Kategorie: Sprachen

  • Hej Sverige!

    Hej Sverige!

    Emma Born aus der Klasse 10c verbrachte im ersten Halbjahr im Rahmen eines individuellen ERASMUS-Programms vier Monate an unserer schwedischen Partnerschule, dem Per Brahe Gymnasium in Jönköping. Im folgenden Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen während ihres Auslandsaufenthalts.

    Hallo Emma. Erzähl‘ uns doch mal, wie du auf die Idee kamst, ein halbes Jahr in Schweden zu verbringen.

    Emma: Ursprünglich hatte meine Freundin Johanna die Idee, ein halbes Jahr im Ausland zu verbringen. Und da habe ich mir gedacht: Ja, das ist eine interessante Idee. Einfach mal was ganz Neues ausprobieren sozusagen. Und ich habe mich für Schweden interessiert, weil ich dort schon mal war und das Land und die Leute faszinierend fand, die Traditionen dort und auch die Natur. 

    Und wie kam dann der Kontakt zum Per Brahe Gymnasium in Jönköping zustande?

    Emma: Mehr oder weniger zufällig. Wir haben uns halt Gedanken gemacht. Es sollte schon eher der Süden des Landes sein, weil es im Norden dann doch im Winter sehr kalt und dunkel wird. Es sollte auch keine zu kleine Stadt sein, damit alles, was man braucht, vorhanden ist. Und dann ist mir auf der Liste der ERASMUS-Schulen Jönköping ins Auge gefallen mit seiner tollen Lage am Südende des großen Sees Vätern. Außerdem liegt Jönköping in Småland, also der Region, in der Astrid Lindgren gelebt hat, die ist sehr typisch für Schweden.

    Was ist das für eine Schule? Erzähl doch ein bisschen über das Per Brahe Gymnasium.

    Emma: Eine tolle Schule. Die haben doch einen speziellen Zweig in Naturwissenschaften, der mir sehr entgegenkam. Im Grunde ist es eine reine Oberstufen-Schule, zu der die Schülerinnen und Schüler nach der 9. Klasse wechseln, um sich auf die Universität vorzubereiten. Jeder wählt dann einen Schwerpunkt, in meinem Programm waren das die Naturwissenschaften. Man hat weniger andere Fächer, also im ersten Jahr nur Sozialkunde, Schwedisch und Fremdsprachen. Sonst eigentlich nur MINT-Fächer. So lernt man halt ganz viel Mathe und Naturwissenschaften.

    Welcher Unterricht war besonders spannend?

    Also wir hatten eine tolle Chemie-Lehrerin. Die konnte einen wirklich für ihr Fach begeistern. Man hatte dort regulär zweimal in der Woche eine Stunde Theorie-Unterricht. Dazu kam dann aber jede Woche Experimentalunterricht im schuleigenen Chemie- und Biologie-Labor. Der fand in halber Klassenstärke statt, so dass man sehr intensiv betreut wurde.

    Und war das schwer in Schweden zur Schule zu gehen, also mit der schwedischen Sprache? 

    Eigentlich gar nicht so schlimm, weil Schwedisch sich ein bisschen wie eine Mischung aus Deutsch und Englisch anfühlt. Mit so ein bisschen Gemütlichkeit hinzugefügt. Und dann sind die Fachbegriffe in Naturwissenschaften ja sowieso ähnlich in Deutsch und Englisch.

    Und wie war das mit den Kontakten mit den schwedische Schülerinnen und Schülern, ging das schnell?

    Ja, wir waren ja eine komplett neue zusammengestellte Klasse. Und die Schweden waren sehr nett und offen.

    Und was war so dein bestes Erlebnis während deiner Zeit in Schweden? 

    Das ist eine schwere Frage. Es ist so viel Tolles passiert. Die hatten z.B. eine großartige Bibliothek da, sie hat sogar extra Bibliothekare, also nur für die Bibliothek zuständige Leute. Das war eine schöne große Schulbibliothek mit vielen guten Büchern. Und die hatten dort einmal in der Woche einen Buchclub, wo man sich getroffen und Tee getrunken hat, Kekse gegessen und sich dann halt jede Woche zu einem bestimmten Thema Bücher vorgestellt hat. Das waren ganz verschiedene Themen, von „Abfahrt“ bis „Blau“. Und dann hat jeder ein Buch mitgebracht vorgestellt und man hat dann darüber geredet.

    Wow, das klingt ja nach einer spannenden Zeit. Was ziehst du denn für ein Fazit über dein Schweden-Abenteuer. Empfiehlst du deinen Mitschülerinnen und Mitschülern, sich auf eine solche Erfahrung einzulassen? 

    Definitiv. Ja, es ist wirklich sehr interessant, einfach mal eine andere Schule zu sehen, zu sehen, wie es so in anderen Ländern läuft. Und es ist auch eine tolle Erfahrung für sich selbst. Das geht so in Richtung selbstständig sein und selbstbewusst werden. Das fällt einem halt einfacher bei fremden Leuten in einer fremden Sprache. 

    Emma, vielen Dank für das Interview und deine Eindrücke von deiner Zeit in Schweden!

