Ein sehr emotionales, musikalisch anspruchsvolles, ideenreiches, fulminantes Musical präsentierte die Musical-AG samt Band nach den Herbstferien. Wie immer war die Idee von der AG selbst entwickelt, geschrieben und inszeniert wurde das Stück von Tobias Lehmann mit Assistenz von Elena Riebartsch.
Zwei Frauen liegen nach einem Unfall im Koma – in einer Zwischenwelt auf der Schwelle zum Tod – und verhandeln mit dem „Gatekeeper“, wie es mit ihnen weitergehen wird. Der einen ist ihre Karriere sehr wichtig, sie ist aber ansonsten recht einsam, die andere lebt für ihre Familie, erlebt aber wenig Wertschätzung. In den beiden Hauptrollen glänzten schauspielerisch und gesanglich Sophie Dick und Sadia Paschke, die durch Erzählen ihrer Geschichten das Publikum für sich gewinnen mussten. Dieses machte Bekanntschaft mit wichtigen Lebenstationen der beiden, mit ihren Familien, Freunden, Sorgen und Freuden und musste schließlich abstimmen, welche der beiden Figuren die Zwischenwelt Richtung Leben bzw. Tod verlassen muss. Trotz des ethisch anspruchsvollen Themas blieb zwischendurch Raum für Auflockerung, so dass sich die Anspannung, die im höchst aufmerksamen Publik!m spürbar war, auch einmal etwas lösen konnte. Das große Ensemble, das auf der Bühne spielte, sang und tanzte, war bestens vorbereitet und agierte professionell, stets zuverlässig unterstützt von Technik, Maske und Requisite. Die Band – angewachsen auf 20 Musikerinnen und Musiker – meisterte die anspruchsvollen Arrangements mit Bravour.
Das begeisterte Publikum dankte mit Standing Ovations und ist schon gespannt auf die nächste Produktion.
Im Rahmen des Schüleraustauschs mit unserer Partnerschule I.I.S.S. Alessandro Greppi in Monticello Brianza sind vom 4. bis zum 11. November sind 15 Schülerinnen und Schüler und ihre begleitenden Lehrerinnen zu Gast in Linz. Gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnerinnen und -partnern erleben sie nicht nur den deutschen Schulalltag, sondern auch ein spannendes kulturelles Programm in Linz, Köln und Bonn. Zwei weitere Schülerinnen werden eine Woche länger bleiben und einen LongTerm-Aufenthalt im Rahmen von Erasmus Plus machen. Unser Gegenbesuch in Monticello findet vom 15. bis zum 22. April statt.
Im katholischen Religionsunterricht der MSS 12 haben wir im Rahmen der Unterrichtsreihe „Christologie“ an einem kreativen Projekt gearbeitet. Dabei durften wir zwischen zwei Aufgaben wählen: Entweder das Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Form eines Videoprojekts aktualisieren oder ein Gedicht darüber verfassen, wie Jesus heute in unserer Gesellschaft handeln würde. Bei beiden Aufträgen sollte ein Bezug zur Weihnachtszeit hergestellt werden. Unsere Ergebnisse sind alle sehr unterschiedlich ausgefallen. Alle zeigen aber, wie biblische Inhalte auf die heutige Zeit übertragen werden können.
