+++ Schulbuchlisten für das Schuljahr 2026/27 sind ab sofort hier verfügbar! +++

Autor: Antje Eßer

  • Neuntklässler beim Experimentalwettbewerb „Leben mit Chemie“ erfolgreich

    Neuntklässler beim Experimentalwettbewerb „Leben mit Chemie“ erfolgreich


    Beim diesjährigen Wettbewerb Leben mit Chemie drehte sich unter dem Motto „Bring es zu Papier!“ alles um die Herstellung von Recycling-Papier aus alten Zeitungen.
    Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9c von Frau Tironi und 9d von Frau Martini tüftelten über Wochen an ihren perfekten Papieren: Quellen, Flotation, Schöpfen, Gautschen, Pressen, Glätten, Leimen, Färben und Bleichen standen auf dem Programm. So verwandelte sich der Chemieraum – und bei einigen noch zusätzlich die heimische Küche – in eine Papierwerkstatt. Die hergestellten Papiere wurden in weiteren Experimenten auf ihre Eignung untersucht.
    Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten ihre Experimente und werteten sie auf einem hohen Niveau aus, ordneten ein und recherchierten für die zusätzlichen theoretischen Aufgaben.
    Dies honorierte die Wettbewerbsjury mit einigen Siegerurkunden in beiden Klassen. Olivia Lange und Carlotta Schäfer (9d) wurden sogar mit einer Ehrenurkunde mit Buchgutschein ausgezeichnet und für ihre „sehr gelungene und kreative Arbeit“ gelobt.
    Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger aus der Fachschaft Chemie!

    L.Tironi

  • 2 Wochen Italien: raus aus dem Alltag – Der Italienaustausch 2026

    2 Wochen Italien: raus aus dem Alltag – Der Italienaustausch 2026


    Bis vor ein paar Wochen dachte ich noch, ein Austausch ist nur Schule in einem anderen Land – doch Italien hat mich komplett überrascht!
    Erasmusprogramm, Ausflüge und Führungen durch Museen – genau das stellen sich die meisten unter einem Austausch vor. Natürlich gehören Programmpunkte auch dazu, doch es ist so viel mehr als nur ein fester Ablaufplan!
    Es ist eine einmalige Chance, gute Freundschaften zu schließen, neue Erfahrungen zu sammeln, zu wachsen und eine neue Kultur hautnah zu erleben.
    Schon am ersten Abend wurde ich herzlich von meiner Gastfamilie empfangen und durfte meine Austauschpartnerin Carlotta kennenlernen. Obwohl wir uns kaum kannten, fühlte ich mich schnell willkommen. Die ersten Tage verbrachten die deutschen Schüler/-innen in Como und Bergamo, um die Städte kennenzulernen, und nahmen an Führungen im Seidenmuseum in Como und im Arbeiterdorf in Crespi d’Adda teil. Besonders spannend war jedoch das erste Wochenende in den Gastfamilien. Viele von uns waren nervös, da wir plötzlich ohne Frau Hanke und Frau Deppe auf uns allein gestellt waren. Doch genau diese Zeit gab uns die Möglichkeit, unsere Austauschpartner/-innen besser kennenzulernen und Teil ihres Alltags zu werden. Mit der Zeit entwickelte sich nicht nur eine Fremde zu einer neuen Freundin, sondern wir hatten auch die Möglichkeit, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.
    Nach dem Wochenende war ein weiteres Highlight unser gemeinsamer Ausflug nach Mailand. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Stadt mit unseren Austauschpartner/-innen zu erkunden. Zwischen beeindruckenden Gebäuden, kleinen Cafés und belebten Straßen konnten wir das italienische Stadtleben intensiver erleben. Während die anderen bei einem gemeinsamen Abendessen am Dienstag Abschied voneinander nahmen, begann für eine weitere Schülerin und mich die zweite Woche in Italien. Aufgrund der individuellen Mobilität mit Erasmus, welche zwei Wochen lang stattfand, konnten wir tiefer in den Alltag der italienischen Schüler/-innen einzutauchen und weitere Kontakte knüpfen.
    Auch während der Schulzeit am Vormittag war uns vieles, aber nicht langweilig, denn wir konnten am Deutschunterricht sowie am Englischunterricht teilnehmen und in der übrigen Zeit selbst an unserem Schulstoff arbeiten, um mit unserer Klasse Schritt zu halten. Gerade die zweite Woche bietet so vielen Schüler/-innen die Möglichkeit, tiefe kulturelle Einblicke von Italien zu bekommen, und ist somit eine sehr exklusive Chance, sich selbst auf einen anderen Lebensstil einzulassen.
    Am Ende kann ich nur allen raten, sich zu überwinden und an einem Austausch teilzunehmen, die Chance zu nutzen, selbstständiger zu werden und neue Menschen kennenzulernen.
    Denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ich würde es jederzeit wieder tun!


