Aktuelles vom MGL

  • MINT-Lehrkräfte Nachwuchsförderung

    MINT-Lehrkräfte Nachwuchsförderung

    Emilia und Tatiana aus der MSS 12 haben im vergangenen Schuljahr am MiLeNa-Programm der Uni Bonn teilgenommen, einer Initiative zur Nachwuchsförderung von Lehrerinnen und Lehrern in den MINT-Fächern. Teilnehmende werden über den Zeitraum von einem Jahr theoretisch und praktisch an die Herausforderungen und Chancen des Lehrerberufs herangeführt und dürfen sogar erste eigene Lehrerfahrungen an der eigenen Schule sammeln. Für ihre Teilnahme verlieh Hr. Schmacke Emilia und Tatiana nun ihre Zertifikate. Im folgenden Interview berichten Sie über ihre Erfahrungen im MiLeNa-Programm.

    Emilia und Tatiana, erzählt doch mal, was ihr bei MiLeNa gemacht und erlebt habt. 

    Tatiana: Wir konnten an mehreren Workshops teilnehmen, auf denen uns vermittelt wurde, wie man Unterricht plant und wie wir bestimmte Experimente vorbereiten können. 

    Wie lief solch ein Workshop ab?

    Emilia: Wir bekamen verschiedene Möglichkeiten präsentiert, um Stunden vorzubereiten, und haben die ausprobiert. Anschließend haben wir unsere Planungen in einem Arbeitsblatt zusammengefasst, die notwendigen Unterrichtsschritte mit einer Anleitung dokumentiert und dann auf verschiedene Altersstufen angepasst. 

    Wie viele Teilnehmer hatte das Milena Programm? 

    Emilia: Bei unserem Workshop in Bonn waren es 20. Insgesamt waren es aber über 200 in dem Programm, die von vielen Schulen aus einem weiten Umkreis kamen.

    Wie bewertet ihr insgesamt eure Teilnahme am Milena-Programm?

    Tatiana: Ich fand, dass wir einige interessante Einblicke bekommen haben, was man alles beachten muss für die Unterrichtsvorbereitung.

    Emilia: Generell war es spannend, dass wir einfach gelernt haben, was man bei der Arbeit als Lehrerin alles machen muss, weil ich mich vorher da nicht so sehr ausgekannt habe. Ich hätte mir aber noch mehr Einblicke in den tägliches Unterricht gewünscht, der ja aus mehr als Arbeitsblättern besteht.

    Wie beurteilt ihr eure Teilnahme mit Blick auf eure Berufswahl?

    Tatiana: Es war sinnvoll und interessant zu sehen, wie generell der Job als Lehrer abläuft und sonst hätte man das ja nicht wirklich erfahren können. Also in dem Sinne war’s schon hilfreich. 

    Allerdings habe ich noch nicht das Gefühl, dass das Gefühl, dass mein Weg direkt in die Richtung vom Lehramt führt, aber es hat mich auch nicht komplett in die andere Richtung gebracht. Ich bin immer noch unentschlossen, was ich machen will. 

    Emilia: Von meiner Seite aus würde ich eher sagen, dass ich jetzt verstanden habe, dass dass nichts für mich ist, aber das ist auch gut, dass ich das jetzt erkannt habe.

    Vielen Dank, dass Ihr eure Erfahrungen mit uns geteilt habt.

    Eine Teilnahme am MiLeNa-Programm ist ab der 10. Klasse möglich. Wer Interesse daran hat, meldet sich bitte bei Fr. Tironi oder Hrn. Meixner. Für die Teilnahme gibt es übrigens auch Punkte für das MINT-Zertifikat.

