Was im epochalen Kunstunterricht möglich wird – Zeit für künstlerische Tiefe und persönliche Entwicklung
Kunst braucht Zeit.
Zeit zum Beobachten. Zeit zum Ausprobieren. Zeit zum Verwerfen und Neubeginnen. Vor allem aber Zeit, um Gedanken, Fragen und persönliche Themen wirklich entwickeln zu können.
Der epochale Kunstunterricht in der Jahrgangsstufe 10 bietet genau diesen Raum. Über ein halbes Jahr hinweg konnten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv und zusammenhängend mit einem großen Thema beschäftigen: Individualität und Selbstinszenierung.
Anders als in kürzeren Unterrichtssequenzen entstand hier ein kontinuierlicher Prozess – ein Weg vom ersten Begriffsklären über kunsthistorische Annäherungen bis hin zu eigenständigen künstlerischen Arbeiten. Diese zeitliche Dichte ermöglichte Vertiefung, Reflexion und nachhaltige Entwicklung.
Ausgehend von einer gemeinsamen Klärung zentraler Begriffe wie Selbstbild, Identität, Rolle und Inszenierung näherten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema über Selbstbildnisse aus verschiedenen Epochen. Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt, Rosalba Carriera, Meret Oppenheim, Frida Kahlo und Maria Lassnig dienten als Ausgangspunkt für Bildanalysen und Gespräche:
Wie zeigt sich ein Mensch selbst? Was wird sichtbar – und was bleibt verborgen?
Dabei wurde deutlich, wie vielfältig künstlerische Selbstbefragung sein kann: zwischen Repräsentation und Verletzlichkeit, zwischen Inszenierung und innerem Empfinden.
Parallel dazu richtete sich der Blick auf die Gegenwart: auf mediale Selbstbilder, soziale Rollen und die Frage, wie Identität heute gestaltet und dargestellt wird. In offenen Gesprächen reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Rollen im Leben und entwickelten ein wachsendes Bewusstsein für die Wechselwirkung zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Ein wesentlicher fachpraktischer Baustein war die systematische Erarbeitung der Porträttechnik. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Proportionen des Gesichts, Achsen, Augenabständen, Lichtführung und Schattierung. Durch genaue Beobachtung, zeichnerische Übungen und differenzierte Tonwertarbeit entwickelten sie Sicherheit im Umgang mit Form und Ausdruck. Diese handwerkliche Grundlage bildete die Basis für die spätere freie Selbstinszenierung.
Über das gesamte Halbjahr hinweg führten die Schülerinnen und Schüler zudem ein künstlerisches Tagebuch – eine Form ästhetischer Forschung. Hier verbanden sich Zeichnungen, Texte, wissenschaftliche Impulse und persönliche Reflexionen. Viele beschrieben diesen kontinuierlichen Prozess als besonders motivierend, da er ihnen half, dranzubleiben und eine eigene gestalterische Sprache zu entwickeln.
Ein weiterer Höhepunkt war der Museumsbesuch im Wallraf-Richartz-Museum in Köln, verbunden mit einem Workshop unter theaterpädagogischer Leitung. Die Begegnung mit Originalen und die performative Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstbild vertieften die schulische Arbeit und stärkten zugleich die Klassengemeinschaft.
Den Abschluss bildete ein eigenständiges Projekt zur Selbstinszenierung. Jede Schülerin und jeder Schüler entwickelte ein individuelles Kunstwerk – in frei gewählter Technik und persönlicher Ausrichtung. Die Präsentationen zeigten nicht nur gestalterische Vielfalt, sondern auch bemerkenswerte Offenheit und Reflexionsfähigkeit.
All dies konnte nur in einer besonderen Atmosphäre entstehen. Über die Monate hinweg wuchs ein spürbares Vertrauen innerhalb der Lerngruppe. Gespräche waren offen und respektvoll, persönliche Gedanken wurden ernst genommen. Diese Vertrautheit bildete die Grundlage dafür, dass sich die Jugendlichen nicht nur künstlerisch, sondern auch inhaltlich auf das Thema einlassen konnten.
In ihrem Feedback beschrieben die Schülerinnen und Schüler den Unterricht als „abwechslungsreich“, „persönlich“ und „motivierend“. Besonders hervorgehoben wurden die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung, die Verbindung zu eigenen Interessen sowie der nachhaltige Impuls, ein eigenes Skizzenbuch weiterzuführen. Eine Schülerin schrieb, der Unterricht habe ihr „die nötige Motivation gegeben, endlich anzufangen“. Ein anderer Schüler betonte, dass er durch das Projekt die Frage „Wer bin ich?“ heute anders beantworten könne als zu Beginn des Halbjahres.
