsere wohl verdiente Freizeit entlassen. Viele holten sich erst einmal etwas zum Essen. Danach beschäftigten sich die meisten mit Shopping oder machten eigene Touren durch unsere riesige Hauptstadt. Wir waren fürs Mittagessen zum Alexanderplatz gefahren und verbrachten dort auch unsere restliche Freizeit. Wir gingen ein bisschen Shoppen und testeten weitere Food Spots.
    Um 19:30 Uhr trafen sich alle wieder am Paul-Löbbe-Haus für unser Treffen mit Frau Ellen Demuth und unserem anschließenden Besuch des Bundestages. Rund eine Stunde erzählte uns Frau Demuth über ihren Arbeitsalltag in der Bundesregierung. Anschließend durften wir Fragen stellen und dann ging es auf zum Abendessen im Paul-Löbbe-Haus. Ich glaube, wir hatten alle ein fancy Essen erwartet, weil wir ja unter bekannten Politikern waren, aber diese Vorstellung wurde uns genommen. Das Essen war natürlich trotzdem gut, aber einen Freidrich Merz kann ich mir in dieser Kantine nicht vorstellen.
    Danach wurden wir durch einen Tunnel in das Reichstagsgebäude geführt, wo wir erstmal das Dach des Reichstages und die Kuppel besichtigen durften. Es war zwar schon spät, aber selbst im Dunkeln hat man von dort oben eine wunderschöne Sicht über Berlin. Abschließend erhielten wir einen Vortrag im Plenarsaal über den Aufbau und die Vorgehensweise der Bundesregierung. Auch ein paar Scheinabstimmungen zu Themen wie Wehrpflicht und Wählen ab 16 durften wir machen.
    Am Donnerstag standen diverse Museen, wie das Jüdische Museum, das DDR- Museum, das Computerspiele-Museum und die Alte Nationalgalerie auf dem Plan. Wir waren mit rund 20 Leuten im Jüdischen Museum und bekamen unter dem Thema „Juden und Jüdinnen in Deutschland nach 1945“ eine Tour durch die Ausstellungen. Ein wirklich interessantes und gleichzeitig bedrückendes Themenfeld.
    Gegen ca. 12 Uhr waren wir fertig und hatten bis 17 Uhr Freizeit. Ein paar blieben noch im Jüdischen Museum, während wir uns auf zum KaDeWe machten, dem Kaufhaus des Westens. Dort angekommen suchten wir uns erstmal etwas zum Mittagessen und schlenderten dann durch das KaDeWe und die angrenzenden Shopping-Straßen. Neben „durchschnittlichen“ Marken wie H&M, Adidas und Tommy Hilfiger gab es auch Luxusmarken wie Chanel, Louis Vitton und Hermès. Eine Tasche für rund 10.000 Euro lag aber leider nicht in unserem Budget.
    Nach der Freizeit machten wir eine Schiffstour auf der Spree. Auf einem kleinen Touristenboot tuckerten wir durch Berlin und konnten die Sehenswürdigkeiten, an denen wir die letzten Tage immer wieder vorbeigelaufen waren, auch mal vom Wasser aus sehen.
    Auf die Spreetour folgte wieder etwas Freizeit bis 22 Uhr, um einen letzten schönen Abend in Berlin zu verbringen. Auch zurück im Hostel wurde sich weiter munter versammelt, um die Abschlussfahrt vernünftig ausklingen zu lassen.
    Freitagmorgen, den 22. Mai, war es Zeit für die Rückfahrt. Vielen wollten die wunderschön chaotische Großstadt gar nicht loslassen und zurück in den Alltag gehen. Aber unsere Zeit war leider zu Ende.

    Ich glaube, wir sprechen für die ganze Stufe, wenn wir sagen, dass Berlin eine gelungene Abschlussfahrt war. Es war wunderbar unsere Hauptstadt endlich mal mit eigenen Augen zusehen. Die bunte Großstadt mit allem, was sie zu bieten hat, mag es gut oder schlecht sein, war eine spannende Erfahrung, die wir nicht so schnell vergessen werden.
    Berlin, du wirst uns fehlen!

