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Kategorie: Jugend forscht

  • MINT am Abend

    MINT am Abend

    Bei der Veranstaltung „MINT am Abend“ stellten Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis hin zu Abiturienten ihre vielfältigen experimentellen Arbeiten im MINT-Bereich einer breiten Öffentlichkeit vor. Dieses am MGL neue Veranstaltungsformat war gleich bei seiner ersten Auflage ein voller Erfolg: Eine große Zahl von Eltern sowie von Mitschülerinnen und Mitschülern folgte der Einladung und war beeindruckt von der Breite an Themenstellung, die sich die Jugendlichen ausgesucht hatten, und den spannenden experimentellen Ansätzen sowie den hohen wissenschaftlichen Standards, die die Arbeiten aufwiesen.

    Bereits die NawiPLUS-Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 zeigten in einem eigenen Klassenraum, welch spannende Projekte sie im Rahmen der NawiPLUS-Stunden verwirklicht haben: es wurden Bauteile mit Hilfe von Pilzmycel erzeugt, die Zahnverfärbung durch verschiedene Getränke wurde untersucht, der Einfluss von Strom auf das Pflanzenwachstum studiert, die Lärmbelastung im Unterrichtsalltag unter die Lupe genommen und vieles mehr. Die jungen Schülerinnen und Schüler wussten den Besuchern fundiert Rede und Antwort zu stehen, sogar auf Englisch, als sich Conny Modig, der Schulleiter unserer schwedischen Partnerschule, über die Projekte informieren ließ. Auch er war sehr beeindruckt, von den tollen Präsentationsleistungen unserer Jungforscherinnen und Jungforscher.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger bei den Jugend-forscht-Wettbewerben traten bei MINT am Abend im Rahmen eines Science Slams an, in dem sie ihre Projekte in kurzweiligen, allgemein verständlichen Vorträgen dem Publikum vorstellten. Auch hier beeindruckte die Themenvielfalt: Von Insulinschokolade (Chiara Heger, Inga Rondot, 6b) und einem KI-Gebärdensprachen-Übersetzer (Miriam Willscheid, Kyra Kronfoth, Tatiana Neve, MSS 11) über Proteinriegel (Marie Diederich, MSS 11) und einer Apparatur zur Nutzung von Geh-Energie (Harun Kedikoglu, Caner Akden, Fabian Schuh, 9a) bis hin zu einem Myonendetektor (Ishan Kes, MSS 13) und der Erforschung von Exoplaneten (Lotta Rondot, 9b, Johanna Mielke, 10c, Ronja Rondot, MSS12). Nach sechs inspirierenden Vorträgen hatte das Publikum die Qual der Wahl: es bestimmt mittels eines Online-Votings über die Gewinner des 1. Linzer Science Slams. Dieser Preis ging an Chiara Heger und Inga Rondot.

    Umrahmt wurde die Veranstaltung von unserer Schulband Obstschale, die aus fünf Schülern der MSS13 besteht, die an diesem Abend den letzten Auftritt ihrer Schulkarriere hinlegten und das Publikum noch einmal mit ihrem tollen Band-Sound begeisterten.

    Allen Beteiligten an diesem Abend ein herzliches Dankeschön! Ihr habt den MINT-Bereich des MGLs toll vertreten!!! Und die begeisterte Resonanz beim Publikum verlangt nach einer Neuauflage von MINT am Abend im kommenden Jahr – bestimmt auch dann wieder mit ganz vielen neuen, spannenden Forschungsfragen.

    Text: Helmut Meixner / Bilder: Tobias Lehmann

  • Herzliche Einladung zu „MINT am Abend“

    Herzliche Einladung zu „MINT am Abend“

    Seit letztem Sommer gehört das Martinus-Gymnasium Linz zum Kreis der MINT-EC-Schulen. Sehr viele Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr eine Vielzahl von MINT-Projekten verwirklicht und möchten nun ihre mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Forschungsarbeiten einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Die Jugendlichen können mit ihren Vorträgen in einem Science Slam auch einen Publikumspreis gewinnen. 

    Unsere Schule war auch in diesem Jahr wieder mit einer ganzen Reihe von Projekten bei Jugend Forscht vertreten. Diese Arbeiten und weitere Projekte aus dem MINT-Bereich sollen bei MINT am Abend in einer unterhaltsamen Weise präsentiert werden, zum einen in Form von kurzen Vorträgen, aber auch im Rahmen einer Wissenschafts-Ausstellung.

    Alle an MINT Beteiligten des MGL hoffen auf eine rege Teilnahme an MINT am Abend. Scheuen Sie sich nicht zu kommen, auch wenn Sie bisher nur wenig Einblicke in mathematische und naturwissenschaftliche Fragestellungen hatten, die Referentinnen und Referenten werden ihre Themen für Groß und Klein allgemein verständlich präsentieren. Freuen Sie sich auf eine spannende und unterhaltsame Wissenschafts-Show, an deren Ende Sie als Publikum bestimmen, wer die Siegerin oder der Sieger im 1. Linzer Science Slam wird.

  • Großartige Erfolge bei Jugend forscht

    Großartige Erfolge bei Jugend forscht

    Erneut erzielten Schülerinnen und Schüler des Martinus-Gymnasiums bei den Regionalwettbewerben in Koblenz, Remagen, Bad Kreuznach und Neuwied großartige Erfolge, die zeigen, welch tolle MINT-Fähigkeiten in ihnen stecken.