  • Projekt „Achtung Auto“ des ADAC zu Gast am MGL

    Projekt „Achtung Auto“ des ADAC zu Gast am MGL

    Wie lang ist ein Bremsweg? Und wie lang ist der tatsächliche Anhalteweg mit der Reaktionszeit? Wie sitze ich richtig und sicher im Auto? Die Antworten auf diese und andere Fragen erarbeiteten die 5. Klassen des Martinus-Gymnasiums Linz zusammen mit dem ADAC beim Verkehrssicherheitstraining „Achtung Auto!“. Mit bunten Hütchen, einer großen Fahne und natürlich mit einem Auto wurden die neuen 5. Klassen vom ADAC-Fahrsicherheitstrainer Herrn Berg erwartet.

    In spielerischen Selbstversuchen sensibilisierte er die Schülerinnen und Schüler für ihre eigene Sicherheit. Draußen auf der Straße drohe die Gefahr vor allem von Autos, wenn sie in Fahrt sind, so der ADAC-Fachmann. Dann begann er, sich mit den Kindern Schritt für Schritt typischen Situationen zu nähern. Sie sollen lernen, Unfallgefahren schneller zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren. Daher konnten die Schüler messen, wie lange ein Auto braucht, um anzuhalten. Wie sieht es dann auf nasser oder gar glatter Fahrbahn aus? Ebenso wurden sie eingewiesen, wie wichtig es als passiver Verkehrsteilnehmer ist – nämlich als Mitfahrer im Auto – die korrekte Sitzposition einzunehmen und richtig angeschnallt zu sein. Sonst nützt der beste Airbag nämlich gar nichts. Sicherlich die attraktivste Einheit des Morgens war es, selbst im Auto mitzufahren und eine Vollbremsung zu erleben. Weit über das Schulgelände konnte man die Bremsmanöver und das anschließende Kindergekreische hören.

    S. Hanke

  • VR-Girls – Create & Escape

    VR-Girls – Create & Escape

    Samia Paschke (10d) berichtet über Ihre Erlebnisse im Sommerferienkurs „VR-Girls – Create & Escape“, der vom Ada-Lovelace-Projekt für Schülerinnen am Campus Remagen der Hochschule Koblenz angeboten wurde.

    In den Ferien hatte ich die Möglichkeit, an einem abwechslungsreichen Ferienprogramm rund um moderne Technologien teilzunehmen. Dabei ging es unter anderem um Extended Reality (XR), Virtual Reality (VR), Künstliche Intelligenz (KI) und Informatik.

    Besonders spannend fand ich die Arbeit mit Virtual Reality. Mit der Plattform Delightex konnte ich eigene VR-Welten gestalten und sogar einen eigenen VR-Escape-Room erstellen. Außerdem durfte ich verschiedene Escape-Rooms ausprobieren und testen. Dabei konnte ich nicht nur selbst kreativ werden, sondern auch erleben, wie virtuelle Räume aufgebaut sind und wie man spannende Rätsel darin umsetzen kann.

    Ein weiteres Highlight war das digitale Floor-Piano mit Makey Makey. Dabei haben wir mit einfachen Materialien ein interaktives Klavier gebaut und konnten auf spielerische Weise ausprobieren, wie Technik und Informatik miteinander verbunden werden können. Zusätzlich nahm ich an einer Schnitzeljagd und einem KI-Workshop teil. Dort konnte ich mehr über die Möglichkeiten und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz erfahren.

    Insgesamt war das Ferienprogramm eine spannende Mischung aus Kreativität, Technik und Teamarbeit. Ich konnte viele neue Dinge ausprobieren und dabei einen interessanten Einblick in moderne Technologien bekommen.

  • Einladung zum Sommerkonzert — 13. August 2026, 19:00 Uhr

    Einladung zum Sommerkonzert — 13. August 2026, 19:00 Uhr

    Liebe Schulgemeinschaft,

    nachdem unser Sommerkonzert im vergangenen Schuljahr leider ausfallen musste, laden wir Sie und Euch herzlich ein, mit uns das neue Schuljahr musikalisch zu begrüßen. Am Donnerstag, den 13.08.2026, beginnt um 19:00 Uhr ein abwechslungsreicher Abend auf dem Schulhof unserer Schule. Der Eintritt ist frei.