In der abschließenden Evaluation hat unser Kurs verschiedene Meinungen zu dem Projekt geäußert:
„Wir fanden die Aufgabe sehr abwechslungsreich. So war es für uns leichter, das Gelernte kreativ zu vertiefen.“
„Ich finde, dass so ein Projekt mal etwas anderes ist. Es war schön, eine andere Sicht auf Gleichnisse zu erhalten.“
„Mich hat das Projekt in Weihnachtsstimmung versetzt. Ich mochte den Videodreh und das Schneiden hat auch großen Spaß gemacht.“
„Wir fanden es beeindruckend, wie die Menschen in Linz auf unser Projekt reagiert haben. Viele Passanten haben uns angesprochen und wollten helfen.“
Autorinnen: Caroline Grewe, Hannah Reuter, Johanna Kaminski, Dana Apel, Mina Hecken
Die Gedichte
Glaube in diesem Jetzt ist ein unruhiges Feuer, das sich im Nebel der Fragen windet und doch eine Spur aus hellem Licht hinterlässt
ein Gewebe aus alten Zeichen, das sich in das stetige Flutlicht der Gegenwart streckt und dort mit stiller Ausdauer fortwirkt
Es lebt nicht mehr nur im Gotteshaus, sondern in jenem Augenblick, in dem ein Mensch innehält und die Welt sich ihm für einen Schlag weit öffnet
Glaube in unserem Jetzt bedeutet, in einer Zeit, in der die seelische Landschaft von konkurrierenden Fragmenten moralischer Erzählungen zerrissen ist, eine Art transzendente Architektur zu erkennen, die nicht nur Halt verspricht, sondern den Mut erzwingt überhaupt Halt suchen zu wollen
Wenn Jesus Christus in diesem Gefüge hervortritt, dann nicht als bloßer kultureller Bezugspunkt, sondern als Störer und Spiegel, der den einzelnen dazu bringt, das eigene Chaos als notwendig Vorstufe von Ordnung zu begreifen
So wird seine Gegenwart eher eine stille Zumutung die weniger leitet, als verlangt, dass man sich unter der Schwere der eigenen Verantwortung neu zusammensetzt
Wenn Jesus heute wäre, nähme er sich unserer Schuld an. Jener Schuld, die uns blind macht für die Auswirkung unserer gemeinsamen Eitelkeit auf andere
Er würde uns beibringen, den blendenden Lärm des Egos zum Schweigen zu bringen und uns denen zuzuwenden, die, die lodernden Flammen der Rachsucht löschend, die Stärke besitzen uns geduldig um Hilfe zu bitten
Er würde uns lehren, den Segen von Ehrlichkeit und Wahrheit zu erkennen und in jener anspruchsvollen Haltung sich selbst wie anderen aufrichtig zuzuwenden, so dass dieser Segen in authentischen Begegnungen sichtbar würde
So würde seine Gegenwart wie ein Licht durch die dunklen Nächte schimmern, das die Welt durchdringt und uns einlädt, innezuhalten, zu teilen und die Wärme zu spüren, die aus der Nähe zueinander und aus seinem Wirken erwächst
Wenn Jesus nun heute unter uns wäre, würde er sich fragen, ob die Wahrheit einer Absicht sich in der Tat zeigt, ob das Tun, das wir wählen, unser Herz wirklich widerspiegelt und wie viel von uns selbst wir bereit sind, in jedem Moment einzubringen, um die Wärme, die wir empfangen, auch weiterzugeben
Autor: Mael Nasution
Jesus glaubt erneut Ich traf nachts einen Mann am Bahnhof, Er saß stumm auf einer Bank. Augen rot und Rücken gebeugt, Ich dachte, er sei krank. Als ich mich ihm näherte, Sah ich ihn still weinen. Ich setzte mich neben ihn und fragte: „Warum bist du so alleine?“ Er hob seinen Kopf und sah mich an, Eine Frage in seinem Gesicht. Ich sagte, „Es ist Heiligabend!“ Er sagte, „Das wusste ich nicht.“ Dann fragte ich, „Wo kommst du her?“ Er sagte nur: „Von weit entfernt…“ Sein Heimweh war ihm anzusehen, Als wäre er von einem anderen Stern. „Ich wollte mir die Welt ansehen, Außerhalb meines Heims.“ „Die Welt ist so wie immer,“ meinte ich, „Sie hält nichts vor dir geheim.“ „Doch! Ich hab‘ nur einmal weggeschaut Und alles scheint kaputt. Man hat versucht, es aufzubauen, Doch die Welt bleibt Staub und Schutt.“ Ein Schmerz breitete sich in mir aus, Ich kannte sein Gefühl genau, „Ich kann die Sterne nicht mehr sehen,“ sagte er, „Der Himmel ist zu grau.