    Mittlerweile waren zwei weitere Schüler aus der MSS 12 des MGL für einen kürzeren ERASMUS-Austausch in Jönköping, demnächst erhalten wir den Gegenbesuch ihrer Austauschpartner. Auch sie waren begeistert von ihren Erfahrungen in Schweden. Wer ebenfalls Interesse an einem solchen Individual-Austausch hat, kommt bitte auf Hrn. Meixner zu.

  • 2 Wochen Italien: raus aus dem Alltag – Der Italienaustausch 2026

    2 Wochen Italien: raus aus dem Alltag – Der Italienaustausch 2026


    Bis vor ein paar Wochen dachte ich noch, ein Austausch ist nur Schule in einem anderen Land – doch Italien hat mich komplett überrascht!
    Erasmusprogramm, Ausflüge und Führungen durch Museen – genau das stellen sich die meisten unter einem Austausch vor. Natürlich gehören Programmpunkte auch dazu, doch es ist so viel mehr als nur ein fester Ablaufplan!
    Es ist eine einmalige Chance, gute Freundschaften zu schließen, neue Erfahrungen zu sammeln, zu wachsen und eine neue Kultur hautnah zu erleben.
    Schon am ersten Abend wurde ich herzlich von meiner Gastfamilie empfangen und durfte meine Austauschpartnerin Carlotta kennenlernen. Obwohl wir uns kaum kannten, fühlte ich mich schnell willkommen. Die ersten Tage verbrachten die deutschen Schüler/-innen in Como und Bergamo, um die Städte kennenzulernen, und nahmen an Führungen im Seidenmuseum in Como und im Arbeiterdorf in Crespi d’Adda teil. Besonders spannend war jedoch das erste Wochenende in den Gastfamilien. Viele von uns waren nervös, da wir plötzlich ohne Frau Hanke und Frau Deppe auf uns allein gestellt waren. Doch genau diese Zeit gab uns die Möglichkeit, unsere Austauschpartner/-innen besser kennenzulernen und Teil ihres Alltags zu werden. Mit der Zeit entwickelte sich nicht nur eine Fremde zu einer neuen Freundin, sondern wir hatten auch die Möglichkeit, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.
    Nach dem Wochenende war ein weiteres Highlight unser gemeinsamer Ausflug nach Mailand. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Stadt mit unseren Austauschpartner/-innen zu erkunden. Zwischen beeindruckenden Gebäuden, kleinen Cafés und belebten Straßen konnten wir das italienische Stadtleben intensiver erleben. Während die anderen bei einem gemeinsamen Abendessen am Dienstag Abschied voneinander nahmen, begann für eine weitere Schülerin und mich die zweite Woche in Italien. Aufgrund der individuellen Mobilität mit Erasmus, welche zwei Wochen lang stattfand, konnten wir tiefer in den Alltag der italienischen Schüler/-innen einzutauchen und weitere Kontakte knüpfen.
    Auch während der Schulzeit am Vormittag war uns vieles, aber nicht langweilig, denn wir konnten am Deutschunterricht sowie am Englischunterricht teilnehmen und in der übrigen Zeit selbst an unserem Schulstoff arbeiten, um mit unserer Klasse Schritt zu halten. Gerade die zweite Woche bietet so vielen Schüler/-innen die Möglichkeit, tiefe kulturelle Einblicke von Italien zu bekommen, und ist somit eine sehr exklusive Chance, sich selbst auf einen anderen Lebensstil einzulassen.
    Am Ende kann ich nur allen raten, sich zu überwinden und an einem Austausch teilzunehmen, die Chance zu nutzen, selbstständiger zu werden und neue Menschen kennenzulernen.
    Denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ich würde es jederzeit wieder tun!


    Lana Labonde, Stufe 10

  • No ChatGPT – just human creativity!

    Creative Writing im Englisch LK der MSS11

    Wie alle Englisch-Leistungskurse in der MSS11 startete der LK 2 nach den Ferien mit dem Thema Short Stories. Es wurde eine bunte Mischung an Kurzgeschichten von Hemingways „Old man at the bridge“ über Edgar Allen Poes „A tell-tale heart“ zu modernen Geschichten wie „Barney“ von Will Stanton gelesen und analysiert.

    Die besonderen und typischen Merkmale einer Short Story sollten in einer zweiten kretiven Phase durch das Schreiben eigener Short Stories ihre Anwendung finden. Die Schülerinnen und Schüler sammelten in Gruppen Ideen für ihre eigenen Geschichten und verfassten schließlich vier Short Stories, die sie anschließend vertonten. So wurden verschiedene Fähigkeiten wie Kreativität, Sprachtalent und ausdrucksvolles Sprechen vereint und führten zu den Kurzgeschichten „Death does not forget“ (Sophia Busley, Emilie Splitt, Sara Schneider), „A dream“ (Marie Diederich, Fee Dönhoff, Tatiana Neve, Haniya Napelyani), „The Christmas murder“ (Lena Hartmann, Maya Wotzke, Evelyn Warjuschin, Nele Muthers) und „Mortem“ (Leon Profitlich).