    Lana Labonde, Stufe 10

  • Die DS-Kurse der MSS12 präsentieren: Das MGL-Theaterfest: „Zeitreisen – Rendezvous mit Raum und Zeit“

    Die DS-Kurse der MSS12 präsentieren: Das MGL-Theaterfest: „Zeitreisen – Rendezvous mit Raum und Zeit“

    Stell dir vor, du reist in die Zukunft und stößt auf die Nachricht deines eigenen gewaltsamen Todes. Stell dir vor, du bist in der Vorzeit gestrandet und du spürst schon die mächtigen Schritte des T-Rex. Stell dir vor, du kehrst von einer Reise aus der Vergangenheit zurück – doch du hast dort einen Freund vergessen. Stell dir vor, du wirst Zeuge eines Mordes, doch erst eine Zeitreise in die Vergangenheit wird enthüllen, wie das Gift tatsächlich in das Getränk gelangt ist.

    Im dritten Jahr steht das MGL-Theaterfest diesmal unter dem Motto „Zeitreisen“! – Können wir unsere Vergangenheit ändern? Ist unsere Zukunft bereits festgeschrieben? Wollen wir die Zukunft überhaupt kennen? Und was würden wir mit diesem Wissen anfangen? – Für uns bedeutet das Thema nicht nur spannende Geschichten, sondern auch die Möglichkeit, über Verantwortung, Konsequenzen und die Bedeutung jedes einzelnen Moments nachzudenken. Das macht Zeitreisen zum idealen Stoff für ein kreatives Theaterprojekt!

    Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
    macht euch bereit für ein sprunghaftes Abenteuer durch die Jahrhunderte! Die DS-Kurse der MSS12 haben zu dem selbstgewählten Thema eigens für euch brandneue Szenen geschrieben, die euch zum Lachen, Staunen und Nachdenken bringen werden. Wir freuen uns auf eure begeisterten Reaktionen – und darauf, gemeinsam an der Uhr zu drehen!

    Und das ist nicht alles: Wie immer wollen wir die ganze Vielfalt der darstellenden Künste am MGL zeigen. Erhaltet Einblicke in die Arbeit der Musical-AG. Haltet euch die Augen zu, wenn die Zirkus-AG waghalsige Kunststücke aus ihrem aktuellen Programm präsentiert. Seht ganz genau hin, wenn die Schülerinnen und Schüler der 6D euch einen Einblick in die griechische Mythenwelt präsentieren. Staunt, wie Schülerinnen und Schüler aus der 7 in einer außergewöhnlichen Action-Painting-Performance zu Rap- und Hip-Hop-Rhythmen Farben auf die Leinwand werfen und dabei Breakdance tanzen. Und genießt dazu farbiges Popcorn im Stil abstrakter Gemälde, das ein Kunst-GK der MSS12 kreiert und kredenzt.

    Und damit ihr zwischen den Zeitsprüngen kurz Luft holen könnt, ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Snacks und kühle Getränke stehen in der Aula für euch bereit.

    Wann: 20. Juni 2026, 15 bis 20 Uhr
    Wo: Martinus-Gymnasium Linz

    Schüler: 5,- EUR / Erwachsene: 7,- EUR

    Karten gibt es ab dem 10.6. im Sekretariat und in den Pausen im Foyer zu kaufen.