“ „Mach dir keine Sorgen, Das sind nur Wolken,“ antwortete ich. Doch er sah trotzdem hoffnungslos hinauf Und suchte nach dem Sternenlicht. „Es sind nicht nur die Sterne, Die sich vor mir verstecken. Wo ist der Frieden? Nach all diesen Jahren Sollte er sich nicht über die ganze Welt erstrecken?“ Ich starrte ihn ungläubig an, Wann war er das letzte Mal raus gegangen? Sah er nie die Nachrichten, War er in seiner eigenen, naiven Welt gefangen? „Die Welt ist nicht leicht zu überreden, Da kannst du nicht viel tun. Du bist immerhin nicht allmächtig, Ein Mensch muss sich auch ausruh’n.“ Er warf mir einen zögernden Blick zu Und zog mich in seinen naiven Bann. Denn er sagte: „Was wenn ich dir sagen würde, Dass ich sehr wohl alles kann?“ Ich lachte auf: „Wenn das so ist, Warum sitzt du hier, allein? Würde nicht jeder gern mit einem Mann, Der alles kann, befreundet sein?“ „Meine Freunde sind schon lange tot Und die Gläubigen von denen ich weiß, Tun schreckliche, verletzende Dinge, Ihre Herzen kalt wie Eis.“ Obwohl ich mich wunderte, Von welchen Gläubigen er sprach, Wollte ich ihn nicht unterbrechen, Also fragte ich nicht nach. Er sprach weiter: „Wenn man doch Menschen sagt, Woran sie glauben sollen, Würde man nicht auch für sich selbst Diesen Glauben ausführ’n wollen?“ „Ich denke, die richtigen Leute wissen, Was Glauben wirklich bedeutet. Vielleicht braucht die Welt noch etwas Zeit, Funktioniert noch nicht jetzt, noch nicht heute. Aber mit ein bisschen Hoffnung und Willen, Welche du sicherlich in dir hast, Kannst du helfen, die Puzzleteile zu finden, damit die Welt wieder zusammen passt.“ Er nickte langsam, nachdenklich. „Ich will etwas tun, etwas Gutes.“ „Okay, dann mach‘ das,“ sagte ich. „Ich weiß nur nicht mehr, was gut ist.“ Schon verwirrte mich der Mann schon wieder Mit seiner uninformierten Moral. Aber er sah so unbeholfen aus, Ganz traurig und auch schmal. „Wenn du doch alles kannst, Dann fang an Kranke zu heilen, Gib Menschen Hoffnung auf den Weg, Du kannst mit ihnen dein Brot teilen.“ „Genau das habe ich doch getan! Anscheinend hat es nichts gebracht! Menschen schlagen, reißen, töten Und sprechen trotzdem ein Gebet in der Nacht.“ „Red‘ doch nicht über Menschen, Als wären sie alle gleich! Es ist, als schaust du durch ein Fernglas Auf den kleinst-möglichen Menschen-Teich.“ Er schaute auf den Boden. Es lagerte sich ein flaues Gefühl in meinem Bauch. „Menschen sind innerlich gut,“ flüsterte er, „Das weiß ich eigentlich auch.“ Mein Bauchgefühl dehnte sich aus, Bis es schließlich aufriss, Ich hoffte nur, der Mann bemerkte nicht, Wie ich mir nervös die Lippen blutig biss. „Ich habe auch Angst, glaub‘ mir, Sogar viel zu viel. Aber die Menschheit aufzugeben? Das ist nicht mein Ziel.“ „Du hast Recht,“ sagte er, „Du gibst mir noch Hoffnung. Ich muss nun leider gehen, Doch du bleibst mir in Erinnerung.“ Mein Bauchgefühl konnte nun endlich verschwinden, Nur musste meine Neugier schnell nach eilen: „Wohin gehst du jetzt?“ Er lächelte nur: „Ich gehe nun endlich die Welt heilen.“ „Viel Erfolg dabei.“ Er schaute mir ernst in die Augen und sagte: „Du sagtest, es sei Heiligabend?“ „Ja, warum fragst du?“ „Weil ich an Heiligabend Geburtstag habe…“ „Wie alt wirst du?“ Er duckte sich. „Du wirst es mir nicht glauben, Aber ich bin ab heute 2025.“ Langsam drehte er sich um, Und ließ mich allein im Dunkeln. Ich war völlig perplex, ich hätte schwören können, Dass die Sterne wieder anfingen, zu funkeln. Einen letzten Blick ihm zuwerfend, Winkte ich ihm zu, schaute ihn ein letztes Mal an, Dann kam schon meine Bahn, ich stieg ein, und dachte mir: „Was für ein komischer, liebenswerter Mann.“
Autorinnen: Mia Frerk und Sophie Dick
Gebet an eine Sternschnuppe
In einer kalten, klaren Nacht, blickte ich hinauf zu den Sternen und habe mir dabei gedacht, ihr Licht könnte mich nicht wärmen.