    Gleich viermal erhielten Gruppen den 1. Platz und qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb:

    Im Fachgebiet Biologie erhielten Chiara Heger und Inga Rondot (Klasse 6b) in Neuwied diese Auszeichnung für ihr Projekt „Insulinschokolade“, bei dem sie nach einer wohlschmeckenden Alternative suchten, mit deren Hilfe Diabetiker über die Mundschleimhaut mit Insulin versorgt werden könnten. Sie erhielten für die liebevolle Gestaltung ihrer Ergebnisse und Modelle darüber hinaus den Sonderpreis für den am schönsten gestalteten Stand auf dem Wettbewerb, einen Experimentierkoffer, und vertreten das MGL auf dem Landeswettbewerb Jugend forscht Junior im April in Ingelheim.

    Ebenfalls in Neuwied waren Ronja Rondot, Johanna Mielke und Lotta Rondot (MSS11, 10c, 9b) im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften am Start, wo sie die Jury mit ihrem Projekt „Nachweis eines Exoplaneten mit Amateurkamera-Ausrüstung“ überzeugten. Der Nachweis gelang und auch sie hatten tolle Modelle und Messdaten zu präsentieren, so dass sie nach ihrem 1. Platz das MGL im März auf dem Landeswettbewerb in Ludwigshafen vertreten dürfen.

    Gleich zwei Projekte werden in Ludwigshafen im Fachgebiet Physik an den Start gehen: Harun Kedikoglu, Fabian Schuh und Caner Akden (Klasse 9a) erreichten beim Wettbewerb in Koblenz den ersten Platz mit ihrem Projekt „Licht bei jedem Schritt: Stromerzeugung durch Gehenergie“, bei dem sie mit einfachen Mitteln eine Bodenplatte konstruierten, die beim Betreten für einen Stromfluss sorgte, der eine LED zum Leuchten brachte. Sie erhielten außerdem den Sonderpreis Energie für ihre anwendungsrelevante Forschung.

    Ihsan Kes (MSS 13) präsentierte auf dem Wettbewerb in Neuwied seine in Kooperation mit der Universität Bonn entstandene Arbeit „Untersuchung kosmischer Strahlung: Theoretische Einführung, Bau eines DIY-Myonendetektors“, mit der er die Jury wegen seiner selbst entwickelten und mit großem technischem Geschick umgesetzten Messapparatur für Elementarteilchen sowie seiner exzellenten theoretischen Aufarbeitung beeindruckte, die in einer mathematischen Beschreibung des von ihm beobachteten Phänomens gipfelte. Auch er löste damit die Fahrkarte zum Landeswettbewerb.

    Etliche weitere Arbeiten erhielten einen 3. Preis und weitere Sonderpreise:

    • Laurin Moll, Maximilian Koch und Tobias Dehms (Klasse 9b) mit ihrem Projekt „Revolink“ im Fachgebiet Arbeitswelt, bei dem sie eine radierbare Tinte selber entwickelten.
    • Ronja Kröger (Klasse 9a) mit dem Projekt „Mückenbekämpfung im eigenen Garten“ im Fachgebiet Biologie, für das sie außerdem noch mit dem Sonderpreis für junge Frauen in der Forschung der ZONTA-Clubs aus Koblenz sowie mit dem einwöchigen Stipendiatenkurs am Kerchensteiner Kolleg beim Deutschen Museum in München ausgezeichnet wurde.
    • Marie Diederich (MSS 11) mit dem Projekt „Proteine: natürlich essen oder künstlich ergänzen?“ im Fachgebiet Biologie in Neuwied, bei dem sie untersuchte, ob der Genuss von Lebensmitteln mit zugesetzten Proteinen sinnvoll für die Ernährung ist.
    • Lena Schneider, Emma Asteroth und Carlotta Schäfer (Klassen 9a und 9d) mit dem Projekt „Smartes Drahtlosnetzwerk“ in Remagen im Fachgebiet Mathematik/Informatik, in dem sie ein digitales Anzeigesystem für Klassenräume entwickelten.
    • Tatiana Neve, Miriam Willscheid und Kyra Kronfoth (MSS 11) mit ihrem Projekt „Gebärdensprache-Übersetzer“, für das sie außerdem mit dem Sonderpreis „Elektronik, Energie- oder Informationstechnik“ sowie dem Sonderpreis für den schönsten Stand auf dem Wettbewerb in Bad Kreuznach ausgezeichnet wurden.
    • Roman Spitzer (MSS 13), der sich in seiner Facharbeit der „Akustik im Saxophon: Die Einflussnahme des Saxophonkörpers auf stehende Wellen“ widmete. Darüber hinaus trat er zusammen mit seiner Band „Obstschale“ beim Koblenzer Regionalwettbewerb zur musikalischen Unterstützung der Feierstunde auf.
    • Sophia Mende (Klasse 9b) erhielt für ihr Projekt „Hat Kresse eine Lieblingsfarbe?“, bei dem sie den Einfluss der Wellenlänge auf die Fotosyntheserate studierte, in Remagen als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift Natur.
    • Unsere jüngsten Teilnehmer Lilli Knopp und Anton Blum (Klasse 5a) wurden für ihr Projekt „Bau eines mit solarerzeugtem Windströmen angetriebenen Segelboots“ im Fachgebiet Technik in Remagen als Sonderpreis mit einem Kosmos-Experimentierkasten ausgezeichnet.

    Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Jugend forscht-Wettbewerben für ihre engagierten Forschungen, gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem tollen Abschneiden und drücken nun unseren neun Regionalsiegerinnen und Regionalsiegern die Daumen für die nächste Wettbewerbsrunde!

    Text: Helmut Meixner

    Fotos: Sascha Ditscher, Tobias Lehmann, Andreas Brodesser, Helmut Meixner