  • Stufe 10 – Abschlussfahrt nach Berlin

    Stufe 10 – Abschlussfahrt nach Berlin

    Am Montag, den 18. Mai, ging es für alle drei Klassen aus der Stufe 10 früh morgens nach Berlin für unsere Abschlussfahrt. Mit einem hübschen Doppeldeckerbus tuckerten wir durch halb Deutschland 9 Stunden in Richtung Hauptstadt.
    Gegen 16 Uhr kamen wir in unserem Hostel ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes an. Nach einem chaotischen Check-In und einer ersten Begutachtung der Zimmer wurde eine erste Tour durch Berlin gemacht. Die anderen Klassen durften dies frei ohne Lehrer machen, während wir, die 10a, natürlich wieder mit den Lehrern und „vorbereiteten“ Präsentationen rumliefen.
    Zum Glück war das aber schnell geschafft. In der darauffolgenden Freizeit gingen die meisten etwas Essen, wir waren z.B. bei Goldies Burger essen.
    Um 22 Uhr mussten wir wieder im Hostel sein wegen der Nachtruhe. Geschlafen haben aber die wenigsten. Meistens wurde zusammen in den Zimmern noch geredet, in der Lobby Karten gespielt oder auf den Fluren rumgelaufen.

    Am nächsten Morgen waren aber trotzdem alle fit und munter um 8 Uhr beim Frühstück.
    Danach hieß es auf nach Hohenschönhausen, ein ehemaliges Gefängnis aus der DDR. Für rund 90 Minuten wurden wir klassenweise von Zeitzeugen durch die verschiedenen Gefängnisgebäude geführt. Ein Anblick und eine Historie, die einem direkt die Laune verderben.
    Nach den Führungen ging es mit dem Bus in die Stadtmitte für ein schnelles Mittagessen, und wenn ich schnell sage, mein ich auch schnell aka nur 20 Minuten. Der Zeitdruck lenkte die meisten zu KFC oder zu Munchies, einem bekannten Food Spot für Burger und Tacos.
    Danach hieß es zurück in den Bus für eine 3-stündige Stadtrundfahrt mit Führer. Bei dem schönen Wetter hätten die meisten bestimmt eine Tour zu Fuß (oder einfach Freizeit) dem Bus vorgezogen, aber ganz grauselig war es natürlich auch nicht.
    Nach der Stadtrundfahrt gab es etwas Freizeit zum Abendessen und Frischmachen, bevor es zu den verschiedenen Kulturveranstaltungen ging. Wir waren im Friedrichstadtpalast und schauten uns eine akrobatische Show mit Tanz und Gesang an. Andere waren im Berliner Ensemble, in der Staatsoper Unter den Linden, im Konzerthaus Berlin, im Grips Theater und im Chamäleon Theater. Nach den diversen Vorführungen liefen die Gruppen zurück zum Hostel, wobei unsere Gruppe mit den Lehrern einen Stopp für einen Döner machte.
    Mittwochmorgen standen Fahrradtouren mit unterschiedlichen Themen auf dem Programm. Die meisten Schüler/-innen fuhren nach Kreuzberg, aber auch Touren zu den Berliner Highlights und zur Mauer gab es. Wir waren in der letzteren Gruppe und bekamen von einer netten Führerin eine spannende Radtour entlang der Mauer mit Stopps an verschiedenen wichtigen Stellen samt kleinerer Vorträge.
    Gegen 13 Uhr waren alle mit ihren Fahrrädern zurück und wir wurden in unsere wohl verdiente Freizeit entlassen. Viele holten sich erst einmal etwas zum Essen. Danach beschäftigten sich die meisten mit Shopping oder machten eigene Touren durch unsere riesige Hauptstadt. Wir waren fürs Mittagessen zum Alexanderplatz gefahren und verbrachten dort auch unsere restliche Freizeit. Wir gingen ein bisschen Shoppen und testeten weitere Food Spots.
    Um 19:30 Uhr trafen sich alle wieder am Paul-Löbbe-Haus für unser Treffen mit Frau Ellen Demuth und unserem anschließenden Besuch des Bundestages. Rund eine Stunde erzählte uns Frau Demuth über ihren Arbeitsalltag in der Bundesregierung. Anschließend durften wir Fragen stellen und dann ging es auf zum Abendessen im Paul-Löbbe-Haus. Ich glaube, wir hatten alle ein fancy Essen erwartet, weil wir ja unter bekannten Politikern waren, aber diese Vorstellung wurde uns genommen. Das Essen war natürlich trotzdem gut, aber einen Freidrich Merz kann ich mir in dieser Kantine nicht vorstellen.
    Danach wurden wir durch einen Tunnel in das Reichstagsgebäude geführt, wo wir erstmal das Dach des Reichstages und die Kuppel besichtigen durften. Es war zwar schon spät, aber selbst im Dunkeln hat man von dort oben eine wunderschöne Sicht über Berlin. Abschließend erhielten wir einen Vortrag im Plenarsaal über den Aufbau und die Vorgehensweise der Bundesregierung. Auch ein paar Scheinabstimmungen zu Themen wie Wehrpflicht und Wählen ab 16 durften wir machen.
    Am Donnerstag standen diverse Museen, wie das Jüdische Museum, das DDR- Museum, das Computerspiele-Museum und die Alte Nationalgalerie auf dem Plan. Wir waren mit rund 20 Leuten im Jüdischen Museum und bekamen unter dem Thema „Juden und Jüdinnen in Deutschland nach 1945“ eine Tour durch die Ausstellungen. Ein wirklich interessantes und gleichzeitig bedrückendes Themenfeld.
    Gegen ca. 12 Uhr waren wir fertig und hatten bis 17 Uhr Freizeit. Ein paar blieben noch im Jüdischen Museum, während wir uns auf zum KaDeWe machten, dem Kaufhaus des Westens. Dort angekommen suchten wir uns erstmal etwas zum Mittagessen und schlenderten dann durch das KaDeWe und die angrenzenden Shopping-Straßen. Neben „durchschnittlichen“ Marken wie H&M, Adidas und Tommy Hilfiger gab es auch Luxusmarken wie Chanel, Louis Vitton und Hermès. Eine Tasche für rund 10.000 Euro lag aber leider nicht in unserem Budget.
    Nach der Freizeit machten wir eine Schiffstour auf der Spree. Auf einem kleinen Touristenboot tuckerten wir durch Berlin und konnten die Sehenswürdigkeiten, an denen wir die letzten Tage immer wieder vorbeigelaufen waren, auch mal vom Wasser aus sehen.
    Auf die Spreetour folgte wieder etwas Freizeit bis 22 Uhr, um einen letzten schönen Abend in Berlin zu verbringen. Auch zurück im Hostel wurde sich weiter munter versammelt, um die Abschlussfahrt vernünftig ausklingen zu lassen.
    Freitagmorgen, den 22. Mai, war es Zeit für die Rückfahrt. Vielen wollten die wunderschön chaotische Großstadt gar nicht loslassen und zurück in den Alltag gehen. Aber unsere Zeit war leider zu Ende.