Da sah ich einen hellen Schein, dessen Glühen mich entfachte, so stand ich dort ganz allein, erinnerte mich und dachte:
war da nicht schon mal ein Stern gewesen, der die Menschen zur Erleuchtung führte? Ich begann ihn als Zeichen zu lesen und merkte, dass mich der Gedanke rührte.
So sprach ich ein leises Gebet und wünschte mir vom vorbeiziehenden Kometen, dass das Licht der Welt unter uns aufgeht und er sie ändert, wie in all den Gebeten.
Er würde jede Stimme hören und sich Zeit nehmen, zu verstehen. Es würde ihn nicht stören, er würde die Menschen wirklich sehen.
Er würde sich nicht ablenken lassen, von Alltagsstress und Vorurteilen. Er würde lieben und nicht hassen und tiefe Wunden heilen.
Die Alleinsterbenden besuchen und die Einsamkeit der Tage verdrängen. Er würde es wenigstens versuchen, anders als die Menschenmengen.
Er würde sich gegen die Gesellschaft stellen und alle als gleichwertig ansehen. Die Frauen, die Kinder, die Homosexuellen, Für ihn wären sie nicht das Problem.
Er würde die moderne Kirche kritisieren, die seine Botschaft absichtlich verzerrt. Die weiter Menschen diskriminieren und absichtlich das Schweigen lehrt.
Er würde für Freiheit und Einheit sein und niemanden Sicherheit verwehren. Die Menschen von Lüge und Hetze befreien und sie zur Nächstenliebe bekehren.
Er würde denen, die in Selbstmitleid versinken, geduldig neue Hoffnung geben, so dass sie aufhören zu ertrinken und endlich anfangen zu leben.
Er würde tröstend alle Hände halten, die hilfesuchend ausgestreckt sind. Die der Jungen und der Alten, er hielte sie schützend, wie ein Kind.
Er würde seine Schöpfung betrachten und sehen, dass wir sie ausgebeutet haben. Er würde verlangen, dass wir sie mehr achten, Verantwortung ist eine der wichtigsten Gaben.
Wir erhielten als Geschenk die Welt, Die wir schützen und lieben sollten; nicht zerstören für Macht und Geld, wie es schon viele Menschen wollten.
Er würde den Leuten Glauben schenken, die aufgehört haben, an sich selbst zu glauben. Ihnen hinaushelfen aus ihren tiefen Senken, dass sie sich sehen mit anderen Augen.
Er würde jede Bombe bereuen, die in seinem Namen gefallen ist und jede Kugel verabscheuen, auch abgefeuert von einem Christ.
Er würde sich nicht verlieren im Glanz der Spiegel, der Uhren und Dekorationen. Er hätte zu all dem eine Distanz und würde sich nicht mit ihnen belohnen.
Er würde sein Hab und Gut teilen, mit denen, die wenig haben. Er würde bei ihnen verweilen, auch an ihren schlechten Tagen.
Ich würde mir wünschen, wie er zu sein, nicht wie alle anderen Menschen. Manchmal wünsch ich es mir insgeheim, manchmal muss ich mit mir selber kämpfen.
Die meisten Menschen würden ihn wohl nicht mögen, sie würden sich neidvoll mit ihm vergleichen. Sie vergleichen alles: ihr Leben, ihre Liebe, ihr Vermögen Und nie werden sie sich selber ausreichen.
Doch bräuchte er nicht um Mensch zu sein, genau wie wir Fehler und Bedauern? Braucht es nicht genau diese Pein, zum Überwinden unserer Mauern?
Können unser Wille und unser Handeln, – die Dinge, die uns menschlich machen – nicht die ganze Welt verwandeln? Zeigen sie nicht die Starken und die Schwachen?
Und all unsere Wünsche können wahr werden, wenn wir an uns glauben und zusammenschließen, dann werden wir selber die Lichter auf Erden und können gemeinsam das Leben genießen.
Und jede Krise können wir überstehen, auch wenn vieles aussichtslos erscheint. Wir müssen handeln, anstatt nur zuzusehen und das müssen wir miteinander vereint.
Am Donnerstag, den 11.09.25, war es endlich soweit und das lang ersehnte Rockkonzert fand statt.