    Esmeray Ceylan und Coco von Almen

  • Jump ’n Fly

    Jump ’n Fly

    Lisa ist ein computer-süchtiges Mädel, das nichts mehr mit ihren Freundinnen unternehmen will. Sie wird in die bunte Welt ihrer Spielekonsole hineingesogen und muss sich dort vielen neuen Herausforderungen stellen. Über eine Vielzahl von wilden und gefährlichen Leveln hinweg muss sie, begleitet von einem seltsamen Häschen und einem Känguru, Prüfungen bestehen. Heißt es am Ende „Game over“ oder wird die Königin dieses bunten Reichs sie doch wieder in ihre eigene Welt zurückkehren lassen?…

    Lassen Sie sich verzaubern von der diesjährigen Show der Zirkus-AG, in der Ihnen über 50 Schülerinnen und Schüler ein tolles Programm präsentieren werden!

  • Schoki für den Klimaschutz – Fair Trade chocolate for climate protection

    Schoki für den Klimaschutz – Fair Trade chocolate for climate protection


    Saving the orangutans with a bar of chocolate? -Yes! The ninth grade of the Martinus
    Gymnasium had the opportunity to tell people in their environment about this project,
    which they had discussed in their English lessons. Their friends, families or others
    could choose between milk and dark chocolate for the price of 2,50€. 1€ of the 2,50 € is
    donated to the reconstruction project “Bennis Wald”. “Bennis Wald” is a project to
    save the orangutans in Indonesia which are threatened with extinction. With 1€ there
    will be a tree planted. All in all, there were 257 trees planted.
    The chocolate itself comes from the children´s and youth initiative “Die gute Schokolade”.

    If you buy five bars of chocolate, there will be a tree planted in Mexico,
    Spain or Ghana. When you open the bar of chocolate, you will see what exactly the
    money is used for. 14% of the price, for example, is invested in planting the trees and
    18% goes to fair trade. When you look at the side of the chocolate bar, you find a link
    informing you where your tree will be planted.
    257 bars of chocolate were sold!
    The 9b sold the most chocolate bars by far and received a certificate which is a
    sponsorship for an orangutan.
    This little project was done in cooperation with the Wiedtal – Gymnasium.

    Helena Atzl, 9b

  • MINT am Abend

    MINT am Abend

    Bei der Veranstaltung „MINT am Abend“ stellten Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis hin zu Abiturienten ihre vielfältigen experimentellen Arbeiten im MINT-Bereich einer breiten Öffentlichkeit vor. Dieses am MGL neue Veranstaltungsformat war gleich bei seiner ersten Auflage ein voller Erfolg: Eine große Zahl von Eltern sowie von Mitschülerinnen und Mitschülern folgte der Einladung und war beeindruckt von der Breite an Themenstellung, die sich die Jugendlichen ausgesucht hatten, und den spannenden experimentellen Ansätzen sowie den hohen wissenschaftlichen Standards, die die Arbeiten aufwiesen.

    Bereits die NawiPLUS-Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 zeigten in einem eigenen Klassenraum, welch spannende Projekte sie im Rahmen der NawiPLUS-Stunden verwirklicht haben: es wurden Bauteile mit Hilfe von Pilzmycel erzeugt, die Zahnverfärbung durch verschiedene Getränke wurde untersucht, der Einfluss von Strom auf das Pflanzenwachstum studiert, die Lärmbelastung im Unterrichtsalltag unter die Lupe genommen und vieles mehr. Die jungen Schülerinnen und Schüler wussten den Besuchern fundiert Rede und Antwort zu stehen, sogar auf Englisch, als sich Conny Modig, der Schulleiter unserer schwedischen Partnerschule, über die Projekte informieren ließ. Auch er war sehr beeindruckt, von den tollen Präsentationsleistungen unserer Jungforscherinnen und Jungforscher.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger bei den Jugend-forscht-Wettbewerben traten bei MINT am Abend im Rahmen eines Science Slams an, in dem sie ihre Projekte in kurzweiligen, allgemein verständlichen Vorträgen dem Publikum vorstellten. Auch hier beeindruckte die Themenvielfalt: Von Insulinschokolade (Chiara Heger, Inga Rondot, 6b) und einem KI-Gebärdensprachen-Übersetzer (Miriam Willscheid, Kyra Kronfoth, Tatiana Neve, MSS 11) über Proteinriegel (Marie Diederich, MSS 11) und einer Apparatur zur Nutzung von Geh-Energie (Harun Kedikoglu, Caner Akden, Fabian Schuh, 9a) bis hin zu einem Myonendetektor (Ishan Kes, MSS 13) und der Erforschung von Exoplaneten (Lotta Rondot, 9b, Johanna Mielke, 10c, Ronja Rondot, MSS12). Nach sechs inspirierenden Vorträgen hatte das Publikum die Qual der Wahl: es bestimmt mittels eines Online-Votings über die Gewinner des 1. Linzer Science Slams. Dieser Preis ging an Chiara Heger und Inga Rondot.