    Ich glaube, wir sprechen für die ganze Stufe, wenn wir sagen, dass Berlin eine gelungene Abschlussfahrt war. Es war wunderbar unsere Hauptstadt endlich mal mit eigenen Augen zusehen. Die bunte Großstadt mit allem, was sie zu bieten hat, mag es gut oder schlecht sein, war eine spannende Erfahrung, die wir nicht so schnell vergessen werden.
    Berlin, du wirst uns fehlen!

    Esmeray Ceylan und Coco von Almen

  • Schoki für den Klimaschutz – Fair Trade chocolate for climate protection

    Schoki für den Klimaschutz – Fair Trade chocolate for climate protection


    Saving the orangutans with a bar of chocolate? -Yes! The ninth grade of the Martinus
    Gymnasium had the opportunity to tell people in their environment about this project,
    which they had discussed in their English lessons. Their friends, families or others
    could choose between milk and dark chocolate for the price of 2,50€. 1€ of the 2,50 € is
    donated to the reconstruction project “Bennis Wald”. “Bennis Wald” is a project to
    save the orangutans in Indonesia which are threatened with extinction. With 1€ there
    will be a tree planted. All in all, there were 257 trees planted.
    The chocolate itself comes from the children´s and youth initiative “Die gute Schokolade”.

    If you buy five bars of chocolate, there will be a tree planted in Mexico,
    Spain or Ghana. When you open the bar of chocolate, you will see what exactly the
    money is used for. 14% of the price, for example, is invested in planting the trees and
    18% goes to fair trade. When you look at the side of the chocolate bar, you find a link
    informing you where your tree will be planted.
    257 bars of chocolate were sold!
    The 9b sold the most chocolate bars by far and received a certificate which is a
    sponsorship for an orangutan.
    This little project was done in cooperation with the Wiedtal – Gymnasium.

    Helena Atzl, 9b

  • Abitur 2026 – das MGL feiert seine Absolventen

    Abitur 2026 – das MGL feiert seine Absolventen

    Bei der Abiturzeugnisvergabe des Martinus-Gymnasiums wurde das Ende der Schulzeit der 63 Abiturientinnen und Abiturienten – davon 12 mit einer 1 vor dem Komma – in der Linzer Stadthalle gebührend gefeiert.