Schon mrgens begannen wir zusammen mit Johannes Antweiler, der uns die beeindruckende Technik zur Verfügung stellte und die einzelnen Bands abmischte, die Bühne auf dem Schulhof aufzubauen. Trotz sehr schlechter Wettervoraussage hatten wir beschlossen, das Konzert nicht zu verschieben und so montierten wir fleißig die großen Lautsprecherboxen, unzählige Kabel und das Licht. Am Ende stand eine für unsere Schulverhältnisse gigantische Bühne, perfekt passend für einen Rockabend! Leider hatte aber die Wettervoraussage auch nicht gelogen, insgesamt mussten wir vier Regenschauern trotzen und die ganze Ausrüstung notdürftig mit Planen abdecken, aber das hat unsere Motivation nicht gebrochen.
Etwa gegen 18 Uhr waren die letzten Vorbereitungen abgeschlossen, gerade pünktlich für den Start des Konzerts um 19 Uhr. Über 100 Zuschauer waren gekommen und sorgten für eine Hammerstimmung, die auch durch einen weiteren Regenschauer nicht getrübt werden konnte.
Los ging es mit Benjamin Burschkies, Till Handrack, Jonas Antweiler, Isak Prangenberg und Florian Dehms, die unter anderen „Hotel California“ (Eagles) und „It’s My Life“ (Bon Jovi) spielten.
Dann legte Anton Königs eine unglaubliche Schlagzeugperformance hin und spielte insgesamt vier Songs, darunter „Break Stuff“ (Limp Bizkit) und „Unsainted“ (Slipknot).
Nach kurzer Regenpause, in der sich alle am Brezel- und Kuchenverkaufsstand der MSS13 stärken konnten, trat „Die Obstschale“ auf und coverte den Prince of Darkness mit „Crazy Train“ und die Rockband Ghost mit „Miasma“, „Squarehammer“ und „Dance Macabre“.
Darauf folgte „Timelions“ (Maximilian Koch, Tobias Dehms, Laurin Moll, Jonas Waldek) mit ihrem selbstgeschriebenen Lied „Lost in Time“ sowie „I Want It All“ (Queen), „Fallen Leaves“ (Billy Talent) und „Hysteria“ (Muse).
Abschluss des gut zweieinhalbstündigen Konzerts bildete die als „Die Iron Maidens“ bekannte Gruppe, und wie der Name schon erkennen lässt, es wurde noch einmal richtig laut. Mit „Aces High“ (Iron Maiden) und „Fear Of The Dark“ (Iron Maiden) bekamen die Zuhörer einige der besten Metallsongs aller Zeiten präsentiert und auch „Master of Puppets“ von Metallica durfte natürlich nicht fehlen.
Schließlich ging das Konzert zu Ende und alle Beteiligten waren sich einig: ein voller Erfolg, der in den nächsten Jahren wiederholt werden muss!
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle Beteiligten, die das Ganze möglich gemacht haben!
Schülerinnen und Schüler des MGL reisen nicht nur viel durch verschiedene Länder der EU – zu Gastfamilien, Partnerschulen oder EU-Institutionen – manchmal kommt auch die EU zu uns, damit die ganze Schule profitiert.
So war in den ersten Tagen des neuen Schuljahrs die Ausstellung „EU on tour – Die EU auf einen Blick“ im MGL aufgebaut, nachdem wir uns als Europaschule erfolgreich beworben hatten. Zahlreiche Klassen und Kurse aller Altersstufen erfuhren auf 6 Roll Ups Neues über Europa und die EU und konnten ihr Wissen erweitern oder vertiefen. Das zugehörige Quiz sorgte dabei für besondere Motivation. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch ergaben sich vielfältige Gesprächsanlässe und Möglichkeiten, am Thema weiterzuarbeiten und einige Fragen wie „Warum überhaupt EU?“, „Wie funktioniert das?“ und Was kann ich selbst eigentlich tun?“ konnten sicher geklärt werden.