    Freuen Sie sich auf ein buntes Programm mit Stücken aus Pop, Jazz, Klassik und modernen Arrangements, dargeboten von unseren Schülerinnen und Schülern. Mitwirken werden u.a.:

    • Chor der Orientierungsstufe
    • Chor der Mittel- und Oberstufe
    • BigBand
    • die Bläserklassen
    • ConcertBand

    Spenden für die Fachschaft sind herzlich willkommen und unterstützen die musikalische Arbeit an unserer Schule.

    Bitte denken Sie an dem Wetter angepasste Kleidung.

    Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Abend und viele Gäste.

    Kommen Sie zahlreich vorbei und unterstützen Sie die jungen Musikerinnen und Musiker!

    Mit herzlichen Grüßen
    Die Fachschaft Musik


  • Hej Sverige!

    Hej Sverige!

    Emma Born aus der Klasse 10c verbrachte im ersten Halbjahr im Rahmen eines individuellen ERASMUS-Programms vier Monate an unserer schwedischen Partnerschule, dem Per Brahe Gymnasium in Jönköping. Im folgenden Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen während ihres Auslandsaufenthalts.

    Hallo Emma. Erzähl‘ uns doch mal, wie du auf die Idee kamst, ein halbes Jahr in Schweden zu verbringen.

    Emma: Ursprünglich hatte meine Freundin Johanna die Idee, ein halbes Jahr im Ausland zu verbringen. Und da habe ich mir gedacht: Ja, das ist eine interessante Idee. Einfach mal was ganz Neues ausprobieren sozusagen. Und ich habe mich für Schweden interessiert, weil ich dort schon mal war und das Land und die Leute faszinierend fand, die Traditionen dort und auch die Natur. 

    Und wie kam dann der Kontakt zum Per Brahe Gymnasium in Jönköping zustande?

    Emma: Mehr oder weniger zufällig. Wir haben uns halt Gedanken gemacht. Es sollte schon eher der Süden des Landes sein, weil es im Norden dann doch im Winter sehr kalt und dunkel wird. Es sollte auch keine zu kleine Stadt sein, damit alles, was man braucht, vorhanden ist. Und dann ist mir auf der Liste der ERASMUS-Schulen Jönköping ins Auge gefallen mit seiner tollen Lage am Südende des großen Sees Vätern. Außerdem liegt Jönköping in Småland, also der Region, in der Astrid Lindgren gelebt hat, die ist sehr typisch für Schweden.

    Was ist das für eine Schule? Erzähl doch ein bisschen über das Per Brahe Gymnasium.

    Emma: Eine tolle Schule. Die haben doch einen speziellen Zweig in Naturwissenschaften, der mir sehr entgegenkam. Im Grunde ist es eine reine Oberstufen-Schule, zu der die Schülerinnen und Schüler nach der 9. Klasse wechseln, um sich auf die Universität vorzubereiten. Jeder wählt dann einen Schwerpunkt, in meinem Programm waren das die Naturwissenschaften. Man hat weniger andere Fächer, also im ersten Jahr nur Sozialkunde, Schwedisch und Fremdsprachen. Sonst eigentlich nur MINT-Fächer. So lernt man halt ganz viel Mathe und Naturwissenschaften.

    Welcher Unterricht war besonders spannend?

    Also wir hatten eine tolle Chemie-Lehrerin. Die konnte einen wirklich für ihr Fach begeistern. Man hatte dort regulär zweimal in der Woche eine Stunde Theorie-Unterricht. Dazu kam dann aber jede Woche Experimentalunterricht im schuleigenen Chemie- und Biologie-Labor. Der fand in halber Klassenstärke statt, so dass man sehr intensiv betreut wurde.

    Und war das schwer in Schweden zur Schule zu gehen, also mit der schwedischen Sprache? 

    Eigentlich gar nicht so schlimm, weil Schwedisch sich ein bisschen wie eine Mischung aus Deutsch und Englisch anfühlt. Mit so ein bisschen Gemütlichkeit hinzugefügt. Und dann sind die Fachbegriffe in Naturwissenschaften ja sowieso ähnlich in Deutsch und Englisch.