Der epochale Kunstunterricht zeigte eindrücklich, was möglich wird, wenn Kunst Raum bekommt:
Nicht nur Produkte entstehen – sondern Prozesse. Nicht nur Bilder – sondern Erkenntnisse. Und nicht nur Unterricht – sondern eine persönliche Reise.
Im Rahmen der landesweiten Demographiewoche Anfang November waren rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner aus mehreren Linzer Seniorenheimen zu Gast am Martinus-Gymnasium, wo ihnen die Zirkus-AG eine bunte Show bot. Begeistert verfolgten die Seniorinnen und Senioren die Kunststücke, die die Kinder am Trapez, am Vertikaltuch oder auf den Laufbällen zeigten. Da wurden Räder geschlagen und Pyramiden gebaut, es flogen Diavolos und Flower Sticks durch die Luft.
Die Begrüßung aller Teilnehmenden lag bei unserem Schulleiter Thomas Schmacke und Frank Becker, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz. Beide hoben das Engagement der Kinder und Jugendlichen hervor, die vielen älteren Menschen einen wundervollen Vormittag bereiteten. Aber auch für unsere Schülerinnen und Schüler war diese Veranstaltung ein tolles Event, denn sie konnten erneut ihre besonderen Fähigkeiten präsentieren und durften in die begeisterte Augen der älteren Menschen blicken. Eine wundervolle Brücke zwischen den Generationen – wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im kommenden Jahr!
Helmut Meixner, Bilder: Joscha Wölbert (VG Linz am Rhein)
Im katholischen Religionsunterricht der MSS 12 haben wir im Rahmen der Unterrichtsreihe „Christologie“ an einem kreativen Projekt gearbeitet. Dabei durften wir zwischen zwei Aufgaben wählen: Entweder das Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Form eines Videoprojekts aktualisieren oder ein Gedicht darüber verfassen, wie Jesus heute in unserer Gesellschaft handeln würde. Bei beiden Aufträgen sollte ein Bezug zur Weihnachtszeit hergestellt werden. Unsere Ergebnisse sind alle sehr unterschiedlich ausgefallen. Alle zeigen aber, wie biblische Inhalte auf die heutige Zeit übertragen werden können.
In der abschließenden Evaluation hat unser Kurs verschiedene Meinungen zu dem Projekt geäußert:
„Wir fanden die Aufgabe sehr abwechslungsreich. So war es für uns leichter, das Gelernte kreativ zu vertiefen.“
„Ich finde, dass so ein Projekt mal etwas anderes ist. Es war schön, eine andere Sicht auf Gleichnisse zu erhalten.“
„Mich hat das Projekt in Weihnachtsstimmung versetzt. Ich mochte den Videodreh und das Schneiden hat auch großen Spaß gemacht.“
„Wir fanden es beeindruckend, wie die Menschen in Linz auf unser Projekt reagiert haben. Viele Passanten haben uns angesprochen und wollten helfen.“
Autorinnen: Caroline Grewe, Hannah Reuter, Johanna Kaminski, Dana Apel, Mina Hecken
Die Gedichte
Glaube in diesem Jetzt ist ein unruhiges Feuer, das sich im Nebel der Fragen windet und doch eine Spur aus hellem Licht hinterlässt
ein Gewebe aus alten Zeichen, das sich in das stetige Flutlicht der Gegenwart streckt und dort mit stiller Ausdauer fortwirkt
Es lebt nicht mehr nur im Gotteshaus, sondern in jenem Augenblick, in dem ein Mensch innehält und die Welt sich ihm für einen Schlag weit öffnet
Glaube in unserem Jetzt bedeutet, in einer Zeit, in der die seelische Landschaft von konkurrierenden Fragmenten moralischer Erzählungen zerrissen ist, eine Art transzendente Architektur zu erkennen, die nicht nur Halt verspricht, sondern den Mut erzwingt überhaupt Halt suchen zu wollen
Wenn Jesus Christus in diesem Gefüge hervortritt, dann nicht als bloßer kultureller Bezugspunkt, sondern als Störer und Spiegel, der den einzelnen dazu bringt, das eigene Chaos als notwendig Vorstufe von Ordnung zu begreifen