Bei strahlendem Sonnenschein wurden gestern unsere 105 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler eingeschult. Herr Schmacke und Frau Kosch begrüßten Kinder und Eltern herzlich und es wurde ein buntes Programm geboten: Frau Schnabel sorgte mit dem Chor der Orientierungsstufe für die musikalische Untermalung und die Zirkus-AG zeigte einige Highlights aus dem letzten Programm. Kinder aus dem Religionskurs von Frau Schittko-Terpitz aus der sechsten Klasse führten ein kleines Theaterstück auf, in dem ein Koffer voller Fragen zum Schulanfang beantwortet wurde und gaben den Fünftklässlern gute Wünsche und einen liebevoll gestalteten Glücksstein mit auf den Weg.
Dann ging es endlich zusammen mit Lehrkräften und Paten in die Klassenräume zum Kennenlernen und die MSS13 hieß die Eltern in der Aula mit Kaffee und Keksen willkommen.
Am Freitag, den 13. Juni 2025, wurde es in der Französischklasse 8B/8D von Frau Bücker-Kanschik besonders lecker: Aus Freude an der französischen Kultur bereiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Crêpes zu.
Mit viel Begeisterung und Teamarbeit wurden Teig gerührt, Crêpes gebacken und anschließend mit verschiedenen süßen Belägen wie Nutella, Zucker und Marmelade verziert. Dabei kam echtes französisches Flair in den Klassenraum – und natürlich auch der Genuss nicht zu kurz.
Der Crêpes-Tag war eine schöne Abwechslung zum Schulalltag und brachte ein Stück Frankreich ganz praktisch und lecker in die Schule. Bon appétit!
Schon das gesamte Schuljahr haben sich 15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 a, b und c im Rahmen der Europa-AG mit Frau Eßer auf eine besondere Reise nach Brüssel vorbereitet. Möglich wurde das gesamte Projekt dankenswerterweise durch die Förderung über Erasmus+.
Die Vorbereitung lief auch über ein eTwinning-Projekt, in dem virtueller Austausch mit den Partnern aus Pornic/Frankreich im sogenannten TwinSpace, einer geschützten Online-Plattform der EU, möglich war. Dort wurden selbstgestaltete Projektlogos gewählt, die Kinder schrieben sich Nachrichten, um sich etwas kennenzulernen und gestalteten Quizfragen für die anderen zu den verschiedenen Themenbereichen.
Ausgestattet mit neuem Wissen über die Geschichte und die Funktionsweise der EU und die Ideen, die hinter einem geeinten Europa stehen, machte sich die Gruppe mit Herrn Ruhnau und Frau Eßer auf den Weg nach Brüssel, um dort drei Tage mit der Projektpartnergruppe aus Pornic zu verbringen. Nachdem das Eis auch im realen Leben gebrochen war, arbeiteten die Schüler in gemischten Teams zu großen Fragen: Was bedeutet Europa für mich? Warum fühle ich mich europäisch? Was können wir tun, um nachhaltiger zu leben? Ihr Wissen konnten sie durch Besuche des Parlaments, des Hauses der Europäischen Geschichte und des Königlichen Naturkundemuseums erweitern und vertiefen. Besonders europäisch fühlten sich viele durch den teils herausfordernden Sprachenmix während der Arbeitsphasen, bei denen klar wurde: Sprachunterricht ist wichtig und besonders Englisch funktioniert bei uns schon richtig gut! Der Wahlspruch „In Vielfalt geeint“ wurde wirklich erlebbar und das MGL als Europaschule hat 15 neue Botschafter für die europäische Idee gewonnen.
Am 05.06.2025 fand unser Sommerkonzert auf dem Schulhof statt.
Nachdem es pünktlich zu Konzertbeginn zu regnen auffhörte konnten sich die gut 350 Zuhörerinnen und Zuhörer über ein buntes Programm der verschiedenen Schulensembles und weiteren individuellen Akteuere freuen.
Dem Martinus-Gymnasium wurde im Rahmen des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ in Ludwigshafen wegen seines besonderen Engagements ins den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) der diesjährige Schulpreis der Hopp Foundation verliehen. Dieser Preis ist die mit 2.500 Euro höchst dotierte Auszeichnung für Schulen in Rheinland-Pfalz.