    Und wie war das mit den Kontakten mit den schwedische Schülerinnen und Schülern, ging das schnell?

    Ja, wir waren ja eine komplett neue zusammengestellte Klasse. Und die Schweden waren sehr nett und offen.

    Und was war so dein bestes Erlebnis während deiner Zeit in Schweden? 

    Das ist eine schwere Frage. Es ist so viel Tolles passiert. Die hatten z.B. eine großartige Bibliothek da, sie hat sogar extra Bibliothekare, also nur für die Bibliothek zuständige Leute. Das war eine schöne große Schulbibliothek mit vielen guten Büchern. Und die hatten dort einmal in der Woche einen Buchclub, wo man sich getroffen und Tee getrunken hat, Kekse gegessen und sich dann halt jede Woche zu einem bestimmten Thema Bücher vorgestellt hat. Das waren ganz verschiedene Themen, von „Abfahrt“ bis „Blau“. Und dann hat jeder ein Buch mitgebracht vorgestellt und man hat dann darüber geredet.

    Wow, das klingt ja nach einer spannenden Zeit. Was ziehst du denn für ein Fazit über dein Schweden-Abenteuer. Empfiehlst du deinen Mitschülerinnen und Mitschülern, sich auf eine solche Erfahrung einzulassen? 

    Definitiv. Ja, es ist wirklich sehr interessant, einfach mal eine andere Schule zu sehen, zu sehen, wie es so in anderen Ländern läuft. Und es ist auch eine tolle Erfahrung für sich selbst. Das geht so in Richtung selbstständig sein und selbstbewusst werden. Das fällt einem halt einfacher bei fremden Leuten in einer fremden Sprache. 

    Emma, vielen Dank für das Interview und deine Eindrücke von deiner Zeit in Schweden!

    Mittlerweile waren zwei weitere Schüler aus der MSS 12 des MGL für einen kürzeren ERASMUS-Austausch in Jönköping, demnächst erhalten wir den Gegenbesuch ihrer Austauschpartner. Auch sie waren begeistert von ihren Erfahrungen in Schweden. Wer ebenfalls Interesse an einem solchen Individual-Austausch hat, kommt bitte auf Hrn. Meixner zu.

  • Online course in Mathematics and Computer Science

    Online course in Mathematics and Computer Science

    Hannah Ohly aus der MSS12 hat im Rahmen eines vom MINT-EC angebotenen, englischsprachigen Online-Kurs (ebenso wie zwei weitere MGL-Schüler) intensiv und äußerst erfolgreich mit dem Bereich Data Science auseinandergesetzt und berichtet über ihre Erfahrungen:

    Da ich mich sehr für Informatik interessiere und mehr im Bereich Softwareentwicklung lernen wollte, habe ich den Online-Kurs „Algorithms and complexity“ der Constructor University absolviert. Im Fokus stand dabei die Frage, wie man Probleme nicht nur irgendwie löst, sondern so effizient, dass der Computer selbst riesige Datenmengen in Sekundenschnelle verarbeiten kann.

    Der Kurs bot eine spannende Mischung aus Theorie und Praxis. Neben klassischen Sortier- und Suchverfahren habe ich vor allem gelernt, wie man die Laufzeit und den Speicherbedarf von Programmen mithilfe der mathematischen Komplexitätsanalyse (der sogenannten Big-O-Notation) im Voraus berechnet.
    Ehrlich gesagt war der Kurs nicht besonders einfach: Man muss einiges an logischem und mathematischem Verständnis mitbringen, und da alles auf Englisch war, musste ich mich über einige Begriffe informieren. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Die Lerninhalte waren sehr strukturiert und die Praxisbeispiele extrem anschaulich. Wer später in Richtung Informatik, Data Science oder Software-Engineering gehen möchte, bekommt hier einen sehr guten Vorgeschmack.