    Sarah Chica Giraldo wurde als Anerkennung für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule mit einer Urkunde des Bildungsministers und einem Buchpreis ausgezeichnet. Den Preis für das beste Abitur erhielt Ihsan Kes und zahlreiche Fachschaften würdigten jeweils die besten Leistungen. Zum ersten Mal wurde zudem der Abiturpreis der Stadt Linz für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft und die Jahrgangsstufe an das Abi-Komitee verliehen. Das MGL gratuliert herzlich und wünscht alles Gute für eure weiteren Lebenswege!

  • Politik hautnah: Podiumsdiskussion zur Landtagswahl begeistert die MSS

    Politik hautnah: Podiumsdiskussion zur Landtagswahl begeistert die MSS

    Am 24. Februar 2026 wurde das Martinus-Gymnasiums Linz zum Zentrum politischer Diskussionen: Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März fand eine große Podiumsdiskussion statt, an der alle Schülerinnen und Schüler der MSS (Klassenstufen 11–13) teilnahmen – darunter zahlreiche Erstwählerinnen und Erstwähler, für die diese Veranstaltung eine besonders wertvolle Erfahrung darstellte.
    Schon der Auftakt zeigte, wie viel Engagement in der Schülerschaft steckt: In Eigenregie stellten Schülerinnen und Schüler die relevanten Parteien vor und erklärten verständlich das Wahlsystem zur Landtagswahl. Damit schufen sie eine fundierte Grundlage für den weiteren Verlauf der Veranstaltung.
    Im Anschluss folgte das Herzstück des Vormittags: eine rund eineinhalbstündige Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus insgesamt sieben Parteien. Auf dem Podium vertreten waren Dieter Lehmann (SPD), Jan Petry (CDU), Paul Bunjes (Grüne), Susanna Henn (FDP), Tobias Härtling (BSW), Max Glätzner (Volt) sowie – stellvertretend für Lisa-Marie Jeckel (Freie Wähler) – Angela Adomeit. Daniel Steinhauser (Die Linke) konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen.
    Durch die Veranstaltung führte Sozialkundelehrer Henning Dobler, der mit viel Gespür für Dynamik und Ausgewogenheit die Schülerbeiträge und Schülerfragen in den Mittelpunkt stellte. Besonders hervorzuheben war das interaktive Konzept: Die Schülerinnen und Schüler konnten live digital Fragen stellen, die direkt in die Diskussion einflossen. Ein Faktenchecker unterstützte zusätzlich dabei, Aussagen einzuordnen und sorgte so für eine besonders fundierte Auseinandersetzung mit den Themen.
    Inhaltlich bot die Diskussion eine große Bandbreite: Von Bildungspolitik über Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven bis hin zu sozialen Medien und der Medienkompetenz junger Menschen wurden zentrale Zukunftsfragen intensiv und teils kontrovers diskutiert. Gerade diese Vielfalt machte die Veranstaltung besonders lebendig und regte zum Mitdenken und Mitdiskutieren an.
    Die Atmosphäre war durchweg engagiert, respektvoll und von echtem Interesse geprägt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig politische Bildung ist – und wie Schule junge Menschen dazu befähigen kann, sich eine eigene Meinung zu bilden und aktiv an demokratischen Prozessen teilzunehmen.
    Ein besonderer Dank gilt auch den beiden 13er-SkG-Kursen von Herrn Dobler, die die Veranstaltung tatkräftig vorbereiteten.
    Insgesamt war die Podiumsdiskussion eine rundum gelungene Veranstaltung, die bei allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben wird – ein starkes Zeichen für gelebte Demokratie am Martinus-Gymnasium Linz.

    Text: Henning Dobler

  • Doppelpokal und großer Heimerfolg beim Schulschach-Regionalentscheid

    Doppelpokal und großer Heimerfolg beim Schulschach-Regionalentscheid

    Großer Schachtag am Martinus-Gymnasium Linz: Zum ersten Mal überhaupt richtete unsere Schule am 7. Februar den Schulschachregionalentscheid aus – und unsere Mannschaften nutzten das Heimspiel eindrucksvoll. Um 10 Uhr begrüßte Herr Weißenfels alle teilnehmenden Schulen aus dem Raum Koblenz in der Aula, bevor es in den Spielräumen an die Bretter ging.