Ralf Weißenfels nahm den Preis in Ludwigshafen begeistert entgegen und führt auf die Frage nach dem Verwendungszweck des Geldes aus: „Wir haben in den letzten Jahren tatsächlich sehr viele Teams in den Jugend-forscht-Wettbewerben angemeldet, aber der Platz reicht langsam nicht mehr. Daher wollen wir jetzt einen Vorbereitungsraum in der Biologie umwidmen zu einem Schülerlabor, um einen zusätzlichen Experimentierraum zu schaffen. In dieses Projekt werden wir das Geld investieren und damit die weitere Forschung unserer Schülerinnen und Schüler fördern.“
Erfolgreich auf dem Landeswettbewerb waren auch drei Schülerinnen und Schüler des MGL:
Marie Diederich (Jg. 10) hatte im Fachbereich Biologie mit ihrem Projekt „Mikrowellen – schädlich oder nicht?“ bereits den Regionalwettbewerb in Neuwied für sich entschieden und erhielt auf dem Landeswettbewerb als Sonderpreis einen 5-tägigen Ferienkurs der Hochschule Trier. Nachdem sie zuvor schon den Einfluss von Wasser, das zuvor in der Mikrowelle erhitzt wurde, auf Pflanzen, Bakterien und Pilze nachgewiesen hatte, hatte sie zum Landeswettbewerb außerdem noch das Verhalten von Pantoffeltierchen, also tierischen Einzellern, mittels Videoanalyse in ihre Studien aufgenommen.
Tobias Klein und Philipp Kossmann (Jg. 11) wurden im Fachbereich Technik, in dem sie zuvor den Regionalwettbewerb Remagen gewonnen hatten, sogar mit dem 2. Preis auf Landesebene ausgezeichnet für ihr Projekt „Erforschung von Dämmstoffen“, bei dem sie einen selbst entwickelten Dämmstoff aus Sägespänen und Kaffeesatz auf seine Fähigkeit untersuchten, eine effektive Wärmedämmung zu erzielen. Sie hatten dazu selbst eine Messapparatur zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit gebaut, deren Messwerte sich als beeindruckend präzise erwiesen, als sie sie bei einer Messung anschließend in der Abteilung Elektrotechnik der Hochschule Koblenz mit einer professionellen Apparatur erneut bestimmten. Ihr Fazit war, dass ihr selbst entwickelter Dämmstoff aus recycelten Materialien eine nachhaltige Alternative zu solchen wie Styropor darstellt und sogar eine bessere Wärmedämmung aufweist.
Vor diesem Hintergrund wurde ihnen außerdem der Sonderpreis „Ressourceneffizienz“ verliehen, außerdem dürfen sie den dreitägigen Ferienkurs „Ideen (be)greifen – von der Idee zum Produkt mit 3D-CAD, 3D-Scan, Virtual Reality und 3D-Druck“ der Hochschule Trier besuchen. Herzlichen Glückwunsch!
Unabhängig von den Preisen berichten unsere drei Jugendlichen begeistert von ihren Erfahrungen auf dem dreitägigen Landeswettbewerb in Ludwigshafen, der wie in jedem Jahr in hervorragender Weise von der BASF ausgerichtet wurde:
Marie, die bereits zum zweiten Mal dabei ist, schreibt: „In Ludwigshafen haben wir das Gelände der BASF besichtigt und ihre Arbeitsweise kennengelernt. Außerdem konnten wir uns mit den anderen Regionalsiegern austauschen und gegenseitig unsere Projekte vorstellen. Dabei hat man auch einige Leute aus dem letzten Jahr wiedergetroffen und konnte sehen, wie sich manche Projekte im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt haben.“
Und Philipp führt aus: „Ich fand die Veranstaltung sehr schön und gelungen. Es war alles sehr gut organisiert bei der BASF und vor allem hat man viele Eindrücke und Ideen mitnehmen können, sowohl allgemein als auch für das eigene Projekt.
Die Vorbereitung war gut, auch wenn wir nicht all unsere Ideen und Ziele umsetzen konnten. Dafür haben wir in den Jurygesprächen nochmal viele neue Anregungen erhalten, wie wir unser Projekt noch weiterentwickeln können. Die Juroren haben aber auch betont, was schon ganz gut gelungen ist und dass das genaue Arbeiten einen großen Einfluss auf den Erfolg des Projekts hat.“
Wir hoffen, dass auch im kommenden Schuljahr wieder viele unserer Schülerinnen und Schüler bei Jugend forscht dabei sein werden, wenn es darum geht, aus Fragen Antworten zu machen. Wer möchte kann auch jetzt schon mit dem Forschen loslegen…!
Helmut Meixner
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