  • Jump ’n Fly begeistert das Publikum

    Jump ’n Fly begeistert das Publikum

    Auch in diesem Jahr gelang es der Zirkus-AG wieder, ihr Publikum mit einer zweieinhalbstündigen Show zu begeistern. Die Geschichte der videospiel-süchtigen Lisa, die in das Spiel gesogen wird und erst nach viel Training und wilden Übungen von der Königin dieses Reichs wieder frei gelassen wird, zog die Besucher in ihren Bann. Die rund 50 jungen Artistinnen und Artisten begeisterten ihr Publikum mit wagemutigen Tricks und wilden Darbietungen. Lassen Sie sich mit der Auswahl an Szenenfotos verzaubern…

    Gleich am nächsten Tag startete die Zirkus-AG darüber hinaus noch beim Linzer Stadtfest mit einem Mitmachzirkus, anschließend stürmten die Jugendlichen auch noch auf die Bühne und zeigten Teile ihres Showprogramms. Auch hier gab es tosenden Beifall.

  • MINT-EC-Camp Verhaltensbiologie

    MINT-EC-Camp Verhaltensbiologie

    Im März nahm ich vom 17.3. bis zum 20.3. am MINT-EC-Camp „Verhaltensbiologische Feldforschung“ im Opel Zoo in Wiesbaden teil. Meine Erfahrungen waren sehr positiv und diese möchte ich folgendem Beitrag schildern:

    Mein MINT-EC-Camp startete in der Jugendherberge in direkter Nähe zum Stadtzentrum. Bereits im Bus vom Hauptbahnhof zur Jugendherberge traf ich drei weitere Teilnehmer des MINT-Camps, mit denen ich mich direkt gut verstand. Als wir dann zusammen in der Jugendherberge ankamen, lernte ich die weiteren kennen. Nach der Begrüßungsrunde gab uns ein Geschichtslehrer der gastgebenden Martin-Niemöller-Schule eine Stadtführung. 

    Am Mittwoch brachen wir direkt nach dem Frühstück auf zum Opel-Zoo. Dort angekommen gab uns ein Zoo-Biologe eine kurze Einführung in die biologische Verhaltensforschung, woraufhin wir uns in Kleingruppen ein Tier aussuchen und mithilfe der Zoo-eigenen Analyse-Tablets diese beobachten durften.

    Ich entschied mich zusammen mit einem meiner Zimmernachbarn für die Erdmännchen, bei denen wir uns die Sozialdynamik und Hierarchie in der Gruppe anschauten, was sehr interessant war. Im Zoo lebt ein Erdmännchen mit amputiertem Schwanz, bei dem man deutlich veränderte Sozialverhältnisse erkennen konnte. 

    Den ersten Tag im Zoo beendeten wir mit meinem persönlichen Highlight des Camps, der Lemurenfütterung (siehe den Film unten).  Wir durften mit dem Zoo-Wärter mit ins Affengehege und bekamen dort dann Obst und Gemüse, mit dem wir die Lemuren aus der Hand füttern durften. Bei der Fütterung kletterten die Lemuren teilweise sogar auf uns herum oder setzten sich auf unseren Schoß und ließen sich streicheln.  

    Am Mittwochabend hielten Schüler und Ehemalige der gastgebenden Schule Vorträge, sowohl über Biologie als auch andere Themen. 

    Am Donnerstag führten wir die Beobachtung unserer Tiere weiter und werteten die Ergebnisse aus. Wir kamen bei unseren Erdmännchen z.B. zu dem Ergebnis, dass das schwanzlose Erdmännchen sozial ausgeschlossen wird, wir beobachteten wie es sich aktiv von der Gruppe fernhielt und bei Versuchen, sich dieser zu nähern, attackiert wurde.  

    Am Freitagmorgen präsentierten wir abschließend dann den Bio LKs der Schule unsere Forschungsmethoden und Ergebnisse.

    Besonders schön fand ich den Austausch mit netten Menschen in meinem Alter, wir hatten Leute aus allen Ecken Deutschlands, so freundete ich mich zum Beispiel mit Menschen aus Dresden, Münster, Mannheim und München an. 