    Umrahmt wurde die Veranstaltung von unserer Schulband Obstschale, die aus fünf Schülern der MSS13 besteht, die an diesem Abend den letzten Auftritt ihrer Schulkarriere hinlegten und das Publikum noch einmal mit ihrem tollen Band-Sound begeisterten.

    Allen Beteiligten an diesem Abend ein herzliches Dankeschön! Ihr habt den MINT-Bereich des MGLs toll vertreten!!! Und die begeisterte Resonanz beim Publikum verlangt nach einer Neuauflage von MINT am Abend im kommenden Jahr – bestimmt auch dann wieder mit ganz vielen neuen, spannenden Forschungsfragen.

    Text: Helmut Meixner / Bilder: Tobias Lehmann

  • MINT-Camps zu KI und Werkstoffen

    MINT-Camps zu KI und Werkstoffen

    Timo Kröger (MSS 11) ist einer unserer aktivsten MINT-Camp-Besucher: In diesem Schuljahr hat er sogar drei MINT-Camps besucht:

    • das MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe“ an der TU Freiberg in Sachsen
    • das MINT-EC-Forum „Vorhersage der Lebenserwartung mit künstlicher Intelligenz“, das online vom CAMMP („Computational And Mathematical Modeling Program“) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) veranstaltet wurde sowie
    • das regionale MINT-EC-Camp „Künstliche Intelligenz“ am Rhein-Ahr-Campus in Remagen

    Im folgenden Interview berichtet er über seine Erfahrungen und Erkenntnisse.

    Timo, du hast gleich zwei MINT-Camps zum Thema KI gemacht. Ist das für dich ein besonders wichtiges Thema?

    Ja, ich bin an dem Thema sehr interessiert, da ich generell IT interessant finde und KI in diesem Feld immer wichtiger wird.

    Was waren das für Camps, an denen du teilgenommen hast?

    In beiden Camps gingen darum, die Grundlagen von KI kennen zu lernen und auf praktische Weise rauszufinden, wie sie funktioniert und wie man sie einsetzen kann.

    Wie liefen die Camps denn ab?

    Das eine Camp war in Remagen an der Hochschule, wo wir von den Professoren Vorlesung darüber erhalten haben, wie man KI nutzen sollte. Und wir haben auch ein bisschen herumprobiert, wie man eine KI selber programmieren kann. 

    Außerdem haben wir in einem Rundgang über das Gelände gemacht, um die Hochschule und auch das Uni-Leben ein bisschen kennen zu lernen. Da wir alle noch nicht an einer Uni waren, war das sehr interessant für uns zu sehen, wie es da so laufen wird.

    Das andere Camp wurde vom KIT organisiert und ist online abgelaufen. Wir haben uns alle in einer Videokonferenz getroffen und dann ein in einem Programm zusammen gelernt, wie eine KI programmiert wird. Anschließend wurde besprochen, wie das funktioniert und wie man es anwenden kann.

    Was hast du grundsätzlich für Erfahrungen gemacht mit solchen MINT-Camps?

    Für mich waren solche Camps immer sehr gut, um mit Leuten in Kontakt zu kommen, die an ähnlichen Themen interessiert sind wie ich. Es macht Spaß, sich solchen Dingen auch neben der Schule zu nähern. Man macht die Erfahrung, dass man anders auf die Themen schauen kann und viel von anderen Leuten lernen kann, die sich vielleicht noch ein bisschen mehr damit beschäftigt haben und so die Sachen besser und genauer erklären können.

    Du warst ja nicht nur in Sachen KI unterwegs. Neulich warst du noch auf einem weiteren Camp, diesmal ging es um die Zukunft von Technik. Was lief da ab?

