Kategorie: Berufsorientierung

  • KarriereKompassLinz: 700 Jugendliche entdecken ihre beruflichen Perspektiven

    KarriereKompassLinz: 700 Jugendliche entdecken ihre beruflichen Perspektiven


    Welche Ausbildung passt zu mir? Welches Studium interessiert mich? Und wo liegen meine beruflichen Chancen? Antworten auf diese Fragen erhielten mehr als 700 Schülerinnen und Schüler beim zweiten KarriereKompassLinz am 16. September 2026
    An der Robert-Koch-Schule und am Martinus-Gymnasium konnten die Jugendlichen einen Nachmittag lang in die vielfältige Welt der Berufe, Ausbildungen und Studiengänge eintauchen. Mehr als 50 Referentinnen und Referenten brachten ihre persönlichen Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen mit und informierten über berufliche Wege, Einstiegsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.
    Im Mittelpunkt standen dabei die Interessen der Schülerinnen und Schüler: Aus einem abwechslungsreichen Veranstaltungsangebot wählten sie zunächst Themen aus, die sie besonders ansprachen. Ein eigens entwickeltes Planungsprogramm stellte daraus für jede und jeden drei passende Veranstaltungen zusammen. So erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder und Studiengänge kennenzulernen und im direkten Austausch mit Expertinnen und Experten authentische Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen.
    Zusätzliche Orientierung boten die Berufs- und Studienmessen in den Aulen beider Schulen. Dort präsentierten sich zahlreiche Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen aus der Region. Die Agentur für Arbeit, die Bundeswehr und verschiedene Hochschulen standen ebenso für Gespräche zur Verfügung wie weitere Ausstellerinnen und Aussteller. Dabei konnten die Jugendlichen konkrete Fragen stellen, Kontakte knüpfen und erste Ideen für ihren eigenen beruflichen Weg entwickeln.
    Für eine kulinarische Stärkung sorgten die Jahrgangsstufen 10 und 13 mit einem kleinen, liebevoll vorbereiteten Angebot.
    Der KarriereKompassLinz zeigte eindrucksvoll, wie wichtig persönliche Begegnungen für die berufliche Orientierung sind: Wer verschiedene Möglichkeiten kennt, kann die eigene Zukunft bewusster gestalten. Im Namen beider Schulgemeinschaften bedanken wir uns herzlich bei allen Referentinnen und Referenten, Ausstellenden und weiteren Beteiligten, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.
    Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen beim nächsten KarriereKompassLinz im Jahr 2028.

    Kathrin Jessen und Marius May

  • MINT-Lehrkräfte Nachwuchsförderung

    MINT-Lehrkräfte Nachwuchsförderung

    Emilia und Tatiana aus der MSS 12 haben im vergangenen Schuljahr am MiLeNa-Programm der Uni Bonn teilgenommen, einer Initiative zur Nachwuchsförderung von Lehrerinnen und Lehrern in den MINT-Fächern. Teilnehmende werden über den Zeitraum von einem Jahr theoretisch und praktisch an die Herausforderungen und Chancen des Lehrerberufs herangeführt und dürfen sogar erste eigene Lehrerfahrungen an der eigenen Schule sammeln. Für ihre Teilnahme verlieh Hr. Schmacke Emilia und Tatiana nun ihre Zertifikate. Im folgenden Interview berichten Sie über ihre Erfahrungen im MiLeNa-Programm.

    Emilia und Tatiana, erzählt doch mal, was ihr bei MiLeNa gemacht und erlebt habt. 

    Tatiana: Wir konnten an mehreren Workshops teilnehmen, auf denen uns vermittelt wurde, wie man Unterricht plant und wie wir bestimmte Experimente vorbereiten können. 

    Wie lief solch ein Workshop ab?

    Emilia: Wir bekamen verschiedene Möglichkeiten präsentiert, um Stunden vorzubereiten, und haben die ausprobiert. Anschließend haben wir unsere Planungen in einem Arbeitsblatt zusammengefasst, die notwendigen Unterrichtsschritte mit einer Anleitung dokumentiert und dann auf verschiedene Altersstufen angepasst. 

    Wie viele Teilnehmer hatte das Milena Programm? 

    Emilia: Bei unserem Workshop in Bonn waren es 20. Insgesamt waren es aber über 200 in dem Programm, die von vielen Schulen aus einem weiten Umkreis kamen.

    Wie bewertet ihr insgesamt eure Teilnahme am Milena-Programm?

    Tatiana: Ich fand, dass wir einige interessante Einblicke bekommen haben, was man alles beachten muss für die Unterrichtsvorbereitung.

    Emilia: Generell war es spannend, dass wir einfach gelernt haben, was man bei der Arbeit als Lehrerin alles machen muss, weil ich mich vorher da nicht so sehr ausgekannt habe. Ich hätte mir aber noch mehr Einblicke in den tägliches Unterricht gewünscht, der ja aus mehr als Arbeitsblättern besteht.

    Wie beurteilt ihr eure Teilnahme mit Blick auf eure Berufswahl?

    Tatiana: Es war sinnvoll und interessant zu sehen, wie generell der Job als Lehrer abläuft und sonst hätte man das ja nicht wirklich erfahren können. Also in dem Sinne war’s schon hilfreich. 

    Allerdings habe ich noch nicht das Gefühl, dass das Gefühl, dass mein Weg direkt in die Richtung vom Lehramt führt, aber es hat mich auch nicht komplett in die andere Richtung gebracht. Ich bin immer noch unentschlossen, was ich machen will. 

    Emilia: Von meiner Seite aus würde ich eher sagen, dass ich jetzt verstanden habe, dass dass nichts für mich ist, aber das ist auch gut, dass ich das jetzt erkannt habe.

    Vielen Dank, dass Ihr eure Erfahrungen mit uns geteilt habt.

    Eine Teilnahme am MiLeNa-Programm ist ab der 10. Klasse möglich. Wer Interesse daran hat, meldet sich bitte bei Fr. Tironi oder Hrn. Meixner. Für die Teilnahme gibt es übrigens auch Punkte für das MINT-Zertifikat.