    Während in den Spielräumen die Köpfe rauchten, verpflegten die Schülerinnen und Schüler der MSS 13 all unsere Gäste den ganzen Tag über zur vollsten Zufriedenheit mit Softdrinks, Kaffee, Brezeln, belegten Brötchen, Kuchen und Hotdogs in der Aula.

    Besten Dank auch an Vadim Belilovskyi, der zwei Mannschaften betreute, Patrick Busley, der eine Wettkampfklasse leitete und Petra Heinold, die das Event in vielen schönen Fotos festhielt.

    Insgesamt gingen vier Mannschaften des Martinus-Gymnasiums ins Rennen, verteilt auf die Wettkampfklassen II, III und IV. Nachdem etliche Damen geopfert, Bauern geschlagen und Könige in Schach gesetzt worden waren, standen am Nachmittag die Ergebnisse fest – und die fielen für uns ausgesprochen erfreulich aus.

    Den größten Jubel gab es gleich zweimal: Sowohl das WK-II-Team als auch das WK-III-Team eroberten jeweils den ersten Platz. Die ältere Mannschaft – bestehend aus Samuel Heinold, Darius Dreglea, Luka Belilovskyi, Caner Akden, Harun Kedikoglu und Darius Zimmermann – besiegte alle vier Gegner und holte damit zum dritten Mal in Folge Gold im Regionalentscheid. Das WK-III-Team mit Davide Dreglea, Mike Antweiler, Mahad Muntakim und Arne Krings gewann fünf von acht Partien, verlor zwei und erkämpfte ein Remis – stark genug für den Turniersieg. Beide erstplatzierten Mannschaften durften bei der Siegerehrung gegen 16 Uhr goldene Pokale in die Höhe heben und qualifizierten sich für den Landesentscheid in Koblenz.

    Auch in der Wettkampfklasse IV waren wir gleich mit zwei Mannschaften vertreten – beide bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 und 6. Mit Fardin Saedi an Brett 1 und Niklas Weber, Tobias Sartor und Jona Thurat an den Brettern 2 bis 4 erreichte eines der beiden Teams einen starken fünften Platz; das zweite Team (Oke Rörig, Jasper Schäfer, Maria Melnikova, Samuel Krase) landete auf Rang 7. Für die Jüngsten war allein die Teilnahme an einem solchen Turnier eine wertvolle Erfahrung.

    Herzlichen Glückwunsch an alle vier Mannschaften! Den Qualifizierten drücken wir schon jetzt die Daumen für den Landesentscheid am 14. März. ♟️🎉

    Text: Harun Kedikoglu, Mahad Muntakim, Ralf Weißenfels

    Fotos: Petra Heinold

  • MGL-Börsianer wieder ganz oben mit dabei!

    MGL-Börsianer wieder ganz oben mit dabei!

    Sowohl das Team “Sigmasters“ als auch das Team “Sigmas der Börse“ konnten sich bei dem diesjährigen Planspiel Börse 2025/ 26 auf dem Siegertreppchen verewigen. Das Team “Sigmasters“ hat dabei den zweiten Platz in der Kategorie Nachhaltigkeit erreicht und ein Preisgeld von 100 Euro erhalten. Das Team “Sigmas der Börse“ platzierte sich hingegen auf dem dritten Platz in der Kategorie des konventionellen Aktienhandels und wurde auch mit einem Preisgeld in Höhe von 50 Euro bedacht. Wir bedanken uns für das Engagement bei den Teammitgliedern und bei der Sparkasse Neuwied für die Organisation des Spiels.

    Text und Foto: Jens Ruhnau

  • Epochaler Kunstunterricht am MGL

    Was im epochalen Kunstunterricht möglich wird – Zeit für künstlerische Tiefe und persönliche Entwicklung

    Kunst braucht Zeit.

    Zeit zum Beobachten. Zeit zum Ausprobieren. Zeit zum Verwerfen und Neubeginnen. Vor allem aber Zeit, um Gedanken, Fragen und persönliche Themen wirklich entwickeln zu können.

    Der epochale Kunstunterricht in der Jahrgangsstufe 10 bietet genau diesen Raum. Über ein halbes Jahr hinweg konnten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv und zusammenhängend mit einem großen Thema beschäftigen: Individualität und Selbstinszenierung.