    Genau, es ging bei diesem Camp um die Zukunft von Werkstoffen, vor allem um Stahl. Ich habe dort mehr drüber gelernt, wie man Stahl herstellt, wie man ihn benutzt, wie vielseitig er ist und wie viel von diesem Werkstoff gebraucht wird. Andererseits haben wir auch noch ein bisschen über andere Werkstoffe neben Stahl, gelernt, vor allem, wie sie hergestellt werden und wie sie verwendet werden.

    Wir haben das Ganze aber vor allem praktisch gelernt, da wir die Prozesse an der Uni teilweise selber ausprobieren konnten, weil sie Anlagen hatten, die das Ganze in klein nachstellen. Anschließend waren wir dann noch in einem großen Stahlwerk, das in der Nähe war, wo wir uns den ganzen Prozess noch im industriellen Maßstab anschauen konnten. 

    Und du hast auch selber geschmiedet während des Camps?

    Richtig, den Stahl, den wir an der Uni zum Ausprobieren selber hergestellt hatten, konnten wir am Ende noch schmieden – mit Hammer und Amboss. Andererseits hatten die dort aber auch etwas größere Schmiede-Geräte im industriellen Maßstab. Die durften wir leider nicht selber bedienen, aber wir durften zusehen, wie damit etwas geschmiedet wurde. Spannend waren auch die Walzen, mit denen das Stahlblech gewalzt wurde.

    Vielen Dank für deine Eindrücke, Timo! Du scheinst auf den Camps ja wirklich interessante Einblicke in industrielle Prozesse gewonnen zu haben!

    Fotos: MINT-EC

  • Viele Preise beim M-Landeswettbewerb

    Viele Preise beim M-Landeswettbewerb

    Auch in diesem Jahr nahmen am MGL wieder viele Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 am Landeswettbewerb Mathematik teil. Von den fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichten neun einen dritten Platz, vier einen zweiten und ebenfalls vier sogar einen ersten Platz. Alle Preisträgerinnen und Preisträger haben sich damit für die zweite Runde im nächsten Jahr qualifiziert.

    Hr. Schmacke gratulierte allen Siegerinnen und Siegern, insbesondere natürlich denjenigen, die sogar einen ersten Platz erreicht haben: Anh Vu (7a), Mika Richarz (7c), Daria Zalesskaja (8a) und Klara Weiß (8c). Herzlichen Glückwunsch!

  • Abitur 2026 – das MGL feiert seine Absolventen

    Abitur 2026 – das MGL feiert seine Absolventen

    Bei der Abiturzeugnisvergabe des Martinus-Gymnasiums wurde das Ende der Schulzeit der 63 Abiturientinnen und Abiturienten – davon 12 mit einer 1 vor dem Komma – in der Linzer Stadthalle gebührend gefeiert.

    Sarah Chica Giraldo wurde als Anerkennung für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule mit einer Urkunde des Bildungsministers und einem Buchpreis ausgezeichnet. Den Preis für das beste Abitur erhielt Ihsan Kes und zahlreiche Fachschaften würdigten jeweils die besten Leistungen. Zum ersten Mal wurde zudem der Abiturpreis der Stadt Linz für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft und die Jahrgangsstufe an das Abi-Komitee verliehen. Das MGL gratuliert herzlich und wünscht alles Gute für eure weiteren Lebenswege!

  • Juniorwahl ausgezählt!

    Juniorwahl ausgezählt!

    Auch dieses Jahr durften die wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler (Jgst. 10 – Jgst. 13) wieder an einer Simulationswahl – hier an der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz – teilnehmen. Ziel des Projektes ist es dabei, Jugendliche / Erwachsene an das Thema „Wahlen und wählen“ heranzuführen.

    Viele unserer Schülerinnen und Schüler machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch: Die Wahlbeteiligung betrug 54,69%. Hier nun das Ergebnis der Juniorwahl zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz:

    Die Fachschaft Sozialkunde bedankt sich beim Wahlvorstand sowie den Wahlhelfern/innen für die Organisation sowie die Auszählung der Juniorwahl (Landtagswahl in RLP, 2026). Weiterhin gilt der Dank auch den Fachschaften Mathematik (Herr Friedsam) und Informatik (Herr Rohde) für die graphische Umsetzung der Ergebnisse.

    Fachschaft Sozialkunde

    i.V. Jens Ruhnau