    Auch die Zeitplanung war sehr gut, wir hatten neben den Aktivitäten auch viel Freizeit, und uns wurde generell viel Vertrauen entgegengebracht und Freiheiten gegeben. 

    Zusammenfassend kann ich die Teilnahme an einem solchen MINT-EC-Camp jedem nur wärmstens ans Herzlegen, da es einem die Möglichkeit gibt tolle Erfahrungen zu machen und nette gleichgesinnte Menschen aus ganz Deutschland kennenzulernen.

    Text und Bilder: Dominik Meixner, MSS 12

  • Zu Besuch im Mainzer NatLab

    Zu Besuch im Mainzer NatLab

    Chiara Heger und Inga Rondot gewannen für ihr tolles Jugend forscht-Projekt „Insulin-Schokolade“ auf dem Landeswettbewerb einen der begehrten Sonderpreise, nämlich einen spannenden Tag am naturwissenschaftlichen Schüler-Labor der Mainzer Universität. Am 13. Juni war es nun so weit, ins Laborleben einzutauchen. Darüber berichten die beiden begeistert:

    Wir hatten einen ganz tollen Tag im NatLab. Wir sind um 7:45 Uhr  in Unkel gestartet und waren pünktlich um 9:30 Uhr an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Vor dem NatLab warteten schon ein paar andere Kinder, die wir bereits vom Jugend forscht Junior Landeswettbewerb in Ingelheim kannten. 

    Nach kurzer Wartezeit wurden wir sehr nett von der Leiterin des Labors, Frau Dr. C Welschof, begrüßt und bekamen eine Sicherheitseinweisung sowie Kittel und Brillen. Nachdem unsere Eltern gegangen waren ging es los. Wir wurden in 3er-Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam eine eigene Betreuerin, um die verschiedenen Experimente durchzuführen. 

    Wir haben viele tolle Sachen gemacht , wie z.B. Slime , verschiedenfarbige Flammen, Wunderkerzen und wir haben untersucht welche Stoffe magnetisch sind und welche wasserlöslich. Wir haben Pflanzenfarbstoffe extrahiert und ein Chemie-Märchen genau untersucht 🙂

    Zwischendurch gab es leckere Pizza, aber das beste kam zum Schluss,  als wir unser eigenes Eis aus Beeren und flüssigem Stickstoff gemacht haben. Das war das leckerste Eis aller Zeiten. 

    Am liebsten würden wir morgen direkt anfangen dort zu studieren…

    Text und Fotos: Chiara Heger / Inga Rondot

  • Neuntklässler beim Experimentalwettbewerb „Leben mit Chemie“ erfolgreich

    Neuntklässler beim Experimentalwettbewerb „Leben mit Chemie“ erfolgreich


    Beim diesjährigen Wettbewerb Leben mit Chemie drehte sich unter dem Motto „Bring es zu Papier!“ alles um die Herstellung von Recycling-Papier aus alten Zeitungen.
    Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9c von Frau Tironi und 9d von Frau Martini tüftelten über Wochen an ihren perfekten Papieren: Quellen, Flotation, Schöpfen, Gautschen, Pressen, Glätten, Leimen, Färben und Bleichen standen auf dem Programm. So verwandelte sich der Chemieraum – und bei einigen noch zusätzlich die heimische Küche – in eine Papierwerkstatt. Die hergestellten Papiere wurden in weiteren Experimenten auf ihre Eignung untersucht.
    Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten ihre Experimente und werteten sie auf einem hohen Niveau aus, ordneten ein und recherchierten für die zusätzlichen theoretischen Aufgaben.
    Dies honorierte die Wettbewerbsjury mit einigen Siegerurkunden in beiden Klassen. Olivia Lange und Carlotta Schäfer (9d) wurden sogar mit einer Ehrenurkunde mit Buchgutschein ausgezeichnet und für ihre „sehr gelungene und kreative Arbeit“ gelobt.
    Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger aus der Fachschaft Chemie!

    L.Tironi