    C. Schardinel-Wassong

  • Benvenuti a Linz – Wilkommen in Linz

    Benvenuti a Linz – Wilkommen in Linz

    Im Rahmen des Schüleraustauschs mit unserer Partnerschule I.I.S.S. Alessandro Greppi in Monticello Brianza sind vom 4. bis zum 11. November sind 15 Schülerinnen und Schüler und ihre begleitenden Lehrerinnen zu Gast in Linz. Gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnerinnen und -partnern erleben sie nicht nur den deutschen Schulalltag, sondern auch ein spannendes kulturelles Programm in Linz, Köln und Bonn. Zwei weitere Schülerinnen werden eine Woche länger bleiben und einen LongTerm-Aufenthalt im Rahmen von Erasmus Plus machen. Unser Gegenbesuch in Monticello findet vom 15. bis zum 22. April statt.

  • EU on tour – Die EU auf einen Blick: Ausstellung zu Gast am MGL

    EU on tour – Die EU auf einen Blick: Ausstellung zu Gast am MGL

    Schülerinnen und Schüler des MGL reisen nicht nur viel durch verschiedene Länder der EU – zu Gastfamilien, Partnerschulen oder EU-Institutionen – manchmal kommt auch die EU zu uns, damit die ganze Schule profitiert.

    So war in den ersten Tagen des neuen Schuljahrs die Ausstellung „EU on tour – Die EU auf einen Blick“ im MGL aufgebaut, nachdem wir uns als Europaschule erfolgreich beworben hatten. Zahlreiche Klassen und Kurse aller Altersstufen erfuhren auf 6 Roll Ups Neues über Europa und die EU und konnten ihr Wissen erweitern oder vertiefen. Das zugehörige Quiz sorgte dabei für besondere Motivation. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch ergaben sich vielfältige Gesprächsanlässe und Möglichkeiten, am Thema weiterzuarbeiten und einige Fragen wie „Warum überhaupt EU?“, „Wie funktioniert das?“ und Was kann ich selbst eigentlich tun?“ konnten sicher geklärt werden.

  • 8b/d backt Crêpes

    8b/d backt Crêpes

    Mmmh…, que les crêpes sont bonnes!

    Am Freitag, den 13. Juni 2025, wurde es in der Französischklasse 8B/8D von Frau Bücker-Kanschik besonders lecker: Aus Freude an der französischen Kultur bereiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Crêpes zu.

    Mit viel Begeisterung und Teamarbeit wurden Teig gerührt, Crêpes gebacken und anschließend mit verschiedenen süßen Belägen wie Nutella, Zucker und Marmelade verziert. Dabei kam echtes französisches Flair in den Klassenraum – und natürlich auch der Genuss nicht zu kurz.

    Der Crêpes-Tag war eine schöne Abwechslung zum Schulalltag und brachte ein Stück Frankreich ganz praktisch und lecker in die Schule. Bon appétit!

    Ardit Avdiu u. Florian Sartor (8D)

  • Europa-AG in Brüssel

    Europa-AG in Brüssel

    MGL goes Europe – Vive l‘Europe

    Schon das gesamte Schuljahr haben sich 15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 a, b und c im Rahmen der Europa-AG mit Frau Eßer auf eine besondere Reise nach Brüssel vorbereitet. Möglich wurde das gesamte Projekt dankenswerterweise durch die Förderung über Erasmus+.

    Die Vorbereitung lief auch über ein eTwinning-Projekt, in dem virtueller Austausch mit den Partnern aus Pornic/Frankreich im sogenannten TwinSpace, einer geschützten Online-Plattform der EU, möglich war. Dort wurden selbstgestaltete Projektlogos gewählt, die Kinder schrieben sich Nachrichten, um sich etwas kennenzulernen und gestalteten Quizfragen für die anderen zu den verschiedenen Themenbereichen.

    Ausgestattet mit neuem Wissen über die Geschichte und die Funktionsweise der EU und die Ideen, die hinter einem geeinten Europa stehen, machte sich die Gruppe mit Herrn Ruhnau und Frau Eßer auf den Weg nach Brüssel, um dort drei Tage mit der Projektpartnergruppe aus Pornic zu verbringen. Nachdem das Eis auch im realen Leben gebrochen war, arbeiteten die Schüler in gemischten Teams zu großen Fragen: Was bedeutet Europa für mich? Warum fühle ich mich europäisch? Was können wir tun, um nachhaltiger zu leben?  Ihr Wissen konnten sie durch Besuche des Parlaments, des Hauses der Europäischen Geschichte und des Königlichen Naturkundemuseums erweitern und vertiefen. Besonders europäisch fühlten sich viele durch den teils herausfordernden Sprachenmix während der Arbeitsphasen, bei denen klar wurde: Sprachunterricht ist wichtig und besonders Englisch funktioniert bei uns schon richtig gut! Der Wahlspruch „In Vielfalt geeint“ wurde wirklich erlebbar und das MGL als Europaschule hat 15 neue Botschafter für die europäische Idee gewonnen.

    Antje Eßer