So wird seine Gegenwart eher eine stille Zumutung die weniger leitet, als verlangt, dass man sich unter der Schwere der eigenen Verantwortung neu zusammensetzt
Wenn Jesus heute wäre, nähme er sich unserer Schuld an. Jener Schuld, die uns blind macht für die Auswirkung unserer gemeinsamen Eitelkeit auf andere
Er würde uns beibringen, den blendenden Lärm des Egos zum Schweigen zu bringen und uns denen zuzuwenden, die, die lodernden Flammen der Rachsucht löschend, die Stärke besitzen uns geduldig um Hilfe zu bitten
Er würde uns lehren, den Segen von Ehrlichkeit und Wahrheit zu erkennen und in jener anspruchsvollen Haltung sich selbst wie anderen aufrichtig zuzuwenden, so dass dieser Segen in authentischen Begegnungen sichtbar würde
So würde seine Gegenwart wie ein Licht durch die dunklen Nächte schimmern, das die Welt durchdringt und uns einlädt, innezuhalten, zu teilen und die Wärme zu spüren, die aus der Nähe zueinander und aus seinem Wirken erwächst
Wenn Jesus nun heute unter uns wäre, würde er sich fragen, ob die Wahrheit einer Absicht sich in der Tat zeigt, ob das Tun, das wir wählen, unser Herz wirklich widerspiegelt und wie viel von uns selbst wir bereit sind, in jedem Moment einzubringen, um die Wärme, die wir empfangen, auch weiterzugeben
Autor: Mael Nasution
Jesus glaubt erneut Ich traf nachts einen Mann am Bahnhof, Er saß stumm auf einer Bank. Augen rot und Rücken gebeugt, Ich dachte, er sei krank. Als ich mich ihm näherte, Sah ich ihn still weinen. Ich setzte mich neben ihn und fragte: „Warum bist du so alleine?“ Er hob seinen Kopf und sah mich an, Eine Frage in seinem Gesicht. Ich sagte, „Es ist Heiligabend!“ Er sagte, „Das wusste ich nicht.“ Dann fragte ich, „Wo kommst du her?“ Er sagte nur: „Von weit entfernt…“ Sein Heimweh war ihm anzusehen, Als wäre er von einem anderen Stern. „Ich wollte mir die Welt ansehen, Außerhalb meines Heims.“ „Die Welt ist so wie immer,“ meinte ich, „Sie hält nichts vor dir geheim.“ „Doch! Ich hab‘ nur einmal weggeschaut Und alles scheint kaputt. Man hat versucht, es aufzubauen, Doch die Welt bleibt Staub und Schutt.“ Ein Schmerz breitete sich in mir aus, Ich kannte sein Gefühl genau, „Ich kann die Sterne nicht mehr sehen,“ sagte er, „Der Himmel ist zu grau.“ „Mach dir keine Sorgen, Das sind nur Wolken,“ antwortete ich. Doch er sah trotzdem hoffnungslos hinauf Und suchte nach dem Sternenlicht. „Es sind nicht nur die Sterne, Die sich vor mir verstecken. Wo ist der Frieden? Nach all diesen Jahren Sollte er sich nicht über die ganze Welt erstrecken?“ Ich starrte ihn ungläubig an, Wann war er das letzte Mal raus gegangen? Sah er nie die Nachrichten, War er in seiner eigenen, naiven Welt gefangen? „Die Welt ist nicht leicht zu überreden, Da kannst du nicht viel tun. Du bist immerhin nicht allmächtig, Ein Mensch muss sich auch ausruh’n.“ Er warf mir einen zögernden Blick zu Und zog mich in seinen naiven Bann. Denn er sagte: „Was wenn ich dir sagen würde, Dass ich sehr wohl alles kann?“ Ich lachte auf: „Wenn das so ist, Warum sitzt du hier, allein? Würde nicht jeder gern mit einem Mann, Der alles kann, befreundet sein?“ „Meine Freunde sind schon lange tot Und die Gläubigen von denen ich weiß, Tun schreckliche, verletzende Dinge, Ihre Herzen kalt wie Eis.“ Obwohl ich mich wunderte, Von welchen Gläubigen er sprach, Wollte ich ihn nicht unterbrechen, Also fragte ich nicht nach. Er sprach weiter: „Wenn man doch Menschen sagt, Woran sie glauben sollen, Würde man nicht auch für sich selbst Diesen Glauben ausführ’n wollen?“ „Ich denke, die richtigen Leute wissen, Was Glauben wirklich bedeutet. Vielleicht braucht die Welt noch etwas Zeit, Funktioniert noch nicht jetzt, noch nicht heute. Aber mit ein bisschen Hoffnung und Willen, Welche du sicherlich in dir hast, Kannst du helfen, die Puzzleteile zu finden, damit die Welt wieder zusammen passt.