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  • Großartige Erfolge bei Jugend forscht

    Großartige Erfolge bei Jugend forscht

    Erneut erzielten Schülerinnen und Schüler des Martinus-Gymnasiums bei den Regionalwettbewerben in Koblenz, Remagen, Bad Kreuznach und Neuwied großartige Erfolge, die zeigen, welch tolle MINT-Fähigkeiten in ihnen stecken.

    Gleich viermal erhielten Gruppen den 1. Platz und qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb:

    Im Fachgebiet Biologie erhielten Chiara Heger und Inga Rondot (Klasse 6b) in Neuwied diese Auszeichnung für ihr Projekt „Insulinschokolade“, bei dem sie nach einer wohlschmeckenden Alternative suchten, mit deren Hilfe Diabetiker über die Mundschleimhaut mit Insulin versorgt werden könnten. Sie erhielten für die liebevolle Gestaltung ihrer Ergebnisse und Modelle darüber hinaus den Sonderpreis für den am schönsten gestalteten Stand auf dem Wettbewerb, einen Experimentierkoffer, und vertreten das MGL auf dem Landeswettbewerb Jugend forscht Junior im April in Ingelheim.

    Ebenfalls in Neuwied waren Ronja Rondot, Johanna Mielke und Lotta Rondot (MSS11, 10c, 9b) im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften am Start, wo sie die Jury mit ihrem Projekt „Nachweis eines Exoplaneten mit Amateurkamera-Ausrüstung“ überzeugten. Der Nachweis gelang und auch sie hatten tolle Modelle und Messdaten zu präsentieren, so dass sie nach ihrem 1. Platz das MGL im März auf dem Landeswettbewerb in Ludwigshafen vertreten dürfen.

    Gleich zwei Projekte werden in Ludwigshafen im Fachgebiet Physik an den Start gehen: Harun Kedikoglu, Fabian Schuh und Caner Akden (Klasse 9a) erreichten beim Wettbewerb in Koblenz den ersten Platz mit ihrem Projekt „Licht bei jedem Schritt: Stromerzeugung durch Gehenergie“, bei dem sie mit einfachen Mitteln eine Bodenplatte konstruierten, die beim Betreten für einen Stromfluss sorgte, der eine LED zum Leuchten brachte. Sie erhielten außerdem den Sonderpreis Energie für ihre anwendungsrelevante Forschung.

    Ihsan Kes (MSS 13) präsentierte auf dem Wettbewerb in Neuwied seine in Kooperation mit der Universität Bonn entstandene Arbeit „Untersuchung kosmischer Strahlung: Theoretische Einführung, Bau eines DIY-Myonendetektors“, mit der er die Jury wegen seiner selbst entwickelten und mit großem technischem Geschick umgesetzten Messapparatur für Elementarteilchen sowie seiner exzellenten theoretischen Aufarbeitung beeindruckte, die in einer mathematischen Beschreibung des von ihm beobachteten Phänomens gipfelte. Auch er löste damit die Fahrkarte zum Landeswettbewerb.

    Etliche weitere Arbeiten erhielten einen 3. Preis und weitere Sonderpreise:

    • Laurin Moll, Maximilian Koch und Tobias Dehms (Klasse 9b) mit ihrem Projekt „Revolink“ im Fachgebiet Arbeitswelt, bei dem sie eine radierbare Tinte selber entwickelten.
    • Ronja Kröger (Klasse 9a) mit dem Projekt „Mückenbekämpfung im eigenen Garten“ im Fachgebiet Biologie, für das sie außerdem noch mit dem Sonderpreis für junge Frauen in der Forschung der ZONTA-Clubs aus Koblenz sowie mit dem einwöchigen Stipendiatenkurs am Kerchensteiner Kolleg beim Deutschen Museum in München ausgezeichnet wurde.
    • Marie Diederich (MSS 11) mit dem Projekt „Proteine: natürlich essen oder künstlich ergänzen?“ im Fachgebiet Biologie in Neuwied, bei dem sie untersuchte, ob der Genuss von Lebensmitteln mit zugesetzten Proteinen sinnvoll für die Ernährung ist.
    • Lena Schneider, Emma Asteroth und Carlotta Schäfer (Klassen 9a und 9d) mit dem Projekt „Smartes Drahtlosnetzwerk“ in Remagen im Fachgebiet Mathematik/Informatik, in dem sie ein digitales Anzeigesystem für Klassenräume entwickelten.
    • Tatiana Neve, Miriam Willscheid und Kyra Kronfoth (MSS 11) mit ihrem Projekt „Gebärdensprache-Übersetzer“, für das sie außerdem mit dem Sonderpreis „Elektronik, Energie- oder Informationstechnik“ sowie dem Sonderpreis für den schönsten Stand auf dem Wettbewerb in Bad Kreuznach ausgezeichnet wurden.
    • Roman Spitzer (MSS 13), der sich in seiner Facharbeit der „Akustik im Saxophon: Die Einflussnahme des Saxophonkörpers auf stehende Wellen“ widmete. Darüber hinaus trat er zusammen mit seiner Band „Obstschale“ beim Koblenzer Regionalwettbewerb zur musikalischen Unterstützung der Feierstunde auf.
    • Sophia Mende (Klasse 9b) erhielt für ihr Projekt „Hat Kresse eine Lieblingsfarbe?“, bei dem sie den Einfluss der Wellenlänge auf die Fotosyntheserate studierte, in Remagen als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift Natur.
    • Unsere jüngsten Teilnehmer Lilli Knopp und Anton Blum (Klasse 5a) wurden für ihr Projekt „Bau eines mit solarerzeugtem Windströmen angetriebenen Segelboots“ im Fachgebiet Technik in Remagen als Sonderpreis mit einem Kosmos-Experimentierkasten ausgezeichnet.

    Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Jugend forscht-Wettbewerben für ihre engagierten Forschungen, gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem tollen Abschneiden und drücken nun unseren neun Regionalsiegerinnen und Regionalsiegern die Daumen für die nächste Wettbewerbsrunde!

    Text: Helmut Meixner

    Fotos: Sascha Ditscher, Tobias Lehmann, Andreas Brodesser, Helmut Meixner