    Anders als in kürzeren Unterrichtssequenzen entstand hier ein kontinuierlicher Prozess – ein Weg vom ersten Begriffsklären über kunsthistorische Annäherungen bis hin zu eigenständigen künstlerischen Arbeiten. Diese zeitliche Dichte ermöglichte Vertiefung, Reflexion und nachhaltige Entwicklung.

    Ausgehend von einer gemeinsamen Klärung zentraler Begriffe wie SelbstbildIdentitätRolle und Inszenierung näherten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema über Selbstbildnisse aus verschiedenen Epochen. Werke von Albrecht DürerRembrandtRosalba CarrieraMeret OppenheimFrida Kahlo und Maria Lassnig dienten als Ausgangspunkt für Bildanalysen und Gespräche:

    Wie zeigt sich ein Mensch selbst? Was wird sichtbar – und was bleibt verborgen?

    Dabei wurde deutlich, wie vielfältig künstlerische Selbstbefragung sein kann: zwischen Repräsentation und Verletzlichkeit, zwischen Inszenierung und innerem Empfinden.

    Parallel dazu richtete sich der Blick auf die Gegenwart: auf mediale Selbstbilder, soziale Rollen und die Frage, wie Identität heute gestaltet und dargestellt wird. In offenen Gesprächen reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Rollen im Leben und entwickelten ein wachsendes Bewusstsein für die Wechselwirkung zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

    Ein wesentlicher fachpraktischer Baustein war die systematische Erarbeitung der Porträttechnik. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Proportionen des Gesichts, Achsen, Augenabständen, Lichtführung und Schattierung. Durch genaue Beobachtung, zeichnerische Übungen und differenzierte Tonwertarbeit entwickelten sie Sicherheit im Umgang mit Form und Ausdruck. Diese handwerkliche Grundlage bildete die Basis für die spätere freie Selbstinszenierung.

    Über das gesamte Halbjahr hinweg führten die Schülerinnen und Schüler zudem ein künstlerisches Tagebuch – eine Form ästhetischer Forschung. Hier verbanden sich Zeichnungen, Texte, wissenschaftliche Impulse und persönliche Reflexionen. Viele beschrieben diesen kontinuierlichen Prozess als besonders motivierend, da er ihnen half, dranzubleiben und eine eigene gestalterische Sprache zu entwickeln.

    Ein weiterer Höhepunkt war der Museumsbesuch im Wallraf-Richartz-Museum in Köln, verbunden mit einem Workshop unter theaterpädagogischer Leitung. Die Begegnung mit Originalen und die performative Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstbild vertieften die schulische Arbeit und stärkten zugleich die Klassengemeinschaft.

    Den Abschluss bildete ein eigenständiges Projekt zur Selbstinszenierung. Jede Schülerin und jeder Schüler entwickelte ein individuelles Kunstwerk – in frei gewählter Technik und persönlicher Ausrichtung. Die Präsentationen zeigten nicht nur gestalterische Vielfalt, sondern auch bemerkenswerte Offenheit und Reflexionsfähigkeit.

    All dies konnte nur in einer besonderen Atmosphäre entstehen. Über die Monate hinweg wuchs ein spürbares Vertrauen innerhalb der Lerngruppe. Gespräche waren offen und respektvoll, persönliche Gedanken wurden ernst genommen. Diese Vertrautheit bildete die Grundlage dafür, dass sich die Jugendlichen nicht nur künstlerisch, sondern auch inhaltlich auf das Thema einlassen konnten.

    In ihrem Feedback beschrieben die Schülerinnen und Schüler den Unterricht als „abwechslungsreich“, „persönlich“ und „motivierend“. Besonders hervorgehoben wurden die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung, die Verbindung zu eigenen Interessen sowie der nachhaltige Impuls, ein eigenes Skizzenbuch weiterzuführen. Eine Schülerin schrieb, der Unterricht habe ihr „die nötige Motivation gegeben, endlich anzufangen“. Ein anderer Schüler betonte, dass er durch das Projekt die Frage „Wer bin ich?“ heute anders beantworten könne als zu Beginn des Halbjahres.

    Der epochale Kunstunterricht zeigte eindrücklich, was möglich wird, wenn Kunst Raum bekommt:

    Nicht nur Produkte entstehen – sondern Prozesse. Nicht nur Bilder – sondern Erkenntnisse. Und nicht nur Unterricht – sondern eine persönliche Reise.

    Museumsbesuch im Wallraff-Richartz-Museum, Köln