“ Er nickte langsam, nachdenklich. „Ich will etwas tun, etwas Gutes.“ „Okay, dann mach‘ das,“ sagte ich. „Ich weiß nur nicht mehr, was gut ist.“ Schon verwirrte mich der Mann schon wieder Mit seiner uninformierten Moral. Aber er sah so unbeholfen aus, Ganz traurig und auch schmal. „Wenn du doch alles kannst, Dann fang an Kranke zu heilen, Gib Menschen Hoffnung auf den Weg, Du kannst mit ihnen dein Brot teilen.“ „Genau das habe ich doch getan! Anscheinend hat es nichts gebracht! Menschen schlagen, reißen, töten Und sprechen trotzdem ein Gebet in der Nacht.“ „Red‘ doch nicht über Menschen, Als wären sie alle gleich! Es ist, als schaust du durch ein Fernglas Auf den kleinst-möglichen Menschen-Teich.“ Er schaute auf den Boden. Es lagerte sich ein flaues Gefühl in meinem Bauch. „Menschen sind innerlich gut,“ flüsterte er, „Das weiß ich eigentlich auch.“ Mein Bauchgefühl dehnte sich aus, Bis es schließlich aufriss, Ich hoffte nur, der Mann bemerkte nicht, Wie ich mir nervös die Lippen blutig biss. „Ich habe auch Angst, glaub‘ mir, Sogar viel zu viel. Aber die Menschheit aufzugeben? Das ist nicht mein Ziel.“ „Du hast Recht,“ sagte er, „Du gibst mir noch Hoffnung. Ich muss nun leider gehen, Doch du bleibst mir in Erinnerung.“ Mein Bauchgefühl konnte nun endlich verschwinden, Nur musste meine Neugier schnell nach eilen: „Wohin gehst du jetzt?“ Er lächelte nur: „Ich gehe nun endlich die Welt heilen.“ „Viel Erfolg dabei.“ Er schaute mir ernst in die Augen und sagte: „Du sagtest, es sei Heiligabend?“ „Ja, warum fragst du?“ „Weil ich an Heiligabend Geburtstag habe…“ „Wie alt wirst du?“ Er duckte sich. „Du wirst es mir nicht glauben, Aber ich bin ab heute 2025.“ Langsam drehte er sich um, Und ließ mich allein im Dunkeln. Ich war völlig perplex, ich hätte schwören können, Dass die Sterne wieder anfingen, zu funkeln. Einen letzten Blick ihm zuwerfend, Winkte ich ihm zu, schaute ihn ein letztes Mal an, Dann kam schon meine Bahn, ich stieg ein, und dachte mir: „Was für ein komischer, liebenswerter Mann.“
Autorinnen: Mia Frerk und Sophie Dick
Gebet an eine Sternschnuppe
In einer kalten, klaren Nacht, blickte ich hinauf zu den Sternen und habe mir dabei gedacht, ihr Licht könnte mich nicht wärmen.
Da sah ich einen hellen Schein, dessen Glühen mich entfachte, so stand ich dort ganz allein, erinnerte mich und dachte:
war da nicht schon mal ein Stern gewesen, der die Menschen zur Erleuchtung führte? Ich begann ihn als Zeichen zu lesen und merkte, dass mich der Gedanke rührte.
So sprach ich ein leises Gebet und wünschte mir vom vorbeiziehenden Kometen, dass das Licht der Welt unter uns aufgeht und er sie ändert, wie in all den Gebeten.
Er würde jede Stimme hören und sich Zeit nehmen, zu verstehen. Es würde ihn nicht stören, er würde die Menschen wirklich sehen.
Er würde sich nicht ablenken lassen, von Alltagsstress und Vorurteilen. Er würde lieben und nicht hassen und tiefe Wunden heilen.
Die Alleinsterbenden besuchen und die Einsamkeit der Tage verdrängen. Er würde es wenigstens versuchen, anders als die Menschenmengen.
Er würde sich gegen die Gesellschaft stellen und alle als gleichwertig ansehen. Die Frauen, die Kinder, die Homosexuellen, Für ihn wären sie nicht das Problem.
Er würde die moderne Kirche kritisieren, die seine Botschaft absichtlich verzerrt. Die weiter Menschen diskriminieren und absichtlich das Schweigen lehrt.
Er würde für Freiheit und Einheit sein und niemanden Sicherheit verwehren. Die Menschen von Lüge und Hetze befreien und sie zur Nächstenliebe bekehren.
Er würde denen, die in Selbstmitleid versinken, geduldig neue Hoffnung geben, so dass sie aufhören zu ertrinken und endlich anfangen zu leben.
Er würde tröstend alle Hände halten, die hilfesuchend ausgestreckt sind. Die der Jungen und der Alten, er hielte sie schützend, wie ein Kind.
Er würde seine Schöpfung betrachten und sehen, dass wir sie ausgebeutet haben. Er würde verlangen, dass wir sie mehr achten, Verantwortung ist eine der wichtigsten Gaben.
Wir erhielten als Geschenk die Welt, Die wir schützen und lieben sollten; nicht zerstören für Macht und Geld, wie es schon viele Menschen wollten.
Er würde den Leuten Glauben schenken, die aufgehört haben, an sich selbst zu glauben. Ihnen hinaushelfen aus ihren tiefen Senken, dass sie sich sehen mit anderen Augen.
Er würde jede Bombe bereuen, die in seinem Namen gefallen ist und jede Kugel verabscheuen, auch abgefeuert von einem Christ.
Er würde sich nicht verlieren im Glanz der Spiegel, der Uhren und Dekorationen. Er hätte zu all dem eine Distanz und würde sich nicht mit ihnen belohnen.
Er würde sein Hab und Gut teilen, mit denen, die wenig haben. Er würde bei ihnen verweilen, auch an ihren schlechten Tagen.
Ich würde mir wünschen, wie er zu sein, nicht wie alle anderen Menschen. Manchmal wünsch ich es mir insgeheim, manchmal muss ich mit mir selber kämpfen.
Die meisten Menschen würden ihn wohl nicht mögen, sie würden sich neidvoll mit ihm vergleichen. Sie vergleichen alles: ihr Leben, ihre Liebe, ihr Vermögen Und nie werden sie sich selber ausreichen.
Doch bräuchte er nicht um Mensch zu sein, genau wie wir Fehler und Bedauern? Braucht es nicht genau diese Pein, zum Überwinden unserer Mauern?
Können unser Wille und unser Handeln, – die Dinge, die uns menschlich machen – nicht die ganze Welt verwandeln? Zeigen sie nicht die Starken und die Schwachen?
Und all unsere Wünsche können wahr werden, wenn wir an uns glauben und zusammenschließen, dann werden wir selber die Lichter auf Erden und können gemeinsam das Leben genießen.
Und jede Krise können wir überstehen, auch wenn vieles aussichtslos erscheint. Wir müssen handeln, anstatt nur zuzusehen und das müssen wir miteinander vereint.
Schülerinnen und Schüler des MGL reisen nicht nur viel durch verschiedene Länder der EU – zu Gastfamilien, Partnerschulen oder EU-Institutionen – manchmal kommt auch die EU zu uns, damit die ganze Schule profitiert.
So war in den ersten Tagen des neuen Schuljahrs die Ausstellung „EU on tour – Die EU auf einen Blick“ im MGL aufgebaut, nachdem wir uns als Europaschule erfolgreich beworben hatten. Zahlreiche Klassen und Kurse aller Altersstufen erfuhren auf 6 Roll Ups Neues über Europa und die EU und konnten ihr Wissen erweitern oder vertiefen. Das zugehörige Quiz sorgte dabei für besondere Motivation. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch ergaben sich vielfältige Gesprächsanlässe und Möglichkeiten, am Thema weiterzuarbeiten und einige Fragen wie „Warum überhaupt EU?“, „Wie funktioniert das?“ und Was kann ich selbst eigentlich tun?“ konnten sicher geklärt werden.
Bei strahlendem Sonnenschein wurden gestern unsere 105 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler eingeschult. Herr Schmacke und Frau Kosch begrüßten Kinder und Eltern herzlich und es wurde ein buntes Programm geboten: Frau Schnabel sorgte mit dem Chor der Orientierungsstufe für die musikalische Untermalung und die Zirkus-AG zeigte einige Highlights aus dem letzten Programm. Kinder aus dem Religionskurs von Frau Schittko-Terpitz aus der sechsten Klasse führten ein kleines Theaterstück auf, in dem ein Koffer voller Fragen zum Schulanfang beantwortet wurde und gaben den Fünftklässlern gute Wünsche und einen liebevoll gestalteten Glücksstein mit auf den Weg.
Dann ging es endlich zusammen mit Lehrkräften und Paten in die Klassenräume zum Kennenlernen und die MSS13 hieß die Eltern in der Aula mit Kaffee und Keksen willkommen.
Wir wünschen allen einen guten Start am MGL!
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